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Saarland

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Deutschland

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Saarland

WGS 84: 
Lat.: 49,3964234° N, 
Long: 7,0229607° E
WGS 84: 
Lat.: 49° 23' 47,124" N,
   Long: 7° 1' 22,659" E
Gauß-Krüger: 
R: 2574299,
 H: 5473779
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

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Saarland, DE
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

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Ausführliche Beschreibung

Die geologischen Einheiten des Saarlandes

von Dr. Gerhard Müller, Saarbrücken

Die zu besprechenden Einheiten sind nach ihrem Alter geordnet. Die laufende Numerierung entspricht den Zahlen in der Abbildung 2.

Während des Devons

Die Kenntnisse über das Devon in unserem Raum, das heißt über die in großer Tiefe liegenden ungefalteten Ablagerungen im Bereich der späteren Saar-Nahe-Senke und über die an der Oberfläche liegenden gefalteten Schichten des Hunsrücksüdrandes sind noch ausgesprochen gering. Daher beruhen auch die paläogeographischen Vorstellungen weitgehend auf Vermutungen und Analogien zu anderen Gebieten.<brclear>

MITTELDEUTSCHE SCHWELLE (1)

Als Mitteldeutsche Schwelle wird eine Zone bezeichnet, die sich zwischen den großen devonischen Ablagerungsräumen des Rhenoherzynikums im N und des Saxothuringikums im S befand.Es wurde von ihr angenommen, dass sie während des Devons der Abtragung unterlag und das abgetragene Material in die anliegenden Ablagerungsräume gelangte.Die heutige Sicht der Mitteldeutschen Schwelle ist dagegen differenzierter.<brclear>

Für unseren Raum ist von der eigentlichen Schwelle nichts bekannt als lediglich ein problematischer Granit in der Bohrung Saar 1. Es ist weiter die Aussage gegeben, dass im Bereich dieser Bohrung zumindest ab der oberen Hälfte des Mitteldevons keineswegs Abtragung stattfand, sondern eine mächtige Sedimentfolge bis ins noch marine Unterkarbon abgelagert wurde.

Von daher bleibt völlig offen, wie lange und ob überhaupt im Unterdevon ein wirkliches Hochgebiet vorlag und welche Massen tatsächlich abgetragen und nach N verfrachtet wurden.

RHEINISCHER TROG (2)

Aus den Arbeiten im Rheinischen Schiefergebirge, die allerdings gerade den SW-Hunsrück weitgehend aussparen, ist die generelle Entwicklung dieses Ablagerungsraumes bekannt. Die intensive Tektonik am Südrand des Hunsrücks lässt es jedoch keineswegs zu, solche an anderen Orten gewonnene Daten einfach in unseren Raum zu projizieren. Insgesamt jedoch erscheint klar, dass der allergrößte Teil des oberflächlich anstehenden Unterdevons zu den Sedimenten dieses Ablagerungsraumes gehören dürfte.

BILD:1207456729

Abb.1; Übersicht der an der Oberfläche erkennbaren geologischen Einheiten des Saarlandes

SÜDHUNSRÜCK-PLATTFORM oder -INSELKETTE (3)

Ein großer Teil der an der Schwerspatgrube Korb in Eisen anstehenden devonischen Gesteine weist auf Ablagerungsbedingungen hin, die als küstennah zu bezeichen sind. Nach üblicher Deutung ist Kaolinit ein Mineral festländischer Verwitterung. Sehr weit verbreitete Kaolinitgehalte würden also für Bereiche sprechen, die oberhalb des Meeresspiegels lagen. Für Küstennähe lassen sich auch die Riffschuttkalke anführen. Andererseits sind abgesehen von den riffnahen Bereichen die Mächtigkeiten dieser devonischen Gesteine ausgesprochen gering, was gegen ein großes Hinterland spricht, das größere Sedimentmengen hätte liefern können. Somit erscheint eine Plattform oder eine Inselkette als augenblicklich beste Vorstellung. Sie schließt sich an die Vorstellungen an, die nach den Arbeiten von D.E. MEYER für die östliche Fortsetzung dieser Zone im Raum Stromberg gelten.

S-HUNSRÜCK-TROG (4)

Eine Reihe heutiger Vosrstellungen über die Entstehung des Rheinischen Schiefergebirges gehen von einer Unterschiebung tiefer liegender Teile des Rhenoherzynikums unter das Saxothuringikum (und damit unter die Mitteldeutsche Schwelle) aus. Dadurch soll der Zusammenschub der oberflächennahen Gesteine im heutigen Rheinischen Schiefergebirge erfolgt sein. Da dieser Zusammenschub am intensivsten am Südrand des Rheinischen Schiefergebirges stattfand, dürfte dort die Krustenverkürzung am stärksten sein. Das bedeutet, dass in einem vergleichsweise schmalen Paket intensivst verschuppter Gesteine eine ehemals breite Zone stecken kann. Es lassen sich keine Angaben machen über seine Breite oder über die Ausbildung der Sedimente, selbst seine Existenz kann nicht als gesichert gelten. Seine Erwähnung wird nur dadurch gerechtfertigt, dass man heute bei der Betrachtung der am Südrand des Hunsrücks anstehenden Gesteine eine Herkunft aus einem solchen möglichen Ablagerungsraum unbedingt mit in Betracht ziehen muss, während bislang alle Gesteine dem Ablagerungsraum des rheinischen Troges zugeschlagen wurden. Für eine solche differenzierte Betrachtung sprechen etwa auch von D. STOPPEL nachgewiesene Conodonten, die bislang nur aus dem böhmischen Raum bekannt waren, nicht jedoch aus dem Rhenoherzynikum.

BILD:1207458755

Abb. 2:


Schematische Übersicht über die Entwicklung der
geologischen Einheiten des Saarlandes


anhand einer NE-SE-Schnittserie. (Die Darstellung ist überzeichnet und nicht maßstäblich. Merziger Graben und Nohfelder Massiv erscheinen in Wirklichkeit nicht in einem Schnitt zusammen.)


1 = Während Devon und Unterkarbon

2 = Während des Oberkarbons

3 = Am Ende des Oberrotliegenden

4 = Heutiger Zustand


Während des Karbons

Zwischen Unter- und Oberkarbon spielt sich die tiefgreifende Umgestaltung ab, die schon oben erwähnt wurde. Es erfolgte der Zusammenschub des Rheinischen Schiefergebirges und danach ein großer grabenförmiger Einbruch, der zu zwei morphologischen Gebirgen führte.

