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Kochhütte (August-Bebel-Hütte)

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Sachsen-Anhalt / Mansfeld-Südharz, Landkreis / Helbra / Kochhütte (August-Bebel-Hütte)

An­fahrts­be­sch­rei­bung

Auf der L225 am Ortsausgang Helbra Richtung Wimmelburg lag westlich der Straße die Kochhütte. Die Schlackehalde zieht westlich entlang Straße L225. Straßenkreuzung L225/Hüttenstraße: Schachtgebäude des Schmidtschachtes mit Förderturm, in Sichtweite Richtung Osten: Schachtgebäude des Ernstschachtes (Malakowturm)

Fund­s­tel­len­typ

Schlackenfundstelle

Geo­lo­gie

Schlacken. Da im gleichen Gelände der Schmid-Schacht und die Ernst-Schächte waren, ist eine klare Zuordnung der Schlacken und Gesteine nicht praktikabel.

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

Eigentümerwechsel in 2010, Eine Erlaubnis zum Betreten der Schlackehalden wird nicht erteilt.

GPS-Ko­or­di­na­ten

Kochhütte (August-Bebel-Hütte)-Schlackenhalde

Kochhütte (August-Bebel-Hütte)

Kochhütte (August-Bebel-Hütte) - Schmid-Schacht



Kochhütte (August-Bebel-Hütte)-Schlackenhalde

WGS 84: 
Lat.: 51,54254859° N, 
Long: 11,48389904° E
WGS 84: 
Lat.: 51° 32' 33,175" N,
   Long: 11° 29' 2,037" E
Gauß-Krüger: 
R: 4464299,
 H: 5712130
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Kochhütte (August-Bebel-Hütte)

WGS 84: 
Lat.: 51,54621176° N, 
Long: 11,48480026° E
WGS 84: 
Lat.: 51° 32' 46,362" N,
   Long: 11° 29' 5,281" E
Gauß-Krüger: 
R: 4464365,
 H: 5712537
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Kochhütte (August-Bebel-Hütte) - Schmid-Schacht

WGS 84: 
Lat.: 51,545291° N, 
Long: 11,48787944° E
WGS 84: 
Lat.: 51° 32' 43,048" N,
   Long: 11° 29' 16,366" E
Gauß-Krüger: 
R: 4464577,
 H: 5712433
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=8904
Bitte fühlen Sie sich frei auf diese Seite zu verlinken.

Verkürzte Pfadangabe

Kochhütte, Helbra, Mansfeld-Südharz, Sachsen-Anhalt, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (41 Bilder gesamt)

unbenannt - eine Nickel - Sulfat - Hydrat Verbindung? EDX: 72% Ni, 28% S
Aufrufe (Bild: 1614099707): 61
unbenannt - eine Nickel - Sulfat - Hydrat Verbindung? EDX: 72% Ni, 28% S  E
Analysiert mit Energiedispersiver Röntgenspektroskopie EDX
X
Analysiert mit Röntgenbeugung XRD

Durch den Nickelanteil wurden die Kristallnadeln grün. In einem Hohlraum von verschiedenen Erzpartikeln, Hauptanteil ist Chalkosin . BB = 4 mm. Modified by CombineZP; Deutschland/Sachsen-Anhalt/Man...

Sammlung: horst knoll
Copyright: horst knoll
Beitrag: horst knoll 2021-02-23
unbenannt: 116 -  EDX: 39% Pb, 31% Cu, 20% Mg, 6% Ca, 4% K
Aufrufe (Bild: 1613991364): 66
unbenannt: 116 - EDX: 39% Pb, 31% Cu, 20% Mg, 6% Ca, 4% K  E
Analysiert mit Energiedispersiver Röntgenspektroskopie EDX
X
Analysiert mit Röntgenbeugung XRD

Probe: Kno0520-116. Anmerkung: Die Kristallnadeln können auch etwas mehr zum Blauton aggieren! BB = 8 mm. Material vom sog. "Ofenbruch". Deutschland/Sachsen-Anhalt/Mansfeld-Südharz, Landkreis/Helbr...

Sammlung: horst knoll
Copyright: horst knoll
Beitrag: horst knoll 2021-02-22
unbenannt - eine Nickel - Sulfat - Hydrat Verbindung? EDX: 72% Ni, 28% S
Aufrufe (Bild: 1613930111): 84
unbenannt - eine Nickel - Sulfat - Hydrat Verbindung? EDX: 72% Ni, 28% S  E
Analysiert mit Energiedispersiver Röntgenspektroskopie EDX
X
Analysiert mit Röntgenbeugung XRD

Probenummer: Kno0506-111A. Nadelige Aggregate farbloser-grüner xx. In der Matrix ist Chalkosin. BB = 5,5 mm. Modified by CombineZP; Die Probe stammt von einem Ofenbruch. Deutschland/Sachsen-Anhalt/...

Sammlung: horst knoll
Copyright: horst knoll
Beitrag: horst knoll 2021-02-21

Ausführliche Beschreibung

Bedeutung:

Sie war die grösste und letzte der 4 Rohhütten zur Verarbeitung des Mansfelder Kupferschiefers.Zur Blütezeit standen 10 Öfen unter Feuer.Der bau des X. Ofens begann 1959 und ging 1964 in Betrieb.

