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Glückhilfschächte (Glückhilfschacht)

Profile

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Deutschland / Sachsen-Anhalt / Mansfeld-Südharz, Landkreis / Gerbstedt / Glückhilfschächte (Glückhilfschacht)

Journey Description

Das Fundgebiet bzw. die Großhalde (Flachhalde, keine Kegelhalde!) "Glückhilfschacht" liegt östlich an einem Straßenknick, ca. 2 km NW von Siersleben in Richtung Welfesholz und ist schon von der Landstraße aus zu sehen. Die sichtbare große Kegelhalde im Hintergrund der Landschaft gehört zum ehemaligen "Brosowskischacht".

Exposure description

Ehem. Bergbau auf Kupferschiefer. Kupferschiefer-Halde;-Vorsicht!! Wird zu Entsorgungszwecken genutzt. Schichtenweise umgeschüttet-

Kind of Exposure

Dumps

Geology

Unterer Zechstein

Entrance Restrictions

Betreten verboten !

Last Visit

Mai 2009

GPS Coordinates

Glückshilfschächte

Lichtloch 28(Zabenstedter Stolln)-Wetterschacht



Glückshilfschächte

WGS 84: 
Lat.: 51.62305556° N, 
Long: 11.56722222° E
WGS 84: 
Lat.: 51° 37' 23" N,
   Long: 11° 34' 2" E
Gauß-Krüger: 
R: 4470133,
 H: 5721049
Local weather information, Macrostrat geological map

Lichtloch 28(Zabenstedter Stolln)-Wetterschacht

WGS 84: 
Lat.: 51.62777778° N, 
Long: 11.55416667° E
WGS 84: 
Lat.: 51° 37' 40" N,
   Long: 11° 33' 15" E
Gauß-Krüger: 
R: 4469232,
 H: 5721580
Local weather information, Macrostrat geological map

Mineralienatlas short URL

https://www.mineralatlas.eu/?l=515
Please feel free to link to this location

Shortened path specification

Glückhilfschächte, Gerbstedt, Mansfeld-Südharz, Sachsen-Anhalt, DE
Useful for image descriptions and collection inscriptions

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Additional Functions

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Branntschlacke
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): 1338
Branntschlacke
Deutschland/Sachsen-Anhalt/Mansfelder Land/Siersleben/Kupferschiefer
Copyright: mima; Contribution: mima
Location: Deutschland/Sachsen-Anhalt/Mansfeld-Südharz, Landkreis/Gerbstedt/Glückhilfschächte (Glückhilfschacht)
Image: 1166532272
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License: Usage for Mineralienatlas project only
Branntschlacke

Deutschland/Sachsen-Anhalt/Mansfelder Land/Siersleben/Kupferschiefer

Copyright: mima
Contribution: mima 2006-12-19
Cu-Blüte
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): 1365
Cu-Blüte
Deutschland/Sachsen-Anhalt/Mansfelder Land/Siersleben/Kupferschiefer
Copyright: mima; Contribution: mima
Location: Deutschland/Sachsen-Anhalt/Mansfeld-Südharz, Landkreis/Gerbstedt/Glückhilfschächte (Glückhilfschacht)
Image: 1166532102
License: Usage for Mineralienatlas project only
Cu-Blüte

Deutschland/Sachsen-Anhalt/Mansfelder Land/Siersleben/Kupferschiefer

Copyright: mima
Contribution: mima 2006-12-19
Glückhilfsschächter Halde
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Glückhilfsschächter Halde
Südlicher Teil
Copyright: Kupperdroll; Contribution: Kupperdroll
Collection: Kupperdroll
Location: Deutschland/Sachsen-Anhalt/Mansfeld-Südharz, Landkreis/Gerbstedt/Glückhilfschächte (Glückhilfschacht)
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Glückhilfsschächter Halde

Südlicher Teil

Collection: Kupperdroll
Copyright: Kupperdroll
Contribution: Kupperdroll 2011-05-21

Detailed Description

Standort Halde Glückhilfschacht

Panorama der Halde Glückhilf


Geoskizze Mansfelder Mulde NW

Geoprofil Siersleben

Geologie

Das Gebiet liegt im Bereich des über Jahrhunderte (älteste urkundliche Erwähnung 1200) lang umgegangenen Kupferschieferbergbaues der Mansfelder Mulde; die vom Unterharz, der Halle-Hettstedter-Gebirgsbrücke und dem Hornburger Sattel begrenzt wird. Zahlreiche kleine und große Halden zeugen noch heute von diesen Aktivitäten. Am Standort selbst steht oberflächlich Unterer Buntsandstein mit teilweise dünner Pleistozändecke an. Das eigentliche Kupferschieferflötz, das hier u.a. im "Glückhilfschacht" abgebaut wurde, liegt im Unteren Zechstein. Das Deckgebirge kann eine Mächtigkeit bis 1000 m erreichen, was allerdings von der schwankenden Dicke der hangenden Steinsalzlagerstätten (Subrosionsvorgänge) abhängig ist.