RHEINISCHES SCHIEFERGEBIRGE (5)

Die Gebirgsbildung hat zu einer gerade am Südrand intensiven Verschuppung und Verfaltung geführt. Diese tektonische Beanspruchung ist das eigentliche Kennzeichen dieser Einheit, die den Gesteinen nach vor allem aus Tonschiefern, Siltsteinen und verhältnismäßig wenig Sandsteinen besteht. Sofern für diese Einheit der Begriff Hunsrück gebraucht wird, muss man beachten, dass zu ihr auch Flächen zu rechnen sind, an denen oberflächlich kein gefaltetes Devon ansteht, wie der Bereich des Merziger Grabens. Der geologische Hunsrückbegriff würde damit Gebiete umfassen, die morphologisch heute nicht zum Hunsrück gehören.

Morphologisch hat das Rheinische Schiefergebirge die Saar-Nahe-Senke bis in den Buntsandstein überragt und Abtragungsprodukte dorthin geliefert.

SÜDLICHES RANDGEBIRGE (6)

Der Begriff Südliches Randgebirge ist als Gegenstück zum morphologisch die Saar-Nahe-Senke überragenden Rheinischen Schiefergebirge zu sehen. Es handelt sich jedoch nicht unbedingt um ein tektonisches Gegenstück, da es hier keineswegs zu analoger Ablagerung mächtiger Sedimentmengen und deren Zusammenschub gekommen war. Das südliche Randgebirge wird daher wesentlich von älteren Gesteinen (metamorphen und magmatischen Gesteinen) aufgebaut. Es könnte in Teilen durchaus auch noch zur ehemaligen Mitteldeutschen Schwelle gehören.

Von diesem südlichen Randgebirge sind große Materialmengen abzuleiten, die in die Saar-Nahe-Senke geliefert wurden.

Teile dieses südlichen Randgebirges liegen unter der jüngeren Sandsteinbedeckung im Bereich des Pfälzerwaldes und der Nordvogesen.

SAAR-NAHE-SENKE (7)

Mit dem Oberkarbon beginnt ein sehr lang anhaltender Senkungsprozess, der im SW beginnt und sich im Laufe der Zeit nach NW hin verlagert. Er führt zu einer örtlich mehrere Tausend Meter starken Folge vorwiegend fluviatiler Sedimente. Zeitweilige Stillstandsperioden mit großen Mooren dokumentieren sich darin als heutige Steinkohlenflöze.

In der Zeichnung nicht unterschieden wurden die ungefalteten devonischen Ablagerungen, die mit der Saar-Nahe-Senke genetisch nichts zu tun haben, in der Zeichnung aber an der Basis des nicht gerasterten Grabenteils liegen.

ZENTRALRÜCKEN (8)

Unterlage der ungefalteten devonischen Schichten und letztlich der permokarbonischen Grabenfüllung ist die Mitteldeutsche Schwelle, nach den Ergebnissen der Geophysik ist die Obergrenze dieser vordevonischen Gesteine nicht eben, sondern weist wenige km NW der Saarbrücker Kulmination ein Hochgebiet auf, das als Zentralrücken bezeichnet wird.

Aufbau, Alter und Entstehung sind unbekannt. In den Modellvorstellungen von G. KNEUPER spielt dieser Zentralrücken eine Rolle für eine Zweiteilung des Ablagerungsraumes in eine nördliche und einen südlichen Teil. Er steht gleichzeitig wohl auch für eine frühe Anlage der späteren Saarbrücker Kulmination.

Ein Einfluss des Zentralrückens auf eine Aufteilung des gesamten Ablagerungsraumes scheint nach heutigen Auffassungen nicht gegeben. Wieweit seine Entstehung mit der der Saarbrücker Kulmination verknüpft ist oder diese bewirkt/mitbewirkt hat, bleibt offen.


Während des Oberrotliegenden

Die Entwicklung im Unterrotliegenden schließt sich noch eng an die im Oberkarbon an und führt nicht zu neuen Einheiten. Dagegen beginnen mit dem Oberrotliegenden tektonische Vorgänge, die längere Zeit anhalten und starke Änderungen bewirken.

HUNSRÜCKRAND-BRUCHFELD (9)

In einem schmalen Streifen zwichen dem von permischen Sedimenten nicht mehr bedeckten heutigen Hunsrück und der Prims-Mulde zeigt sich in den unterrotliegenden Sedimenten ein äußerst starker und unregelmäßiger Wechsel der Einfallsrichtung und -winkel in verhältnismäßig kleinen Bereichen. Bemerkenswert sind auch breite Flexurzonen. Sie gehen sicherlich darauf zurück, dass die sehr junge Sedimentbedeckung die Bruchtektonik des starren Untergrundes nicht in der gleichen Weise nachvollziehen konnte. Umgekehrt betrachtet sind mir diese Erscheinungen ein Beweis für eine starke Zerstückelung des Untergrundes, die sich auch noch in einer großen Zahl kleinerer Intrusionen bemerkbar macht.

Nachweisbar sind diese Erscheinungen vor allem in der Umgebung von Nonnweiler. Ich zweifle aber nicht daran, dass diese Zone sich entlang der gesamten Abbruchgrenze des rheinischen Schiefergebirges nach SW hin fortsetzt. Es ist eine Frage, wieweit etwa der Raum des heutigen Merziger Grabens noch hierzu gehören könnte.

Eine Schwierigkeit besteht hinsichtlich der Datierung dieser Vorgänge. Es stehen zwei Möglichkeiten zur Diskussion, eine frühe, vergleichbar mit der Entstehung der Nohfelder Masse, oder eine späte, zu parallelisieren mit dem Entstehen der Prims-Mulde. Ich tendiere dahin, diese Vorgänge an den Anfang der tektonischen Ereignisse zu stellen, einmal weil diese erste Phase bereits die Tiefenbrüche für den Magmenaufstieg schafft, und damit wohl auch ausreichend starke Kräfte für das Entstehen eines solchen Bruchfeldes gegeben waren, zum andern weil die große Zahl kleinerer magmatischer Intrusionen am ehesten in einem bereits tektonisch beanspruchten Gesteinspaket zu verstehen ist.

Es wäre wohl einigermaßen konsequent auch den Bereich der Prims-Mulde, wenigstens in Teilen zunächst zu dieser Einheit zu stellen.

NOHFELDER MASSE (10)

Im weiten Umkreis um die heute anzutreffenden Rhyolithe des Nohfelder Rhyolithmassivs macht sich in den unterrotliegenden Sedimenten eine ähnlich verwirrende Lagerung bemerkbar, wie diese bereits für das Hunsrückrand- Bruchfeld geschildert wurde. Sie ist begleitet von Abtragungen. Auf dieses Relief lagert bereits das Rhyolithfanglomerat auf, sodass damit eine zeitliche Festlegung der Tektonik gegeben ist. Es ist dies die älteste nachweisbare Phase im gesamten Ablauf während des Oberrotliegenden.

