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Frisch Glück Fundgrube (Glöckl; Schacht 1)

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Sachsen / Erzgebirgskreis / Johanngeorgenstadt / Frisch Glück Fundgrube (Glöckl; Schacht 1)

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Schaubergwerk

Fund­s­tel­len­typ

Bergwerk (Besucher)

Geo­lo­gie

Grube mit dem 2.höchsten Silber-Ausbringen: von 1671 - 1837: 9226 kg Ag.

Letz­ter Be­such

07/2010

GPS-Ko­or­di­na­ten

Frisch Glück Fundgrube (Glöckl)



Frisch Glück Fundgrube (Glöckl)

WGS 84: 
Lat.: 50,428365° N, 
Long: 12,731381° E
WGS 84: 
Lat.: 50° 25' 42,114" N,
   Long: 12° 43' 52,972" E
Gauß-Krüger: 
R: 4552074,
 H: 5588309
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=8913
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Verkürzte Pfadangabe

Frisch Glück Fundgrube, Johanngeorgenstadt, Erzgebirgskreis, Sachsen, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (4 Bilder gesamt)

Stollenmundloch Frisch Glück
Aufrufe (Bild: 1472056825): 646
Stollenmundloch Frisch Glück

Wittigsthal, Johanngeorgenstadt, Erzgebirgskreis, Sachsen. 6/2008.

Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2016-08-24
Aggregat
Aufrufe (Bild: 1472056147): 593
Aggregat

Frisch Glück, Johanngeorgenstadt, Erzgebirge, Sachsen. 9/2008.

Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2016-08-24
Stollenkaue Frisch Glück Fundgrube
Aufrufe (Bild: 1223993734): 1580
Stollenkaue Frisch Glück Fundgrube

Johanngeorgenstadt, Erzgebirge, Sachsen.

Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2008-10-14

Ausführliche Beschreibung

Die Grube wurde ohne nennenswerte Unterbrechungen zwischen 1671 und 1958 betrieben und ab 1974 schrittweise für den touristischen Besucherverkehr geöffnet. Das Wahrzeichen des Erzbergwerkes Frisch Glück ist seit 1843 die Stollnkaue mit dem Dachreiter, dem im Volksmund namengebenden "Glöckl". Der hölzerne Bergmann schlug bei jeder Umdrehung eines untertage eingebauten Wasserrades die Glocke an - etwa sieben mal pro Minute. Damit überwachte man den Gang von Wasserpumpen im Schacht. Diese Anlage ist ein hervorragendes Beispiel historischer Signalübertragung zur Kontrolle technischer Abläufe. So war es möglich, ohne Personen untertage vor Ort in den Radstuben, von Übertage aus die Pumpentechnik in ihrem Gang zu verfolgen und bei Unregelmäßigkeiten schnell einzugreifen. - Die Kaue wurde 1840 errichtet.

Man betrieb zuerst Abbau von Silber, dann von Cobalt und Wismut. Ab 1946 war sie Schacht 1 der SAG Wismut, wo man bis 1958 Uran abbaute.

Am 9. April des Jahres 1838 begann eine neue Epoche in der Geschichte der Grube. Nach einem Plan des sächsischen Oberberghauptmannes FREIHERR VON HERDER wurden 7 Fastenberger Gruben zur Gewerkschaft VEREINIGT FELD IM FASTENBERG zusammengeschlossen:

  • Frisch Glück Fundgrube samt Neujahr und Georg Wagsfort Erbstolln
  • Gnade Gottes Fundgrube samt Neujahr Maßen mit Römisch Adler Gemeinschaftlich Feld
  • Gottes Segen Erbstolln und St. Georg Fundgrube
  • Hohneujahr samt Unverhofft Glück Fundgrube (Standort Pferdegöpel 1993)
  • Neu Leipziger Glück Fundgrube (ehem. Standort Pferdegöpel bis 1947/48)
  • Grube Gotthelf Schaller
  • Silberkammer und Hermann Fundgrube

Mineralien (Anzahl: 29)