Die Halde "Glückhilfschacht"

Der Haldenkomplex hat ca. die Maße 200x400 m, wobei eine deutliche Haldenlängsachse in N-S-Richtung liegt. Im Mansfelder Raum existieren zahlreiche ältere und jüngere Halden. Diese hier gehört zu den wenigen, die z.Zt. durch Materialentnahme laufend angeschnitten werden und somit tägliche Fundaussichten bieten.

Fossilien

Nach längerem Suchen lassen sich immer wieder Bruchstücke (bes. Schwanzstücke, ganze Exemplare seltener) des fossilen Fisches Palaeoniscum freieslebeni sowie Koprolith (Kotstein) dieses Fisches finden.

Mineralien

Primäre und sekundäre (Kupfer-)Minerale lassen sich finden, weiterhin Anhydrit xx, Calcit xx, Cu-Blüte, Gips, Malachit, Schwefel u.v.a. Chemisch bzw. mineralogisch handelt es sich dabei um Fluorapatit.


Haldenbrände / Schlacken

Für Schlackensammler gibt es hier eine Besonderheit zu finden! In den Jahren 1967, 1974 und 1978 kam es am u.a. am "Glückhilfschacht" zu Haldenbränden durch Selbstentzündung unter atmosphärischen Bedingungen. Es wurden größere Schiefermassen zusammen verschmolzen und gesintert, dabei z.T. mineralisch umgebildet, wobei besonders der fein verteilte Schwefelgehalt der Schiefers (bituminöse Algenschiefer mit Wasserstoffanteil) eine Rolle spielte. Es kam dabei sogar zur Neubildung von schönen, glasig-emallierten, oft grünschillernden Überzügen auf der sich neu gebildeten Schlacke.


Geschichtliches

Die Schachtanlage der Glückhilfschächte bestand aus 3 Schächten: Nr. I, II und III

Glückhilfschacht I:

  • war ursprünglich das LL 28 (Z) = Lichtloch 28 auf dem Zabenstedter Sollen (Hinweis: hiesiger MA-Autor ist der Meinung, daß diese Angabe, niedergeschrieben in diversen Literaturstellen, unrichtig ist, da sich die Halde der LL 28(Z) definitiv zwischen dem von Veltheim-Schacht und dem Zimmermannsschacht, also wesentlich weiter westlich befindet)
  • Teufarbeiten: 1872 bi 1873
  • Gesamttiefe: 250,5m
  • Namensgebung in Glückhilf: 1876

Glückhilfschacht II:

  • Teufarbeiten: 1876-1877 als Wetterschacht und für die Dampfversorgung geteuft
  • Dabei einmalig: Teufe von Übertage und gleichzeitig von der 2.Sohle aus.

Glückhilfschacht III:

  • Teufarbeiten: 1881 - 1883

Produktionzeitraum der Anlage: 1877 bis 31.12.1909

Erwähnenswertes: Wassereinbruch am 18.9.1958 im Paulschacht (Otto-Brosowski-Schacht) konnten sich die Bergleute zum Glückhilfschacht retten und wurden von dort aus zur Seilfahrt des Niewandtschachtes geleitet.

Alle drei Schachtröhren sind verwahrt; Schacht I und II liegen unter der Flachhalde.

Mineral images (25 Images total)

Gips
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Gips
farbloser, monokliner Gips x. BB 6 mm. Deutschland/Sachsen-Anhalt/Mansfeld-Südharz, Landkreis/Gerbstedt/Welfesholz/Glückhilfsschächte
Copyright: horst knoll; Contribution: horst knoll
Collection: horst knoll
Location: Deutschland/Sachsen-Anhalt/Mansfeld-Südharz, Landkreis/Gerbstedt/Glückhilfschächte (Glückhilfschacht)
Mineral: Gypsum
Image: 1561802995
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License: Usage for Mineralienatlas project only
Gips

farbloser, monokliner Gips x. BB 6 mm. Deutschland/Sachsen-Anhalt/Mansfeld-Südharz, Landkreis/Gerbstedt/Welfesholz/Glückhilfsschächte

Collection: horst knoll
Copyright: horst knoll
Contribution: horst knoll 2019-06-29
More   MF 
Anhydrit
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Anhydrit
Deutschland/Sachsen-Anhalt/Mansfelder Land/Siersleben/Kupferschiefer
Copyright: mima; Contribution: mima
Location: Deutschland/Sachsen-Anhalt/Mansfeld-Südharz, Landkreis/Gerbstedt/Glückhilfschächte (Glückhilfschacht)
Mineral: Anhydrite
Image: 1166531654
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Anhydrit

Deutschland/Sachsen-Anhalt/Mansfelder Land/Siersleben/Kupferschiefer

Copyright: mima
Contribution: mima 2006-12-19
More   MF 
Cronstedtit
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Cronstedtit
Cronstedtit xx als konische Kristallaggregate auf Calcit xx, auf Zechsteinkalk; Halde Glückhilfschächte, Welfesholz, Siersleben, Sa.-Anhalt, BRD; Bildbreite: 4 mm
Copyright: chribiedav; Contribution: chribiedav
Collection: chribiedav
Location: Deutschland/Sachsen-Anhalt/Mansfeld-Südharz, Landkreis/Gerbstedt/Glückhilfschächte (Glückhilfschacht)
Mineral: Cronstedtite
Image: 1512834987
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Cronstedtit