Der Begriff Nohfelder Masse soll einen Bereich umgrenzen, der zwischen den bekannten Einheiten Prims-Mulde, Nahe-Mulde und der auslaufenden Saarbrücker Kulmination liegt und keinem zugeschlagen werden kann. Er erscheint durch den Rhyolithvulkanismus zu einer vergleichsweise starren Masse geworden zu sein.

Es ist eine Frage, die ich nicht beantworten kann, ob am Südende der Prims-Mulde eine analoge Düppenweiler Masse (bei G. KNEUPER "Düppenweiler Struktur") anzunehmen ist.

PRIMS-MULDE (11)

Die Prims-Mulde ist eine schmale Zone, die den Südrand des Rheinischen Schiefergebirges begleitet. Es ist ungeklärt, ob der Untergrund dieses Bereiches noch zum Rheinischen Schiefergebirge gehört, wie es in der Zeichnung dargestellt wurde, oder aber zur Saar-Nahe-Senke. Im letzteren Falle sollten unter den oberflächlich bekannten Sedimenten des Unterrotliegenden in der Tiefe noch Sedimente des Karbons anzutreffen sein. Keineswegs auszuschließen ist die Vorstellung, dass die oberflächlich erkennbare Prims-Mulde im Untergrund sowohl Teile des Rheinischen Schiefergebirges wie der Saar-Nahe-Senke umfasst.

Ihrem Bau nach hat die Prims-Mulde eher einen Grabencharakter. Bei einer maximalen Breite von 6 km besitzt sie an den Rändern jeweils steiles Einfallen der Schichten in den Graben, während der Hauptteil der Sedimente im Innern grob horizontal lagert. Zumindest am spitz zulaufenden nördlichen Ende ist der Bau jedoch komplizierter. Hier tritt noch eine Überschiebung auf.

Da an den Rändern der Prims-Mulde noch die über der oberen Eruptivzone folgenden Fanglomerate verkippt sind, muss die Entstehung der Prims-Mulde später stattgefunden haben. Da jüngere Sedimente fehlen, ist eine gesicherte Datierung nicht möglich. Nach dem Baustil und der Intensität der Tektonik ist jedoch eine Gleichaltrigkeit mit den jüngeren Einheiten Merziger Graben und Saargemünder Mulde auszuschließen. Die Prims-Mulde stellt damit wahrscheinlich den Abschluss der rotliegenden Tektonik dar, an dessen Beginn die Nohfelder Masse stand.

Die Prims-Mulde wird nicht selten als eine Fortsetzung der Nahe-Mulde verstanden. Dies ist nicht berechtigt. Einmal ist die Nahe-Mulde ein Gebiet mit deutlicher Senkungstendenz und entsprechender Anhäufung großer Sediment- und Eruptivmassen. In der Prims-Mulde dagegen sind die entsprechenden Mächtigkeiten immer bescheiden. Die Saarbrücker Kulmination ist als Überschiebung (kein Sattel) nicht mit einer zugehörigen Mulde im NW verknüpft, sondern setzt sich an der Nohfelder Masse bzw. an der Grenze der Prims-Mulde an. Dagegen liegen im Bereich der Pfalz und des Nahegebietes ein anderer Baustil mit echten Aufsattelungen und Mulden vor. Die Nahe-Mulde besitzt im Saarland kein Äquivalent. Dagegen ist die Prims-Mulde noch bis in den Bereich der Nahe-Mulde als gesonderte Einheit zu verfolgen.

SAARBRÜCKER KULMINATION (12)

Ich vermeide hier bewusst den hergebrachten Ausdruck Saarbrücker Sattel, der geeignet ist, den wesentlichen Unterschied im Baustil zu den Nachbargebieten zu verwischen. Sowohl im Fortstreichen nach SW wie nach NE treten tatsächlich echte Faltenstrukturen auf (Warndt und Lothringen, bzw. Pfalz). Im Bereich der Saarbrücker Kulmination dagegen haben wir es mit der Heraushebung von Schichten durch eine Überschiebung von NW nach SE zu tun, wobei die Linie der höchsten Heraushebung (Kulmination) keinerlei Beziehung zu einer Sattelachse aufweist. Soweit die Überschiebung aus einer ursprünglichen Aufsattelung hervorgegangen wäre, so wäre der Ort der ursprünglichen Sattelachse jedenfalls mehrere km weiter im NW zu suchen.

Die Geschichte dieser Saarbrücker Kulmination ist mit vielen Fragezeichen versehen. Da in ihrem Bereich die ältesten karbonischen Ablagerungen der Oberfläche zu finden sind, lässt sich bei Summierung durchschnittlicher Sedimentmächtigkeiten der bis zum Buntsandstein fehlenden Schichten eine hypothetische Abtragung von mehreren Tausend Metern errechnen. Wenn man dann die Überschiebung als kurzzeitiges Ereignis im Oberrotliegenden ansetzt, so müssten recht große Mengen als Abtragungsprodukte angefallen sein. Im bekannten Bereich NW der Kulmination stammt jedoch das abgelagerte Material im fraglichen Zeitraum entweder noch aus Süden (Tholeyer Fazies) oder vom Hunsrück bzw. vom Vulkanismus ab. Sedimente der Kreuznacher Fazies bzw. des Buntsandsteins überlagern dann schon wieder die Kulmination.

Es bieten sich verschiedene Lösungsmöglichkeiten an. Der Gesamtbereich der heutigen Kulmination kann zeitweise verringerter Sedimentation oder Abtragung ausgesetzt sein. Für die meisten Betrachter ist schon vor der Ablagerung des Holzer Konglomerates sowohl das eine wie das andere gegeben. Es sind also bereits im Westfal Fehlbeträge an solchen Mächtigkeitsbetrachtungen anzusetzen. Offen bleibt jedoch weitgehend die Frage wieweit im Stefan und vor allem zur Zeit der Kuseler und Lebacher Gruppe verringerte Sedimentation oder gar Abtragung vorgelegen haben kann. Nach den Aussagen der südöstlich der Kulmination vorliegenden Bohrungen und seismischen Untersuchungen lässt sich für das Stefan ungefähr gleiche Ausbildung wie auf der NW-Flanke der Kulmination annehmen. Dies sprich für einen einheitlichen Abtragungsraum und damit gegen tektonische Vorgänge in diesem Zeitabschnitt. Vermutungen bezüglich einer allmählichen Abtragung müssten sich demnach auf den Bereich der Kuseler und vor allem der Lebacher Gruppe konzentrieren.Zwar treten beide im Bereich Bexbach gesichert noch bis in die Nähe des Überschiebungsbereichs auf, doch müsste dies nicht ausschließen, dass bei einer mehrere km weit reichenden Überschiebung die ersten Abtragungsprodukte noch mit in den Überschiebungsbereich am Ende einbezogen werden könnten.

