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Grube Hoff und Trau Gott

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Sachsen / Erzgebirgskreis / Drebach / Grube Hoff und Trau Gott

GPS-Ko­or­di­na­ten

Grube Hoff und Trau Gott



Grube Hoff und Trau Gott
WGS 84: 
Lat.: 50,67549° N, 
Long: 13,001707° E
WGS 84: 
Lat.: 50° 40' 31,764" N,
   Long: 13° 0' 6,145" E
Gauß-Krüger: 
R: 4570911,
 H: 5616023

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Halden, Pingen

Fund­s­tel­len­typ

Bergwerk (alt)

Geo­lo­gie

mit Quarz duchzogener Phyllit

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=555
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (1 Bilder gesamt)

Grube Hoff und Trau Gott
Aufrufe (Bild: 1104109743): 1110
Grube Hoff und Trau Gott

Grube Hoff und Trau Gott

Copyright: uwe
Beitrag: Mineralienatlas 2004-12-27

Ausführliche Beschreibung

Auf dem Bergrücken zwischen den Erzgebirgsgemeinden Herold und Drehbach (bekannt durch seine Krokuswiesen), befindet sich eine kleinere Grube des Altbergbaues.

Die Grube "Hoff- und Trau Gott" baute von 1709 bis 1802 vermutlich auf silberhaltigem Bleiglanz.Sie brachte in dieser Zeit 77,5t Zinn und 9,2t Silber aus. Heute ist das kleine Haldengebiet eine Fundstelle für sekundäre Bleiminerale wie Linarit, Cerussit und Pyromorphit. Primärminerale wie Galenit, Sphalerit und Pyrit kommen nur in stark verwitterter Form vor. Es sind aber auch schon Stufen mit guten Galenitkristallen gefunden worden.

In den letzten Jahren ist die Halde häufiger von Lokalsammlern besucht worden. Trotzdem sind bei geduldiger Suche und mit etwas Glück bei der Wahl der Schurfstelle noch interessante Funde möglich.

Das Fundgebiet ist leicht zu erreichen. Man biegt nach der Kleinstadt Thum nach links von der Fernverkehrsstraße Chemnitz/Annaberg in Richtung Herold ab. Etwa in Ortsmitte führt eine Straße nach links in Richtung Drehbach. Kurz vor dem Scheitelpunkt der Anhöhe geht nach links ein Plattenweg ab, für den Fahrverbot besteht. Dieser Plattenweg führt direkt an der Fundstelle vorbei, die sich links, etwas versteckt im Wald befindet. Auf der beigefügten Karte ist die Lage des Fundpunktes mit einem rotem Punkt markiert.

Das ganze Gelände ist von zahlreichen alten Gräben, kleinen Haldenresten und kleinen Pingen durchzogen.

Das Hauptgestein ist der in dieser Gegend allgegenwärtige Phyllit, der von kleinen Quarzadern mit vielen winzigen freistehenden dünnen Quarznadeln durchzogen ist. Der Linarit sowie die anderen Sekundärminerale sitzen auf braunen limonitischen Flächen und fallen meist sofort durch ihre Farbe auf. Es ist aber erforderlich höffige Brocken zu zerschlagen. Ein Schürfhacke sowie ein kräftiger Hammer sind angebracht. Die Quarzgängchen selbst sind meist von Sekundärmineralen frei.

Mineralien (Anzahl: 8)

Mineralbilder (3 Bilder gesamt)

Linarit auf Cerussit
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Linarit auf Cerussit

Halde Hoff und Trau Gott, Herold, Erzgebirge, Sachsen, Deutschland, Durchmesser des Aggregates 2 mm

Sammlung: uwe
Copyright: uwe
Beitrag: Mineralienatlas 2004-05-26
Linarit mit etwas Cerussit
Aufrufe (Bild: 1077699314): 1351
Linarit mit etwas Cerussit

Bildbreite 5 cm; Fundort: Halde Hoff und Trau Gott, Herold, Erzgebirge, Sachsen, Deutschland

Sammlung: uwe
Copyright: uwe
Beitrag: Mineralienatlas 2004-02-25
Pyromorphit
Aufrufe (Bild: 1210152233): 1304
Pyromorphit

Größe: 3,5 x 4,5 x 6,5 cm; Fundort: Halde Hoff und Trau Gott, Herold, Erzgebirge, Sachsen, Deutschland

Copyright: Christiane David
Beitrag: Hg 2008-05-07

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Quellangaben

  • Beschreibung und Bilder: uwe

Einordnung