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Chrysokollr
Gröbner,J., Grimm,O. und Zienau,H. (2005).
(Sachsen/Erzgebirgskreis/Johanngeorgenstadt/Frisch Glück Fundgrube (Glöckl; Schacht 1))
M
Dyskrasitr
Flach, S. & S. Hamann (2017).
(Sachsen/Erzgebirgskreis/Johanngeorgenstadt/Frisch Glück Fundgrube (Glöckl; Schacht 1))
M
Löllingitr
Flach, S. & S. Hamann (2017).
(Sachsen/Erzgebirgskreis/Johanngeorgenstadt/Frisch Glück Fundgrube (Glöckl; Schacht 1))
M
Malachitr
Gröbner,J., Grimm,O. und Zienau,H. (2005).
(Sachsen/Erzgebirgskreis/Johanngeorgenstadt/Frisch Glück Fundgrube (Glöckl; Schacht 1))
M
Pyrargyritr
Flach, S. & S. Hamann (2017).
(Sachsen/Erzgebirgskreis/Johanngeorgenstadt/Frisch Glück Fundgrube (Glöckl; Schacht 1))
M
Rammelsbergitr
Flach, S. & S. Hamann (2017).
(Sachsen/Erzgebirgskreis/Johanngeorgenstadt/Frisch Glück Fundgrube (Glöckl; Schacht 1))
M
Uranosphäritr
Flach, S. & S. Hamann (2017).
(Sachsen/Erzgebirgskreis/Johanngeorgenstadt/Frisch Glück Fundgrube (Glöckl; Schacht 1))
M
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Legende

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 i -> Informationen etc.
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Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

Aktualität: 24. Oct 2020 - 20:27:48

Mineralbilder (3 Bilder gesamt)

Kaktusquarz
Aufrufe (Bild: 1375009174): 1256
Kaktusquarz

Schacht 1, Johanngeorgenstadt, Erzgebirge, Sachsen. L:24cm.

Sammlung: terra mineralia
Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2013-07-28
Mehr   MF 
Chloanthit
Aufrufe (Bild: 1458408788): 759
Chloanthit

pseudomorph nach Silber, mit schwarz angelaufenem Proustit, Schacht 1 Johanngeorgenstadt, Erzgebirge Sachsen, Fund 1949, Stufe 6 x 5,5 x 2,5 cm

Sammlung: geomueller
Copyright: geomueller
Beitrag: geomueller 2016-03-19
Mehr   MF 
Proustit
Aufrufe (Bild: 1458409032): 471
Proustit

schwarz angelaufen, in Zwickeln von Chloanthit, Schacht 1 Johanngeorgenstadt, Erzgebirge Sachsen, Fund 1949, XX bis 5 mm

Sammlung: geomueller
Copyright: geomueller
Beitrag: geomueller 2016-03-19
Mehr   MF 

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Aktualität: 24. Oct 2020 - 20:27:48

Referenz- und Quellangaben, Literatur


Literatur:

  • Teller, F. (Der Bergbau bei Johanngeorgenstadt, S.287-302) in O.Wagenbreth und E.Wächtler: Bergbau im Erzgebirge. Technische Denkmale und Geschichte. Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie Leipzig. 1990.
  • Gröbner, J., Grimm, O. und Zienau, H. (2005). Neufunde am Schaarschacht, Johanngeorgenstadt, Sachsen. (Frisch Glück Stollen). Lapis, Jg.30, Nr.6, S.44-51.
  • Woidtke, Siegfried (2012). Bergbau im Erzgebirge. "Der Berg ist frei." Bd.VI, S.191-216. Eigenverlag, Brünlasberg 93, 08280 Aue.
  • Mahlow, E., M. Haring & F. Meyer (2012). Untersuchungsgesenk 276, Besucherparkplatz "Glöck'l". In: Woidtke, Siegfried. Bergbau im Erzgebirge. "Der Berg ist frei". Bd.VII. S.161-76. Eigenverlag, Brünlasberg 93, 08280 Aue.
  • Flach, S. & S. Hamann (2017). Weltfundstelle für Mimetesit: Johanngeorgenstadt, Erzgebirge. Min.Welt, Jg.28, H.1, S.30-61.

Weblinks:


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