Von Seiten der Sedimentpetrographie wird hierzu beigetragen, dass das Karbon wie auch das Unterrotliegende nur kantige Turmaline führen. Dagegen treten im Oberrotliegenden nur noch abgerollte Turmaline auf. Wenn man die Überschiebung und damit die Abtragung der Saarbrücker Kulmination erst mit dem Oberrotliegenden beginnen lässt, bleibt die Frage nach dem Verbleib von dann mindestens 2000 m Abtragungsprodukten im Kulminationsbereich offen.

Es erscheint daher sinnvoll, die Abtragung der Saarbrücker Kulmination bereits im Unterrotliegenden anzusetzen. Entsprechend müsste die Überschiebung bereits früh im Unterrotliegenden begonnen haben, wäre damit vielleicht sogar die erste tektonische Erscheinung im Gesamtrahmen der rotliegenden Vorgänge.

Als Modell erscheint eine Unterschiebung des tieferen Untergrundes von SW nach NE möglich, die einerseits zu einer Absenkung im Bereich der späteren Saargemünder Mulde und andererseits zur Ausbildung der Überschiebungsfläche und Heraushebung der Saarbrücker Kulmination geführt hätte.


Während der Trias

SAARGEMÜNDER MULDE (13)

Die Saargemünder Mulde ist eine breite Zone mit deutlicher Senkungstendenz während des Buntsandsteins (bis zu mindestens 800 m Mächtigkeit). Auch im Muschelkalk ist diese Tendenz noch nachweisbar.

Diese Absenkung ließe sich verstehen als eine Fortsetzung der gleichen Bewegung, die im vorigen Kapitel für die Entstehung der Saarbrücker Kulmination als Möglichkeit angeführt wurde.

Die heute erkennbare Einmuldung der Trias an der Oberfläche deutet auf ein schwaches Fortwirken des gleichen Beanspruchungsplanes.


Nach der Trias

MERZIGER GRABEN (14)

Der Merziger Graben wurde bei verschiedenen älteren Autoren irrtümlich mit der Prims-Mulde gleichgesetzt. Beide haben jedoch überhaupt nichts miteinander zu tun.

Der Merziger Graben ist weiter kein Gegenstück zur Saargrmünder-Mulde. Es fehlt ihm eine deutliche Senkungstendenz und damit die Bildung größerer Sedimentmächtigkeiten während der Trias.

Damit stellt sich der Merziger Graben nur als ein nachtriadisch eingebrochener Teil des Rheinischen Schiefergebirges dar.

Die meisten Darstellungen des Merziger Grabens gehen davon aus, dass über das gefaltete Devon lediglich das Rotliegende aus der Saar-Nahe-Senke übergreift. Davon weicht schwerwiegend eine Darstellung (Abb.1 bei G. KNEUPER 1960 ab), die in einem reflexionsseismischen Profil noch teilweise mehr als 2000 m flach lagernde Sedimente aufweist. Sofern die dargestellte Deutung der Wirklichkeit entspräche, würde sie zumindest für den südlichen Teil des Merziger Grabens wesentlich andere Vorstellungen bezüglich seiner Vorgeschichte erfordern.

An der Stellung des Merziger Grabens als letztlich sehr jungem (nachtriadrischem) Einbruchsgebiet ändert sich dadurch jedoch nichts.


Anschrift des Verfassers: Dr. Gerhard Müller, Im Flürchen 7, 66133 Saarbrücken-Scheidt

mit freundlicher Genehmigung des Verfassers eingestellt von rtbstone

Mineralien (Anzahl: 152)

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ZurücksetzenAgAlAsBBaCCaCeClCoCrCuFFeHHgKMgMnNNaNiOPPbSSbSiSrTiUVYZnZr
Achat (Var.: Chalcedon)i
Gangachate

Diese Achate gehören genetisch zu den Funden von Steinbach, Steinbruch Setz.
Häufig sind vor allem moosähnliche Strukturen.
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Tholey/Scheuern)
r
Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Nonnweiler/Kastel/Steinbruch am Kloppberg)

Sammlung Klaus Schäfer
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Freisen/Auf Hassel/Edelsteindorado)

Sammlung Klaus Schäfer
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Freisen/Freisener Höhe/Windradbau 2001)

Sammlung Klaus Schäfer
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Freisen/Oberkirchen/Weiselberg/Osthang)

Sammlung Ruedi Lüssi, Riniken
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Freisen/Oberkirchen/Weiselberg/Osterbach)
45 BM
Amethyst (Var.: Quarz)r
Sammlung Klaus Schäfer
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Freisen/Auf Hassel/Edelsteindorado)
16 BM
Anhydritr
Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/Neunkirchen, Landkreis/Schiffweiler/Landsweiler/Grube Reden)
3M
'Apatit-Gruppe'i
Apatit wurde nur als derbes Material in einem Lösungsrückstand nachgewiesen und ist somit sammlerisch uninteressant.
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Düppenweiler/Kupferbergwerk)
r
(XRD 1980), kryptokristallin, wachsweich in Form von Knochenresten u. möglicherweise von Kotballen
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Merzig/Weiler)
4 BM
Aragoniti
Aragonit ist ein typisches Sekundärprodukt von [Dolomit], der in der Kupferlagerstätte in Düppenweiler auch nicht
selten ist. Hier konnte der Aragonit in weißen Nädelchen und Büscheln gefunden werden, die früher z.T.
fälschlicherweise als [Pharmakolith] angesehen wurden. Das Mineral ist allerdings nicht sehr häufig in den Halden.
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Düppenweiler/Kupferbergwerk)
r

Sammlung Berthold Stein (rtbstone)


Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Nonnweiler/Kastel/Steinbruch am Kloppberg)

Sammlung Berthold Stein
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Merzig/Weiler)
9 BM
Asbolanr
Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Düppenweiler/Kupferbergwerk)
1 BM
'Asphalt'i
Asphalt kommt in Düppenweiler in schwarzen kleinen Aggregaten vor, teilweise wurde auch ein geringer Urangehalt nachgewiesen, so dass man auch von Carburan sprechen kann.
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Düppenweiler/Kupferbergwerk)
2 BM
Azuriti
Azurit kommt in Düppenweiler zumeist als kleine xx bis einige mm Größe vor, die oft rasenartig auf [Rhyolith] aufsitzen.
Wohl ein Einzelfund ist eine 4 mm große Kugel auf Dolomit, die an eine Heidelbeere erinnert.
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Düppenweiler/Kupferbergwerk)
r
Sammlung Berthold Stein
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Merzig/Weiler)
7 BM
Baryti
Baryt kommt häufig als dünne kleine farblose Täfelchen vor, die als junge Bildung gelten. Ferner sind auch größere xx bis etwa 8 mm bekannt, die in Dolomitklüften gefunden worden sind.
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Düppenweiler/Kupferbergwerk)
r
Dr. Gerhard Müller, Punkt 6407.10 im PSL Bergbauinventar: Kastel, ehemaliger Bergbau auf Toneisensteine.
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Nonnweiler/Kastel/Schießplatz)

