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Grube "Das Aufgeklärte Glück"

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Sachsen-Anhalt / Harz, Landkreis / Wernigerode / Hasserode / Thumkuhlental / Grube Das Aufgeklärte Glück

GPS-Ko­or­di­na­ten

Das Aufgeklärte Glück



Das Aufgeklärte Glück

WGS 84: 
Lat.: 51,80776° N, 
Long: 10,727356° E
WGS 84: 
Lat.: 51° 48' 27,936" N,
   Long: 10° 43' 38,482" E
Gauß-Krüger: 
R: 4412329,
 H: 5742277
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

An­fahrts­be­sch­rei­bung

Von Wernigerode die Hauptstraße in Richtung Schierke, nach knapp 1,5-2km rechts abbiegen (direkt am Lossendenkmal), ca. 250m den Weg folgen (Parkmöglichkeit). Ab jetzt geht es zu Fuß den Weg weiter, so ca. 150-200m.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Stollen, Schächte, Halde (aufgelassen).

Geo­lo­gie

Geologisch ist das Gebiet der Blankenburger Faltenzone zugehörig und besteht hauptsächlich aus devonischem Tonschiefer. Es handelt sich um einen Calzit-Quarz-Gang, in dem eine sonst im Harz seltene arsenidische Bi-Co-Ni-Vererzung vorkommt. Die Paragnese erinnert eher an Erzgänge aus dem Erzgebirge.

Zu­gangs­be­schränku­ngen

Status lt. Landesamt für Geologie: Landschaftsschutzgebiet (Stand: 04.08.2016)

Letz­ter Be­such

2007

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=513
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (2 Bilder gesamt)

Halde
Aufrufe (Bild: 1366487829): 1664
Halde

Halde der Grube "Das Aufgeklärte Glück"

Sammlung: Michael J. (Harzsammler)
Copyright: Michael J. (Harzsammler)
Beitrag: Harzsammler 2013-04-20
Stollenmundloch
Aufrufe (Bild: 1088914468): 2687
Stollenmundloch

Stollenmundloch; Deutschland/Sachsen-Anhalt/Harz/Wernigerode/Grube Das Aufgeklärte Glück

Copyright: Schatten
Beitrag: Mineralienatlas 2004-07-04

Ausführliche Beschreibung

Geschichte

Von 1570-1804 gewann man die Kobalterze zur Herstellung von Smalte, eine blaue Farbe, die zum Textilienfärben, aber auch zur Bemalung von Geschirr genutzt wurde. Es gab mehrere Besitzerwechsel und der Bergbau verlief, mit mehreren Unterbrechungen, wirtschaftlich eher unbedeutend.

Nach dem 2.Weltkrieg wurde die Grube und die Halde von der Wismut AG aufgewältigt. Man erhoffte sich ein weiteres Uranvorkommen, allerdings konnte ein Vorkommen wirtschaftlich gewinnbarer radioaktiver Rohstoffe nicht nachgewiesen werden.

Mineralien (Anzahl: 71)

Mineralbilder (44 Bilder gesamt)

Calcit
Aufrufe (Bild: 1426858491): 810
Calcit

Calcit in angewitterten bis 2cm großen XX; Grube Das Aufgeklärte Glück; Hasserode

Sammlung: Michael J. (Harzsammler)
Copyright: Michael J. (Harzsammler)
Beitrag: Harzsammler 2015-03-20
Quarz, Calcit
Aufrufe (Bild: 1237114192): 1744
Quarz, Calcit

Quarz xx und Calcit xx von der Grube "Das Aufgeklärte Glück" bei Hasserode/Wernigerode, Fund:2007, BB:5cm.

Copyright: thdun5
Beitrag: thdun5 2009-03-15
Safflorit
Aufrufe (Bild: 1363131852): 1919
Safflorit

"Aufgeklärtes Glück", Hasserode, Safflorit mit Quarz, Größe 3x3cm

Sammlung: Michael J. (Harzsammler)
Copyright: Michael J. (Harzsammler)
Beitrag: Harzsammler 2013-03-13

Gesteine (Anzahl: 1)

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Schleifenbaum, W. (1894). Der auflässige Gangbergbau der Kupfer- und Kobaltbergwerke bei Hasserode. Schr. Naturwiss. Ver. Harz, Wernigerode, S. 12-101.
  • Rockhausen, E. (1953). Genetische Untersuchungen der Lagerstätten am Ostrand des Brockengranits. unveröff. Dipl.-Arb. Freiberg 1953.
  • Klaus, D. (1983). Safflorit von Hasserode - ein Erstfund im Unterharz. Fundgrube, Heft 3/1983, S.66-69
  • Siemroth, J., Schnorrer, G., Wittern, A., Blaß, G. & Witzke, T. (1997). Die Minerale der ehemaligen Grube 'Das Aufgeklärte Glück' bei Wernigerode im Ostharz. Aufschluss, Jg.48, Nr.1, S.21-39.
  • Schnorrer, G. (2000). Mineralogische Notizen VII. Aufschluss, Jg.51, Nr.5, S.281-93.
  • Gröbner, J., W. Hajek, R. Junker & J. Nikoleizig (2011). Neue Mineralienschätze des Harzes. 127 S. Papierflieger-Verlag, Clausthal-Zellerfeld.
  • Hajek, W. & T. Lühr (2018). Der Harz bietet für den Mineraliensammler immer noch ein breites Spektrum an Mineralien. Aufschluss, Jg.69, H.3, S.142ff.

Quellenangabe:

  • Eintrag, Beschreibung, Fotos, Sammlung von Schatten
  • Mikroskopaufnahmen durch: Gerhard Niceus (geni)

Einordnung