Geschichtliches:

Sie wurde parallel mit dem Bau der Krughütte in Eisleben errichtet, in der die Erzvorkommen des südlichen Grubenfeldes aus dem Abbauschwerpunkt Helbra-Klostermansfeld( Ernst-, Schmidt,- Hövel- und Bolzeschacht,LL81) verhüttet werden sollten.Eine Erweiterung bestehender Hütten hätte längere Transportwege und somit höhere Transportkosten bedeutet. Der geplante Baubeginn für 1875 verzögerte sich durch Einsprüche der Landwirtschaft,weil ja ein neuer Standort geschaffen werden musste.Mit fortschreitendem Schlackenanfall wurde das Areal stetig erweiter und war Grundlage,diesen Standort weiter auszubauen.

  • 1875 geplanter Baubeginn
  • 28.11.1878 Eingang der entgültigen Betriebsgenehmigung
  • 22 Monate Bauzeit
  • 2.10.1880 Anblasen Ofen I
  • 4.11.1880 Anblasen Ofen II
  • 2.11.1880 Anblasen Ofen III
  • das Anblasen der Öfen IV und V verzögerte sich bis Frühjahr 1881,wegen unzureichender Kühlwasserbereitstellung aus dem Schmidschacht
  • 1909/10 Aufbau der Öfen VI(neu), VII und VIII;Stillegung der Kupferkammer- und der Eckardt-Rohhütte wegen Konzentration auf Krug- und Kochhütte
  • 1917 Ofen IX südlich der Gichtgashochesse

Es wurde des Kupferschiefererz in Schachtöfen zu Kupferstein geschmolzen; die Weiterverarbeitung übernahm die Gottesbelohnhütte (später: Kupfer-Silber-Hütte) in Hettstedt. 1951: Umbenennung der Kochhütte in August-Bebel-Hütte. Die Hütte wurde während ihrer Betriebsperiode ständig erweitert sowie auch modernisiert, so daß letztlich 10 Schachtöfen in Betrieb standen. Das Hüttengelände nahm letztlich eine Fläche von ca. m² ein und vereinnahmte auch die Schächte Ernstschacht (ab 1951:Walter-Schneider-Schacht) und Schmidtschacht. Letzterer diente im 20. Jhd. der Wasserversorgung von umliegenden Ortschaften und der Hütte mit Trink- und Brauchwasser und war bis 2006 ein Kontrollschacht zur Befahrung des Mansfelder Schlüsselstollens.

Mineralien (Anzahl: 52)

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ZurücksetzenAgAlCCaClCuFeHMgNaNiOPPbSSiSnTiZn
Aluminiumr
Derb, silbrig
(Sachsen-Anhalt/Mansfeld-Südharz, Landkreis/Helbra/Kochhütte (August-Bebel-Hütte))
BM
Bayeritr
amorph, weiß
(Sachsen-Anhalt/Mansfeld-Südharz, Landkreis/Helbra/Kochhütte (August-Bebel-Hütte))
BM
Bunsenitr
grün, oktaedrisch
(Sachsen-Anhalt/Mansfeld-Südharz, Landkreis/Helbra/Kochhütte (August-Bebel-Hütte))
BM
Callaghanitr
Lithothek der Münchener Micromounter
(Sachsen-Anhalt/Mansfeld-Südharz, Landkreis/Helbra/Kochhütte (August-Bebel-Hütte))
BM
Eiseni
weiße Butzen in sog. ´Eisensau´(grau,Rostansätze);magnetisch;körnig;verformbar!;´Green Rust´-Fougerit in Hohlräumen - Anfags schwarz,starkglänzend,schnell braun (rostend) werden
(Sachsen-Anhalt/Mansfeld-Südharz, Landkreis/Helbra/Kochhütte (August-Bebel-Hütte))
r
visuell bestimmt,siehe Information
(Sachsen-Anhalt/Mansfeld-Südharz, Landkreis/Helbra/Kochhütte (August-Bebel-Hütte))
M
Forsteritr
grün, rot, braun, weiß, farblos, hellgelb
(Sachsen-Anhalt/Mansfeld-Südharz, Landkreis/Helbra/Kochhütte (August-Bebel-Hütte))
BM
Fougèrit ?r
Green Rust, Münchener Micromounter
(Sachsen-Anhalt/Mansfeld-Südharz, Landkreis/Helbra/Kochhütte (August-Bebel-Hütte))
BM
Gibbsitr
amorph, hellgrün - bläuliche
(Sachsen-Anhalt/Mansfeld-Südharz, Landkreis/Helbra/Kochhütte (August-Bebel-Hütte))
M
Kassiteritr
farblose, bräunliche stängelige xx
(Sachsen-Anhalt/Mansfeld-Südharz, Landkreis/Helbra/Kochhütte (August-Bebel-Hütte))
BM
Liebenbergitr
grün, stängelig
(Sachsen-Anhalt/Mansfeld-Südharz, Landkreis/Helbra/Kochhütte (August-Bebel-Hütte))
BM
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Legende