Sammlung Berthold Stein
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Merzig/Weiler)

Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Nohfelden/Eisen/Grube Korb)

Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Nonnweiler/Kastel/Steinbruch am Kloppberg)

Sammlung Klaus Schäfer
(Saarland/Regionalverband Saarbrücken, Landkreis/Großrosseln/Grube Warndt)

Slg. thdun5
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Reimsbach/Steinbruch Gebr. Arweiler KG)
28 BM
Blasenkupfer (Var.: Chalkopyrit)r
Slg. slugslayer
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Reimsbach/Steinbruch Gebr. Arweiler KG)
1 BM
Borniti
Bornit soll eines der Haupterze in Düppenweiler gewesen sein, es kommt allerdings nur in Form feinkörniger Massen vor. Freie xx sind unbekannt.
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Düppenweiler/Kupferbergwerk)
4 BM
Brochantitr
Sammlung Klaus Schäfer
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Nonnweiler/Braunshausen/Braunshausen, Schlackenfundstelle)
2 BM
Calciti
Kommt nur als kleine blättrige xx und Aggregate als Sekundärprodukt von Dolomit vor.
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Düppenweiler/Kupferbergwerk)
r
Sammlung Berthold Stein
(Saarland/Regionalverband Saarbrücken, Landkreis/Saarbrücken/Bübingen/Steinbruch am Birzberg)

Sammlung Berthold Stein
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Freisen/Steinbruch Hellerberg)

Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Düppenweiler/Kupferbergwerk)

Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/Neunkirchen, Landkreis/Schiffweiler/Landsweiler/Grube Reden)

Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Nohfelden/Eisen/Grube Korb)

Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Nonnweiler/Kastel/Steinbruch am Kloppberg)

Sammlung Klaus Schäfer
(Saarland/Regionalverband Saarbrücken, Landkreis/Großrosseln/Grube Warndt)

Sammlung Klaus Schäfer
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Freisen/Auf Hassel/Edelsteindorado)

Sammlung Klaus Schäfer
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Freisen/Freisener Höhe/Windradbau 2001)

Slg. thdun5
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Reimsbach/Steinbruch Gebr. Arweiler KG)
46 BM
Carrolliti
Carollit wurde bislang nur einmal durch G. MÜLLER als Lösungsrückstand in Form hübscher oktaedrischer xx neben viel [Cinnabarit] gefunden.
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Düppenweiler/Kupferbergwerk)
1M
Cerussiti
Cerussit ist sehr selten in Düppenweiler und wurde nur in sehr kleinen nadeligen Kristallen neben [Galenit] gefunden.
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Düppenweiler/Kupferbergwerk)
r
Slg. thdun5
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Merzig/Besseringen/Neubau B51)
6 BM
'Chabasit-Serie'i
Pseudorhomboedrische Kristalle bis cm - Größe, alleine in Drusen oder auf Quarz/Rauchquarz aufgewachsen. Funde waren zuletzt (Juli 2007) noch möglich.
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Freisen/Steinbruch Hellerberg)
r
- Eigenfunde (Goldi85)
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Freisen/Steinbruch Hellerberg)
2 BM
Chalcedon (Var.: Quarz, Mogánit)r
Sammlung Berthold Stein
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Freisen/Steinbruch Hellerberg)

Sammlung Klaus Schäfer
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Freisen/Auf Hassel/Edelsteindorado)
15 BM
Chalkopyritr
Dr. Gerhard Müller, Punkt 6407.10 im PSL Bergbauinventar: Kastel, ehemaliger Bergbau auf Toneisensteine.
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Nonnweiler/Kastel/Schießplatz)

Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Nohfelden/Eisen/Grube Korb)

Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Nonnweiler/Kastel/Steinbruch am Kloppberg)

Sammlung Klaus Schäfer
(Saarland/Regionalverband Saarbrücken, Landkreis/Großrosseln/Grube Warndt)
24 BM
Chalkosinr
Chalkosin-XX pseudomorphosiert durch Malachit sind aus einem vererzten Holzrest des (so) bekannt
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Merzig/Weiler)

Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Düppenweiler/Kupferbergwerk)
9 BM
Chrysokolli
dieses amorphe Mineral wurde ausschließlich in kleinen derben Massen neben [Azurit] und [Limonit] eher selten beobachtet.
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Düppenweiler/Kupferbergwerk)
5M
Cinnabariti
Cinnabarit von Düppenweiler gehört zu den beliebtesten Mineralen von hier. Neben Aggregaten und Anflügen konnten auch hübsche Kristalle gefunden werden, die auch mal nadelig ausgebildet sein können. Sehr hübsch sind auch bäumchenförmige Gebild , die in einigen Fällen auch 5 mm erreichen können. Das Mineral kommt ausschließlich in Dolomitklüftchen im Rhyolith vor.
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Düppenweiler/Kupferbergwerk)
r
Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Nohfelden/Eisen/Grube Korb)
4 BM
Cobaltiti
Cobaltit wurde in geringen Mengen innerhalb der Vererzung mittels XRD nachgewiesen. Sammelnswertes Material ist nicht bekannt.
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Düppenweiler/Kupferbergwerk)
1M
Connellitr
Sammlung Klaus Schäfer
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Nonnweiler/Braunshausen/Braunshausen, Schlackenfundstelle)
1 BM
Corkiti
Wurde durch G. Müller nur per Zufall bei einer XRD-Überprüfung einer Mineralprobe mitentdeckt. Corkit bildet
in Düppenweiler nur honigfarbene Krusten und ist optisch schwer von [Jarosit] zu unterscheiden.
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Düppenweiler/Kupferbergwerk)
2M
Covellini
Covellin ist nicht sehr häufig und bildet feinschuppige kleine blau schimmernde Aggregate in [Limonit] oder teilzersetztem [Digenit].
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Düppenweiler/Kupferbergwerk)
1M
Cupriti
Cuprit gehört in der Lagerstätte von Düppenweiler zu den seltenen Mineralbildungen. Neben kleinen derben Massen in [Limonit] konnten auch winzige oktaedrische xx in kleinen Hohlräumen gefunden werden.
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Düppenweiler/Kupferbergwerk)
r
Sammlung Klaus Schäfer
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Nonnweiler/Braunshausen/Braunshausen, Schlackenfundstelle)
4 BM
Digeniti
Digenit ist hier das wichtigste Primärerz, er kommt ausschließlich in derber Form vor.
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Düppenweiler/Kupferbergwerk)
r
Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Düppenweiler/Kupferbergwerk)
2 BM
Dolomiti
Dieses Carbonat ist das Hauptmineral der Lagerstätte und ist somit reichlich vorhanden. In den Klüften bildet er typische rhomboedrische Kristalle bis einige mm Größe.
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Düppenweiler/Kupferbergwerk)
r
Dr. Gerhard Müller, Punkt 6407.10 im PSL Bergbauinventar: Kastel, ehemaliger Bergbau auf Toneisensteine.
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Nonnweiler/Kastel/Schießplatz)

