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Kupferbergwerk Düppenweiler

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Saarland / Merzig-Wadern, Landkreis / Beckingen / Düppenweiler / Kupferbergwerk

An­fahrts­be­sch­rei­bung

9 km W Lebach, 9 km NNO Saarlouis.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Halden eines ehem. Kupfererzbergbaues

Geo­lo­gie

geringmächtige Kupfervererzungen in z.T. zersetzten Rhyolithen

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

Halden auf Gelände des Besucherbergwerkes

GPS-Ko­or­di­na­ten

Düppenweiler (N 49°24'42.117" E 6°47'12.2634")



Düppenweiler

WGS 84: 
Lat.: 49,41169917° N, 
Long: 6,78673983° E
WGS 84: 
Lat.: 49° 24' 42,117" N,
   Long: 6° 47' 12,263" E
Gauß-Krüger: 
R: 2557134,
 H: 5475273
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

To­po­gra­phi­sche Kar­te

TK6506.

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=1452
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Verkürzte Pfadangabe

Kupferbergwerk, Düppenweiler, Beckingen, Merzig-Wadern, Saarland, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

BILD:1207158488 Kupferbergwerk Düppenweiler

Bei Düppenweiler befindet sich wohl einer der einst bedeutendsten Bergbaue im Saarland. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Abbau auf Kupfererze im Jahr 1725 und dauerte mit einigen Unterbrechungen bis 1915 an. Zuletzt wurde der Abbau durch die Dillinger Hütte betrieben, deren Konzession erst im Jahre 1991 auslief. Bei den abgebauten Vererzungen hat es sich wohl um Sulfide wie Digenit oder Bornit gehandelt. Die Lagerstätte selbst befindet sich am Rande eines permischen Rhyolithmassives. Aus den verschiedenen hier aufgetretenen Sulfiden haben sich eine ganze Reihe von interessanten Sekundärmineralien gebildet, die auf den Kluftflächen auskristallisiert sein können. Bei den Sammlern beliebt ist vor allem der Zinnober, der gerne in Dolomitdrusen in Form wunderschöner feuerroter Kristalle bis einige mm Größe in verschiedenen Trachten vorkommt. So können nadelige Zinnober xx wie auch hexagonale xx sowie bäumchenförmige Aggregate auftreten. Weiterhin kommen als Arsenate typische blaugrüne Tirolitsonnen bis ca. 1 cm im Durchmesser, sowie zumeist pusteliger rosaroter Erythrin (seltener in Kristallen) und kleine blaue Azuritkristalle auf den Rhyolithflächen vor. Von einer kleinen Halde am Wurzelberg konnten in den 80-er Jahren hervorragende Pseudomalachite als traubig/nierige Aggregate in massiven Stücken gefunden werden, Begleiter waren sehr selten Rasen aus kleinsten, lindgrünen Libethenitkristallen.

Heute befindet sich im alten Bergbaurevier ein Besucherbergwerk, welches entweder jeden ersten Sonntag im Monat oder nach Anmeldung befahrbar ist. Neben den seit einigen Jahren wieder aufgewältigten Stollen sind auch einige andere Objekte des alten Bergbaues wieder erbaut worden. Dazu gehören z.B. das Dampfmaschinenhaus oder eine Bergkapelle. Weiterhin erinnern noch alte Schächte, Schürfe, Pingen und Resthalden an diesen Kupferbergbau.

Leider ist das Sammeln von Mineralien in Düppenweiler fast unmöglich. Die fündigen Halden befinden sich mitten im Gelände des Besucherbergwerkes und gehören diesem auch an. Das Sammeln auf diesen Halden ist daher verboten. Fündig werden kann man wirklich nur noch bei Baumaßnahmen in der näheren Umgebung des ehem. Bergbaues oder in kleinen Schürfen außerhalb des Besucherbergwerk-Geländes.


Mineralien (Anzahl: 42)

Mineralbilder (44 Bilder gesamt)

Cinnabarit
Aufrufe (Bild: 1380054611): 6505, Wertung: 9.38
Cinnabarit

Bildbreite: 2,72 mm; Deutschland/Saarland/Düppenweiler/Kupferbergwerk

Sammlung: Helmut Schmitt, Germany
Copyright: loparit
Beitrag: loparit 2013-09-24
Mehr   MF 
Tirolit
Aufrufe (Bild: 1289517034): 2716
Tirolit

Kristallaggregat mit einer Höhe von 1,26 mm. Fundort: Deutschland/Saarland/Düppenweiler/Kupferbergwerk

Sammlung: Wilhelm Göbel
Copyright: loparit
Beitrag: loparit 2010-11-12
Mehr   MF 
Pseudomalachit
Aufrufe (Bild: 1194899011): 957
Pseudomalachit

Pseudomalachit derb, krustig und glaskopfartig, Stufenbreite 7 cm; Fundort: Grube Düppenweiler, Saarland

Copyright: Erik
Beitrag: Erik 2007-11-12
Mehr   MF 

Gesteine (Anzahl: 1)

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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Müller,G. (1967). Pseudomalachit und Libethenit von Düppenweiler/Kreis Saarlouis. Aufschluss, Jg.18, Nr.3, S.95-96.
  • Müller,G. (1970). Mineralogie und Lagerstätten. Aufschluss, Sonderb.19, S.153-72.
  • Doc Diether

Quellenangabe

  • Verfasser: TkMineral

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