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Autobahnbaustelle A 4

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Sachsen / Chemnitz / Röhrsdorf / Autobahnbaustelle A 4

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Baustelle, ab Herbst 2000 bis 2001

Fund­s­tel­len­typ

Baustelle

Geo­lo­gie

Phosphatmineralisation in einer Störung im Schiefermantel des Granulitgebirges

GPS-Ko­or­di­na­ten

Autobahnbaustelle A 4



Autobahnbaustelle A 4

WGS 84: 
Lat.: 50,85044444° N, 
Long: 12,826425° E
WGS 84: 
Lat.: 50° 51' 1,6" N,
   Long: 12° 49' 35,13" E
Gauß-Krüger: 
R: 4558304,
 H: 5635332
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

To­po­gra­phi­sche Kar­te

WK 21, 1 : 25 000, Chemnitz

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=30183
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Verkürzte Pfadangabe

Autobahnbaustelle A 4, Röhrsdorf, Chemnitz, Sachsen, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Bei der Verbreiterung der Autobahntrasse wurde ein Schurfschacht der Wismut, der in schwarzen Schiefern abgeteuft worden war, angeschnitten.

Die SAG Wismut hatte,aufgrund erhöhter Radioaktivität in diesem Gebiet,welche bereits 1949 entdeckt wurde, in den Jahren 1949/50 Erkundungsarbeiten auf Uranerze durchgeführt. In darauf angelegten Schurfgräben und drei Tiefschürfen konnten 4 Erzlinsen mit einem durchschnittlichen Urangehalt von 0,02 % nachgewiesen werden. Eine Probeförderung von 200 t erfolgte in einem kleinen Tagebau. Der Urangehalt lag aber nur bei 0,01 %. Daher kam es nicht zu Gewinnungsarbeiten.

Im Jahr 1962 wurde eine 170 m tiefe Bohrung niedergebracht. Zu weiteren Erkundungsbohrungen kam es in den Jahren 1973 - 1976, die den gesamten Schiefermantel betrafen. Da diese Arbeiten nicht zu positiven Ergebnissen führten, wurde die Suche nach Uranerz in diesem Gebiet eingestellt.

An der Grenze der Schwarzschiefer zu einer Störungszone war es zu einer Mineralisation mit besonders gut ausgebildeten Phosphatmineralien im Millimeterbereich gekommen. Diese wurden hauptsächlich auf Kluftflächen geschieferter Limonite, in wenigen Quarzknauern und selten auf Schwarzschiefer und völlig zersetztem Phyllit der unmittelbaren Umgebung gefunden.

Mineralien (Anzahl: 12)

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Mineralbilder (8 Bilder gesamt)

Strengit
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Strengit

Fund während des Autobahnausbaues, Phosphatlagerstätte an der BAB A4, Stufenbreite 4 cm,

Sammlung: uwe
Copyright: uwe
Beitrag: uwe 2013-04-12
Mehr   MF 
Variscit
Aufrufe (Bild: 1365779671): 803
Variscit

grüne Variscitkruste, Phosphatfundstelle an der BAB A4, Stufenbreite 4 cm,

Sammlung: uwe
Copyright: uwe
Beitrag: uwe 2013-04-12
Mehr   MF 
Kakoxen
Aufrufe (Bild: 1365780276): 499
Kakoxen

Fund während des Autobahnausbaues, Phosphatlagerstätte an der BAB A4, Stufenbreite 5 cm,

Sammlung: uwe
Copyright: uwe
Beitrag: uwe 2013-04-12
Mehr   MF 

Gesteine (Anzahl: 5)

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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Modaleck, W.: Das Vorkommen einer Phosphatmineralisation im Schiefermantel des Granulitgebirges bei Chemnitz-Rabenstein; Veröff. Museums für Naturkunde Chemnitz, Bd.24, 2001, S.41-46.

Einordnung