Sammlung Berthold Stein
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Merzig/Weiler)

Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/Neunkirchen, Landkreis/Schiffweiler/Landsweiler/Grube Reden)
29 BM
Eisenkiesel (Var.: Quarz)r
Sammlung Klaus Schäfer
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Merzig/Weiler)
4 BM
Erythrini
Erythrin wurde nicht selten in Form dünner erdiger Beläge oder Pusteln auf Rhyolith in den Halden gefunden. Ziemlich
selten sind dagegen kristalline Bildungen gewesen. Er taucht oft in der Paragenese von [Tirolit] auf.
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Düppenweiler/Kupferbergwerk)
r
Dr. Gerhard Müller bestätigt (von Guy Kronz gemeldet)
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Wadern/Nunkirchen)
3 BM
Galeniti
Erstmals 1780 von Guettard & Monnet erwähnt, konnte Galenit auf den Halden nur sehr selten in Form derber eher
spärlichen Massen zusammen mit [Pyrit]/[Markasit] gefunden werden.
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Düppenweiler/Kupferbergwerk)
r
Dr. Gerhard Müller, Punkt 6407.10 im PSL Bergbauinventar: Kastel, ehemaliger Bergbau auf Toneisensteine.
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Nonnweiler/Kastel/Schießplatz)

Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Nohfelden/Eisen/Grube Korb)

Slg. thdun5
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Merzig/Besseringen/Neubau B51)
15 BM
Gipsr
Proben von Fasergips in der Sammlung des Verfassers
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Merzig/Mechern/Grube Maria)

Sammlung Berthold Stein
(Saarland/Saarpfalz-Kreis/Blieskastel/Aßweiler)

Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Saarfels (Fickingen))

Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Nohfelden/Eisen/Grube Korb)

Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Nonnweiler/Kastel/Steinbruch am Kloppberg)
9 BM
Goethiti
Goethit bildet neben den derben Limonitmassen auch hübsche nadelige bis lanzettförmige Kristalle in mm-Größe, die auch in kleinen Hohlräumen des Rhyolithes außerhalb von Kupfervererzungen auftreten können.
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Düppenweiler/Kupferbergwerk)
r
Sammlung Berthold Stein
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Freisen/Steinbruch Hellerberg)

Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Düppenweiler/Kupferbergwerk)

Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Nonnweiler/Kastel/Steinbruch am Kloppberg)

Sammlung Klaus Schäfer
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Freisen/Auf Hassel/Edelsteindorado)

Sammlung Klaus Schäfer
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Freisen/Freisener Höhe/Windradbau 2001)

Sammlung Klaus Schäfer
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Freisen/Oberkirchen/Weiselberg/Osthang)
32 BM
Hämatiti
In Form erdigen Rötel oder Krusten nicht selten. Gelegentlich sind auch feinschuppige Aggregate und kugelige Gebilde aufgetreten.
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Düppenweiler/Kupferbergwerk)
r
Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Nonnweiler/Kastel/Steinbruch am Kloppberg)

Sammlung Klaus Schäfer
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Freisen/Freisener Höhe/Windradbau 2001)

Sammlung Klaus Schäfer
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Freisen/Oberkirchen/Weiselberg/Osthang)
46 BM
'Heulandit-Serie'r
Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Nonnweiler/Kastel/Steinbruch am Kloppberg)
3M
Jarositi
Jarosit konnte nur in erdigen gelblichen Massen gefunden werden.
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Düppenweiler/Kupferbergwerk)
r
Sammlung Klaus Schäfer
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Nonnweiler/Braunshausen/Braunshausen, Schlackenfundstelle)
8 BM
Jaspis (Var.: Chalcedon)r
Sammlung Klaus Schäfer
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Freisen/Freisener Höhe/Windradbau 2001)

Sammlung Klaus Schäfer
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Freisen/Oberkirchen/Weiselberg/Osthang)

Sammlung Ruedi Lüssi, Riniken
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Freisen/Oberkirchen/Weiselberg/Osterbach)
24 BM
Kaoliniti
Kaolinit ist das Zersetzungsprodukt von Rhyolith und kommt in weißen erdigen Massen vor.
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Düppenweiler/Kupferbergwerk)
r
Dr. Gerhard Müller, Punkt 6407.10 im PSL Bergbauinventar: Kastel, ehemaliger Bergbau auf Toneisensteine.
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Nonnweiler/Kastel/Schießplatz)
10M
Karneol (Var.: Chalcedon)r
Sammlung Berthold Stein
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Merzig/Weiler)

Sammlung Berthold Stein
(Saarland/Regionalverband Saarbrücken, Landkreis/Großrosseln/Karlsbrunn)
7 BM
Kupferi
Gediegen Kupfer wurde bislang nur nach dem Auslösen von [Dolomit] in sehr geringer Menge gefunden.
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Düppenweiler/Kupferbergwerk)
r
Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/Neunkirchen, Landkreis/Schiffweiler/Landsweiler/Grube Reden)

Sammlung Klaus Schäfer
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Nonnweiler/Braunshausen/Braunshausen, Schlackenfundstelle)
3 BM
Libetheniti
Dieses Kupferphosphat kommt in kleinen olivgrünen Kristallen vor , die meist kaum 1 mm in der Größe erreichen. Oft überzieht es rasenartig den [Rhyolith]. Als einzigstes Begleitmineral taucht der Pseudomalachit auf. Libethenit konnte bislang nur auf der Schachthalde am Wurzelberg gefunden werden.
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Düppenweiler/Kupferbergwerk)
1 BM
'Limonit'r
Sammlung Berthold Stein
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Merzig/Weiler)

Sammlung Berthold Stein
(Saarland/Regionalverband Saarbrücken, Landkreis/Großrosseln/Karlsbrunn)

Sammlung Klaus Schäfer
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Freisen/Auf Hassel/Edelsteindorado)
24 BM
Malachiti
In krustiger oder erdiger Form ist Malachit häufig. Hübsche Nadelbüschel sind allerdings wesentlich seltener gefunden worden. Sie erreichen auch kaum mehr als max. 2 mm Größe. Als Einzelfund auch lockenförmiger Malachit.
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Düppenweiler/Kupferbergwerk)
r
Sammlung Berthold Stein
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Merzig/Weiler)

Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Nonnweiler/Kastel/Steinbruch am Kloppberg)
17 BM
Markasitr
Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Düppenweiler/Kupferbergwerk)

Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Nonnweiler/Kastel/Steinbruch am Kloppberg)

Sammlung Klaus Schäfer
(Saarland/Regionalverband Saarbrücken, Landkreis/Großrosseln/Grube Warndt)
20 BM
Membranenachat (Var.: Achat)r
Sammlung Klaus Schäfer
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Freisen/Auf Hassel/Edelsteindorado)
2 BM
Milleritr
Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/Neunkirchen, Landkreis/Schiffweiler/Landsweiler/Grube Reden)

Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/Regionalverband Saarbrücken, Landkreis/Völklingen/Grube Luisenthal)

Sammlung raritätenjäger.
(Saarland/Regionalverband Saarbrücken, Landkreis/Großrosseln/Grube Warndt)
7 BM
Mordenitr
Sammlung Klaus Schäfer
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Freisen/Auf Hassel/Edelsteindorado)
1 BM
Morion (Var.: Quarz)r
Sammlung Klaus Schäfer
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Freisen/Freisener Höhe/Windradbau 2001)
3 BM
Muskovitr
Sammlung Berthold Stein
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Merzig/Weiler)
2M
Orthoklasr
Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Düppenweiler/Kupferbergwerk)
1 BM
Pseudomalachiti
Der Pseudomalachit wurde in Düppenweiler fast ausschließlich auf einer kleinen Halde eines Versuchschachtes am Wurzelberg gefunden, der gegenüber des Besucherbergwerks liegt. Der Pseudomalachit wurde in hübschen traubigen- knolligen Aggregaten gefunden, wovon die besten Funde wohl in den 80er Jahren gelangen.
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Düppenweiler/Kupferbergwerk)
r
Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Düppenweiler/Kupferbergwerk)
1 BM
Pyritr
Dr. Gerhard Müller, Punkt 6407.10 im PSL Bergbauinventar: Kastel, ehemaliger Bergbau auf Toneisensteine.
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Nonnweiler/Kastel/Schießplatz)

Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Düppenweiler/Kupferbergwerk)

Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/Neunkirchen, Landkreis/Schiffweiler/Landsweiler/Grube Reden)

Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Nohfelden/Eisen/Grube Korb)

Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Nonnweiler/Kastel/Steinbruch am Kloppberg)

Sammlung Klaus Schäfer
(Saarland/Regionalverband Saarbrücken, Landkreis/Großrosseln/Grube Warndt)
25 BM
Pyromorphitr
Slg. thdun5
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Merzig/Besseringen/Neubau B51)
5 BM
Quarzr
Sammlung Berthold Stein
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Merzig/Weiler)

Sammlung Berthold Stein
(Saarland/Regionalverband Saarbrücken, Landkreis/Großrosseln/Karlsbrunn)

Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Düppenweiler/Kupferbergwerk)

Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/Neunkirchen, Landkreis/Schiffweiler/Landsweiler/Grube Reden)

Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Nonnweiler/Kastel/Steinbruch am Kloppberg)

Sammlung Klaus Schäfer
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Freisen/Auf Hassel/Edelsteindorado)

Sammlung Klaus Schäfer
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Freisen/Freisener Höhe/Windradbau 2001)

Sammlung Klaus Schäfer
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Freisen/Oberkirchen/Weiselberg/Osthang)

Sammlung Ruedi Lüssi, Riniken
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Freisen/Oberkirchen/Weiselberg/Osterbach)
62 BM
Rauchquarz (Var.: Quarz)r
Sammlung Klaus Schäfer
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Freisen/Auf Hassel/Edelsteindorado)

Sammlung Klaus Schäfer
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Freisen/Freisener Höhe/Windradbau 2001)
16 BM
Salmiakr
Neubildung durch Haldenbrände
(Saarland/Regionalverband Saarbrücken, Landkreis/Quierschied/Fischbach-Camphausen)
4 BM
Schwefelr
Neubildung durch Haldenbrände
(Saarland/Regionalverband Saarbrücken, Landkreis/Quierschied/Fischbach-Camphausen)
3 BM
Seladonitr
Sammlung Klaus Schäfer
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Freisen/Auf Hassel/Edelsteindorado)

Sammlung Thomas Lechner
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Freisen/Steinbruch Hellerberg)
8 BM
Sideritr
Dr. Gerhard Müller, Punkt 6407.10 im PSL Bergbauinventar: Kastel, ehemaliger Bergbau auf Toneisensteine.
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Nonnweiler/Kastel/Schießplatz)

Sammlung Berthold Stein
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Merzig/Weiler)

Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Düppenweiler)

Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/Neunkirchen, Landkreis/Schiffweiler/Landsweiler/Grube Reden)

Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/Regionalverband Saarbrücken, Landkreis/Völklingen/Grube Luisenthal)

Sammlung Klaus Schäfer
(Saarland/Regionalverband Saarbrücken, Landkreis/Großrosseln/Grube Warndt)
31 BM
Siegenit ?r
Sammlung Klaus Schäfer
(Saarland/Regionalverband Saarbrücken, Landkreis/Großrosseln/Grube Warndt)
1M
Sphaleritr
Dr. Gerhard Müller, Punkt 6407.10 im PSL Bergbauinventar: Kastel, ehemaliger Bergbau auf Toneisensteine.
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Nonnweiler/Kastel/Schießplatz)

Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/Neunkirchen, Landkreis/Schiffweiler/Landsweiler/Grube Reden)

Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/Regionalverband Saarbrücken, Landkreis/Völklingen/Grube Luisenthal)

Sammlung Klaus Schäfer
(Saarland/Regionalverband Saarbrücken, Landkreis/Großrosseln/Grube Warndt)
13 BM
Tetraedritr
Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Nohfelden/Eisen/Grube Korb)
1 BM
Tirolitr
Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Düppenweiler/Kupferbergwerk)
2 BM
Tschermigitr
Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/Regionalverband Saarbrücken, Landkreis/Saarbrücken/Dudweiler/Brennender Berg)
2 BM
Ulexitr
Sammlung Berthold Stein
(Saarland/Saarlouis, Landkreis/Wallerfangen/Ihn/Grube Mathias)
1 BM
Vivianitr
Sammlung Klaus Schäfer
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Nonnweiler/Braunshausen/Braunshausen, Schlackenfundstelle)
4 BM
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Legende

Mineral -> anerkanntes Mineral
Mineral (TL) -> Mineral-Typlokalität
Mineral -> micht anerkanntes Mineral
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Regionslokalitäten an denen das Mineral gefunden werden kann
 M -> Link zur allgemeinen Mineralseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

Aktualität: 05. Dec 2019 - 23:44:40

Mineralbilder (3 Bilder gesamt)

Gang-Achat
Aufrufe (Bild: 1460312094): 501
Gang-Achat

58 mm großer Gang-Achat aus dem Steinbruch Setz in Steinbach bei Lebach, Saarland

Sammlung: Klaus Schäfer
Copyright: Klaus Schäfer
Beitrag: Klaus Schäfer 2016-04-10
Mehr   MF 
Krettnichit und Manganit
Aufrufe (Bild: 1466181856): 454
Krettnichit und Manganit

Auf einem pfeilförmigen (flachrhomboedrischen) Krettnichit-Kristall sind orientiert (waagerecht) Brackebuschit-Nadeln aufgewachsen. Rechts davon befindet sich ein etwa 2 mm großer Manganitkristall....