Cronstedtit xx als konische Kristallaggregate auf Calcit xx, auf Zechsteinkalk; Halde Glückhilfschächte, Welfesholz, Siersleben, Sa.-Anhalt, BRD; Bildbreite: 4 mm

Collection: chribiedav
Copyright: chribiedav
Contribution: chribiedav 2017-12-09
More   MF 

Minerals (Count: 17)

Rocks (Count: 3)

Fossil images (3 Images total)

Palaeoniscum freieslebeni
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Palaeoniscum freieslebeni
Deutschland/Sachsen-Anhalt/Mansfelder Land/Siersleben/Kupferschiefer
Copyright: mima; Contribution: mima
Location: Deutschland/Sachsen-Anhalt/Mansfeld-Südharz, Landkreis/Gerbstedt/Glückhilfschächte (Glückhilfschacht)
Fossil: Palaeoniscum freieslebeni
Image: 1166531432
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Palaeoniscum freieslebeni

Deutschland/Sachsen-Anhalt/Mansfelder Land/Siersleben/Kupferschiefer

Copyright: mima
Contribution: mima 2006-12-19
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Palaeoniscum freieslebeni
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Palaeoniscum freieslebeni
Deutschland/Sachsen-Anhalt/Mansfelder Land/Siersleben/Kupferschiefer
Copyright: mima; Contribution: mima
Location: Deutschland/Sachsen-Anhalt/Mansfeld-Südharz, Landkreis/Gerbstedt/Glückhilfschächte (Glückhilfschacht)
Fossil: Palaeoniscum freieslebeni
Image: 1166531302
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Palaeoniscum freieslebeni

Deutschland/Sachsen-Anhalt/Mansfelder Land/Siersleben/Kupferschiefer

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Contribution: mima 2006-12-19
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Koprolith
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Koprolith
Deutschland/Sachsen-Anhalt/Mansfelder Land/Siersleben/Kupferschiefer
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Location: Deutschland/Sachsen-Anhalt/Mansfeld-Südharz, Landkreis/Gerbstedt/Glückhilfschächte (Glückhilfschacht)
Fossil: Koprolith
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Koprolith

Deutschland/Sachsen-Anhalt/Mansfelder Land/Siersleben/Kupferschiefer

Copyright: mima
Contribution: mima 2006-12-19
More   FoF 

Fossils (Count: 4)

Subsidiary Pages

Reference- and Source indication, Literature

Literatur:

  • Günter Jankowski (1987): Wichtige Kupferschiefer-Schächte in der Mansfelder Mulde ; Herausg.: URANIA-Verlag und VEB MansfeldKombinat Eisleben, Mansfeld Museum.
  • KNITZSCHKE, G. (1999):Zur Kupferschieferlagerstätte im SO Harzvorland (Mansfeld/Sangerhausen). In: Aufschluss Sonderbd. VFMG.
  • BRAND, S. (1999): Der Eislebener Kupferschiefer und Zechsteinkalk als Fossillagerstätte. In: Auschluss Sonderbd.z.VFMG-Sommertg. Halle. S.203-22.
  • SIEMROTH, J. u. WITZKE, T. (1999): Die Minerale des Mansfelder Kupferschiefers. In: Mansfeld-Museum Schriftenr. Neue Folge Nr.4.
  • AUTORENKOLLEKTIV (2000): Bergbau- und Rückstandshalden des Mansfelder Kupferschieferbergbaues. In: Mansfeld-Museum Schriftenr. Neue Folge Nr.5.
  • VOLKMANN, N./ WEGE, Fr.-W. / WEISE, I. (2000): Haldenbrände-Begleiterscheinungen des Kupferschieferbergbaus ? In: Bergbau- und Gückstandshalden des Mansfelder Kupferschieferbergbaues in Mansfeld-Museum Schriftenr. Neue Folge Nr.5.
  • FRIEDRICH, K. / FRÜHAUF, M. (2002): Halle und sein Umland. Geographischer Exkursionsführer. Mitteldt. Vlg.
  • Führer durch das Naturkundemuseum Lutherstadt Eisleben (o.Jahresang. DDR).
  • OELKE, E. (2002): Glück auf! Bergbau und Bergbauregionen in Sachsen-Anhalt. Mitteldt. Vlg.Halle.
  • Hauschke, N. & D. Mertmann (2015). Ausgewählte Fossilfunde aus den Geol.-Paläont. Sammlungen der Martin-Luther-Univ. in Halle (Saale): Sachsen-Anhalt. Aufschluss, Jg.66, H.6, S.335-51.

Web-Link :


Quellenangabe

IDs

GUSID (Global unique identifier short form) 5b-FiL7UoUmd82lRdV4WYw
GUID (Global unique identifier) 8885BFE5-D4BE-49A1-9DF3-6951755E1663
Database ID 515