Mineral -> anerkanntes Mineral
Mineral (TL) -> Mineral-Typlokalität
Mineral -> micht anerkanntes Mineral
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Regionslokalitäten an denen das Mineral gefunden werden kann
 M -> Link zur allgemeinen Mineralseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

Aktualität: 23. Feb 2021 - 14:36:40

Mineralbilder (175 Bilder gesamt)

Green Rust
Aufrufe (Bild: 1544905722): 542
Green Rust

noch grün gebliebener Green Rust in blättrigen Aggregaten. Untypisch bzw. selten ist das "grünbleiben" der Aggregate. Normalerweise verändert sich die Farbe in kurzer Zeit von Grün nach Braun!; gef...

Sammlung: Roadrunner
Copyright: Roadrunner
Beitrag: Roadrunner 2018-12-15
Mehr   MF 
Spertiniit
Aufrufe (Bild: 1309289908): 1961
Spertiniit (SNr: A022700)

Hellblaue microkristalline Überzüge auf Kupfer, BB = 4,8 mm. Fundort: Kochhütte, Helbra, Mansfeld-Südharz, Sachsen-Anhalt, Deutschland.

Sammlung: Lithothek der Münchener Micromounter
Copyright: Hannes Osterhammer
Beitrag: Münchener Micromounter 2011-06-28
Mehr   MLF 
Unbenanntes Mineral, (Phase 028)
Aufrufe (Bild: 1309374214): 507
Unbenanntes Mineral, (Phase 028) (SNr: A022713)

Analysiert sind die weißen kugeligen Kristalle, Mg-S Phase, BB = 5,6 mm. Fundort: Kochhütte, Helbra, Mansfeld-Südharz, Sachsen-Anhalt, Deutschland.

Sammlung: Lithothek der Münchener Micromounter
Copyright: Hannes Osterhammer
Beitrag: Münchener Micromounter 2011-06-29
Mehr   MLF 

Gesteine (Anzahl: 1)

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Legende

Gestein -> Name des Gesteins
Gestein (TL) -> Gestein Typlokalität
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Fundstellen für dieses Gestein in der Region
 G -> Link zur allg. Gesteinsseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Gestein ? -> Vorkommen fragwürdig

Aktualität: 22. Feb 2021 - 18:13:52

Gesteinsbilder (2 Bilder gesamt)

Schlacke(Augit-Schlacke)
Aufrufe (Bild: 1405003430): 1226
Schlacke(Augit-Schlacke)

Das ist ein gebrochener Schlackeblock.Man erkennt einen zonaren Aufbau und den Bereich der Augit xx. Sachsen-Anhalt/Mansfeld-Südharz/Mansfelder Grund-Helbra/Helbra/Kochhütte (August-Bebel-Hütte)

Sammlung: Kupperdroll
Copyright: Kupperdroll
Beitrag: Kupperdroll 2014-07-10
Mehr   GF 
Augit-Sonne
Aufrufe (Bild: 1405005663): 750
Augit-Sonne

derb;können auch bis 15 mm Durchmesser erreichen, Sachsen-Anhalt/Mansfeld-Südharz/Mansfelder Grund-Helbra/Helbra/Kochhütte (August-Bebel-Hütte)

Sammlung: Kupperdroll
Copyright: Kupperdroll
Beitrag: Kupperdroll 2014-07-10
Mehr   GF 

Untergeordnete Seiten

Externe Datenbanken

min­dat.org

https://www.mindat.org/loc-35814.html

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • E. Hebestedt,W. Eisenächer :Beiträge zur Geschichte des Mansfelder Hüttenwesens(1) in Schriftenreihe des Mansfeld-Museums,Heft6(2002)

  • H. Knoll, Eigenfunde ab 1992/93; Bereitstellung von Proben an Dr. Thomas Witzke, Sektion Geowissenschaften u. Geiseltalmuseum, Halle
  • H. Knoll, Mansfeld-Museum, Schriftenreihe Heft 4; 1999 - S. 53 - 62 mit Fotos von Schlackenmineralien aus meiner Sammlung
  • H. Knoll.Mineralien Welt (2004). Die 'Gottesbelohnungs-Hütte' in Hettstedt, Sachsen-Anhalt, und ihre Schlackenneubildungen. Jg.15, Nr.2,S.18-33
  • H. Knoll Mineralien Welt (1/2008) "Interessante Mineralien aus den Schlacken der Kupferschiefer-Verhüttung" S. 36 – 47
  • H. Knoll (2001). Kupferlocken, Paratacamit und Laurionit aus Mansfelder Schlacken (Bem. Eigenfund). Lapis, Jg.26, Nr.6, S.50-51.
  • H. Knoll Lapis 7-8 1998 Bemerkenswerte Eigenfunde S. 81 Gordait aus dem Mansfelder Revier
  • H. Knoll Lapis 11/2003 Bemerkenswerte Eigenfunde, Chloroxiphit, Calumetit, Boleit und Kassiterit aus dem Mansfelder Kupferschiefer, S 42-43

Einordnung