Sammlung: Klaus Schäfer
Copyright: Klaus Schäfer
Beitrag: Klaus Schäfer 2016-06-17
Mehr   MLF 
"Deutsch-Lapis", blaugefärbter Jaspis
Aufrufe (Bild: 1548352045): 300
"Deutsch-Lapis", blaugefärbter Jaspis

Etwa 3 cm große Kreolen aus "Deutsch-Lapis" im Edelsteinmuseum in Idar-Oberstein. "Deutsch-Lapis" (auch"Swiss-Lapis") ist ein grau-weißer, mit Berliner Blau gefärbter Jaspis aus Nunkirchen. Die Pro...

Sammlung: Edelsteinmuseum Idar-Oberstein
Copyright: Klaus Schäfer, Idar-Oberstein
Beitrag: Klaus Schäfer 2019-01-24
Mehr   MF 

Gesteine (Anzahl: 42)

Anhydrit-Gesteinr
Sammlung Berthold Stein (rtbstone)
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Beckingen/Saarfels (Fickingen))
2 BG
Daziti
[Dacit] kommt in der Varietät [Weiselbergit] vor mit ca. 66% Glasanteil.
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Freisen/Oberkirchen/Weiselberg)
r
W.E.Tröger (1935): Spezielle Petrographie der Eruptivgesteine .- Schweizerbart (Stuttgart)
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Freisen/Oberkirchen/Weiselberg)
1G
Granitisches Gesteinr
Albitgranit bei der Tiefbohrung Saar 1 bei Neunkirchen erbohrt
(Saarland)
G
Weiselbergit (TL)i
Der Weiselbergit ist ein tiefschwarzes und leicht bläuliches, magmatisches Gestein mit punktuellen Feldspatanteilen. Nach Tröger (1935) handelt es sich um einen dazitischen Vulkanit mit etwa 66% Glasanteil. Im Gestein sind Achate eingelagert. Er wurde 1887 erstmals von Karl Heinrich Rosenbusch beschrieben. Der Weiselberg ist Typlokalität!
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Freisen/Oberkirchen/Weiselberg)
r
W.E.Tröger (1935): Spezielle Petrographie der Eruptivgesteine .- Schweizerbart (Stuttgart)
(Saarland/St. Wendel, Landkreis/Freisen/Oberkirchen/Weiselberg)
1 BG
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Legende

Gestein -> Name des Gesteins
Gestein (TL) -> Gestein Typlokalität
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Fundstellen für dieses Gestein in der Region
 G -> Link zur allg. Gesteinsseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Gestein ? -> Vorkommen fragwürdig

Aktualität: 05. Dec 2019 - 23:44:40

Fossilien (Anzahl: 116)

Mariopteris muricatar
Exponate in der Karbonsammlung des Saarlandes, Edgar Müller
(Saarland/Regionalverband Saarbrücken, Landkreis/Völklingen/Grube Luisenthal)
2 BF
Mariopteris nervosar
Exponate in der Karbonsammlung des Saarlandes, Edgar Müller
(Saarland/Regionalverband Saarbrücken, Landkreis/Völklingen/Grube Luisenthal)
2 BF
Neuropteris ovatar
Exopnate in der Karbonsammlung des Saarlandes vorhanden, Edgar Müller
(Saarland/Regionalverband Saarbrücken, Landkreis/Friedrichsthal/Grube Friedrichsthal)
2 BF
Prototaxitesr
https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,24620.msg196751.html#msg196751
(Saarland/Merzig-Wadern, Landkreis/Weiskirchen)
1F
Stigmaria ficoidesr
Exponate in der Karbonsammlung des Saarlandes, Edgar Müller
(Saarland/Regionalverband Saarbrücken, Landkreis/Völklingen/Grube Luisenthal)
2 BF
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Legende

Fossil -> Name des Fossils
Fossil (TL) -> Fossil-Typlokalität
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Fundstellen für dieses Fossil in der Region
 F -> Link zur allg. Fossilseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Fossil ? ->Vorkommen fragwürdig

Aktualität: 05. Dec 2019 - 23:44:40

Fossilbilder (1 Bilder gesamt)

Dadoxylon
Aufrufe (Bild: 1101283144): 4381
Dadoxylon

Nadelholz. Aus dem Saarland , ca 250 Mio.Jahre alt; 14cmx11cm

Copyright: Bernd G
Beitrag: Mineralienatlas 2004-11-24
Mehr   FoF 

Stratigraphische Einheiten (Anzahl: 1)

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Legende

Formation -> Name der Formation
Formation (TL) -> Formation-Typlokalität
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Teillokalitäten mit diesen Formationen
 Fo -> Link zur allgemeinen Formationsseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Formation ? -> Auftreten fragwürdig

Aktualität: 01. Dec 2019 - 16:36:45

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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Müller, G. (1970). Mineralogie und Lagerstätten. Aufschluss, Sonderb.19, S.153-72.
  • Jung, D. (1970). Permische Vulkanite im SW-Teil des Saar-Nahe-Pfalz-Gebietes. Sonderb.19, S.185-201.
  • Mayer, G. (1974). Carl Christian GMELINs geologisch-mineralogische Reisen und Exkursionen - XI. Rheinland-Pfalz, Saarland, Elsaß (Markirch). Aufschluss, Jg.25, Nr.4, S.231-33.
  • Lauenstein, H.-J. (1974). Mineralogischer Streifzug durch Rheinland-Pfalz und das Saargebiet Frühjahr 1974. Aufschluss, Jg.25, Nr.10, S.572-73.
  • Müller, G. (1977). Tektonik und Mineralisation: Übersicht über die Mineralisationen im Saar-Nahe-Raum. Lapis, Jg.2, Nr.6, S.18-21.
  • Müller, G. (1982). Zur geolog. Übersichtskarte des Saarlandes. Aufschluss, Jg.33, Nr.7/8, S.278-80.
  • Müller, G. (1988). Gedanken zu den Mineralisationen im Saarland und in seiner Umgebung. Aufschluss, Jg.39, Nr.5, S.257-68.
  • Müller, G. (1992). Der Söterberg (N-Saarland) und die Rhyolithtuffe der Prims-Mulde. Aufschluss, Jg.43, Nr.5, S.287-95.

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