'._('einklappen').'
 

Mechern Grube Maria

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Saarland / Merzig-Wadern, Landkreis / Merzig / Mechern / Grube Maria

An­fahrts­be­sch­rei­bung

siehe GPS

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

bewaldeter Hang vor verschüttetem Stollenmundloch mit Spuren des alten Abbaues;

Geo­lo­gie

Gipslagerstätte im Muschelkalk

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

keine bekannt; offenes Gelände; Funde von Fasergips sind möglich,

Letz­ter Be­such

2012

GPS-Ko­or­di­na­ten

ehem. Gipsgrube Maria



ehem. Gipsgrube Maria

WGS 84: 
Lat.: 49,41625017° N, 
Long: 6,6153574° E
WGS 84: 
Lat.: 49° 24' 58,501" N,
   Long: 6° 36' 55,287" E
Gauß-Krüger: 
R: 2544694,
 H: 5475663
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

To­po­gra­phi­sche Kar­te

1:25 000 Normalausgabe -6505 Merzig Landesamt für Kataster-,Vermessungs- und Kartenwesen des Saarlandes 2006

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=27147
Bitte fühlen Sie sich frei auf diese Seite zu verlinken.

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Lage-und Stollenplan der Grube Maria
Aufrufe (Bild: 1342252399): 1329
Lage-und Stollenplan der Grube Maria

Grube Maria bei Mechern-Merzig, Saarland,Deutschland, Plan von 1941

Copyright: rtbstone
Beitrag: rtbstone 2012-07-14
Mehr    

Gipsgrube "Maria"

1918 -Errichtung der Gipsgrube von der Firma Witt aus Dillingen

  • Brennung im Kalkofen Dörrmühle bei Mondorf
  • danach in den 20igern Brennung in Öfen bei Siersburg
  • Transport mit von Pferden gezogenen Loren u. Fuhrwerken
  • spätere Ablösung durch LKWs

1935 -Übernahme durch die Firma Knauf aus Perl als Hauptgrube

  • Förderung durch 3/4 cbm-Muldenkipper, gezogen von Pferden
  • Abgelöst durch die Werkbahn (600 mm-Spur)
  • Einsatz einer Diesellok in den 30er Jahren

1955 -Schließung des Werkes

Fördermenge etwa 60-120 t am Tag etwa 25 Angestellte Abbauhöhe und Mächtigkeit des Stollens 4 m Abbau erfolgte mittels Elektrobohrern Fläche der Unterirdischen Anlage: 550 m Breite u. 350 m Länge 2 Wetterschächte

(Während des Zweiten Weltkrieges war die Grube mit dem Decknamen „FOGOSCH“ belegt

und als Untertage- Rüstungsproduktionsstätten durch die NS-Regierung umfunktioniert)


SCHREIBEN DER FIRMA KNAUF AN DAS BERGAMT SAARBRÜCKEN-WEST VOM 4.12.1935

Betriebsplan der Gipsgrube "MARIA" bei Mechern

1. Lage der Grube
Wie auf dem Meßtischblatt "Merzig" wiedergegeben, liegt die Grube am Nordhang der sogenannten "Kappe" bei Mechern. Sie ist durch einen söhligen Stollen erschlossen.

2. Aus-und Vorrichtung
Der Bergbau geht in einem rd. 4 m mächtigen, söhlig gelegerten Gipslager um. Mittels einer südlichen und einer östlichen Strecke erschließen wir das Vorkommen, um nach Durchörterung einiger zu Bruch gegangener alter Baue parallele Abbaue unter Stehenlassen von Bergfesten anzufahren.

3. Abbau
Die Abbauhöhe wird die ganze Mächtigkeit des Lagers, also 4 m ausmachen. Die Abbaubreite richtet sich nach der Beschaffenheit des Hangenden und wird 7 m nicht überschreiten. Jeder Abbau wird mit einem Hauer und einem oder mehreren Schleppern belegt, die den Gipsstein zerkleinern und in Muldenkipper mit 3/4 cbm Inhalt verladen. Auf jeder Schicht ist ein Bohrhauer vorgesehen, welcher sämtliche Abbaue mit der neuen Siemensdrehbohrmaschine abbohrt. Die Schüsse werden von dem jeweiligen Ortshauer besetzt und abgetan.

4. Maschinelle Einrichtung
Die Grube wird eine elektrische Anlage erhalten, woran die elektrischen Bohrmaschinen angeschlossen werden. Der Strom wird durch Überlandleitung in einer Spannung von 220/380 Volt (dreiphasiger Wechselstrom) zum Stolleneingang gebracht, wo er durch einen gekapselten Trockentransformator auf 125/220 Volt herunter transformiert wird. Vom Transformator aus läuft je ein dreilitziges Kabel in jede der beiden Förderstrecken. In etwa 30 - 50 m Entfernung vom Abbau steht eine mit dem Zuleitungs- kabel verbundene Kabeltrommel, welche ca. 50 m Gummikabel enthält, das zum Bohren bis vor Ort aufgerollt und mit der Handbohrmaschine verbunden wird. Zur Aushilfe dienen Bohrknarren. Weiterhin ist die elektrische Beleuchtung der Hauptförderstrecke vorgesehen.

5. Förderung
Das Material wird in 3/4 cbm - Muldenkipper von den Schleppern zu Tage gefördert. Zur Zeit werden die Wagen auf einer rund 400 m langen Pferdebahn bis zur Verladestelle in der Nähe der Strasse befördert. Projektiert ist eine Drahtseilbahn (Zweiselbahn) von rd. 550 m Länge und 60 m Neigung, um den Gips- stein zu der neuen Mondorfer Straße zu befördern, wo er gebrannt, gemahlen und mit Lastwagen abge- fahren wird. Wir bitten um die Zusendung der mit dem Bau von Drahtseilbahnen verbundenen Vorschriften und Bestimmungen.

6. Verarbeitung
Der Gipsstein wird in Kammeröfen gebrannt. Zwei davon sollen an der oberen Seilbahnstation, zwei andere an der unteren Entladestation errichtet werden. Für gefl. Angaben über die Genehmigungsvorschriften wären wir Ihnen verbunden. Ein Teil des Rohmaterials wird für Zementfabrikation verladen. Das in den Kammeröfen bei einem Terperaturintervall von 150 - 1000 ° C gebrannte Rohmaterial wird in einer Mühle gemahlen und in Papiersäcken in den Handel gebracht. Die Anlage soll täglich rd. 150 Tonnen gebrannten und gemahlenen Baugips herstellen können. Ein Zechenbuch mit den verlangten Eintragungen ist angelegt.


Mineralien (Anzahl: 1)

Mineralbilder (3 Bilder gesamt)

Fasergips
Aufrufe (Bild: 1342252971): 1419
Fasergips

Fundort: ehem. Grube Maria bei Mechern,Merzig,Saarland,Deutschland;7x5 cm,

Copyright: rtbstone
Beitrag: rtbstone 2012-07-14
Fasergips
Aufrufe (Bild: 1342253083): 1440
Fasergips

Fundort: ehem. Grube Maria bei Mechern,Merzig,Saarland,Deutschland;5x3 cm,

Copyright: rtbstone
Beitrag: rtbstone 2012-07-14
Fasergips
Aufrufe (Bild: 1342253203): 1450
Fasergips

Fundort: ehem. Grube Maria bei Mechern,Merzig,Saarland,Deutschland;3x3 cm,

Copyright: rtbstone
Beitrag: rtbstone 2012-07-14

Gesteine (Anzahl: 1)

Untergeordnete Seiten

Einordnung