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Marienberg

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Sachsen / Erzgebirgskreis / Marienberg, Revier / Marienberg

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Altbergbau und Bergbau der SDAG Wismut auf Uranerze

Geo­lo­gie

Gänge der Wismut-Kobalt-Nickel-Silbererzformation

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=29244
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Am Ortsausgang von Marienberg nach Hüttengrund steht ein Gedenkstein mit der Inschrift "St. Fabian Sebastian Fundgrube, Ausgangspunkt der Stadtgründung und des bis 1954 betriebenen Marienberger Bergbaus". Dieser wurde von den Mitgliedern des Kulturbundes der DDR (Fachgruppe Bergbauforschung) errichtet. Der Name der Stadt bezieht sich auf die Heilige Mutter Maria. Nach der Gründung am 27.4.1521 wird die Stadt in Urkunden 1523 als S. Marien Bergk, 1540 als Mariebergk und 1590 als S. Mariaberg bezeichnet.
Die Stadt bildete das Zentrum eines bedeutenden Erzreviers. 1540 waren im Marienberger Revier 559 Gruben in Betrieb, von denen etwa 20 Gruben Ausbeute lieferten. Der Gewinn der Gewerke betrug hierbei 270384 Gulden.
Nachdem die oberflächennahen Gänge abgebaut waren wurde in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts über Wasserkünste zum eigentlichen Tiefbau übergegangen. Der Kunstschacht der Grube "Kaiser Heinrich" erreichte 1562 eine Tiefe von 350m. 1614 kam es zu einem Schachtbrand, wodurch das Kunstgezeug zerstört wurde. Die aufsteigenden Wässer ersäuften alles zur Förderung bereitliegende Silbererz und alle neuen Anbrüche. Das Wasser stieg weiter und überflutete alle Grubenbaue bis 270m Teufe. Hierbei kam der Marienberger Silberbergbau fast völlig zum Erliegen. Die Gewerken scheuten die hohen Kosten des Tiefbaus und konzentrierten sich auf den Abbau von Kupfer-, und Zinnerzen, welche leichtere Gewinne erwarten ließen. Nach einem verheerenden Stadtbrand 1610 war der Aufbauwille dennoch so groß, dass die Zahl der bestehenden 188 Gruben bis in das Jahr 1620 auf 256 Gruben wieder anwuchs.

Der Text ist eine Ergänzung zur Haupseite des Marienberger Reviers.

Mineralien (Anzahl: 299)

Mineralbilder (3 Bilder gesamt)

Proustit
Aufrufe (Bild: 1379877137): 948
Proustit (SNr: A004916)

Blockige rote Kristalle, BB = 12 mm. Fundort: Marienberg, Erzgebirge, Sachsen, Deutschland.

Sammlung: Lithothek der Münchener Micromounter
Copyright: Hannes Osterhammer
Beitrag: Münchener Micromounter 2013-09-22
Baryt xx auf Fluorit xx
Aufrufe (Bild: 1437717437): 994
Baryt xx auf Fluorit xx

Marienberg, Erzgebirge, Sachsen; Größe der Stufe: 100 x 55 x 45 mm; ex. Sammlung E. J. Fröbe

Sammlung: Pyromorphit
Copyright: Sammlung Uhlmann Zschopau
Beitrag: Pyromorphit 2015-07-24
Baryt
Aufrufe (Bild: 1499687639): 406
Baryt

5 cm hoher, historischer Barytkristall mit an Pöhla erinnernder Färbung. Fundort: Marienberg, Erzgebirge, Sachsen, Deutschland. Gefunden um 1910, ex E.J. Fröbe/Schwarzenberg.

Sammlung: raritätenjäger
Copyright: raritätenjäger
Beitrag: raritätenjäger 2017-07-10

Gesteine (Anzahl: 22)

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Aktualität: 22. Jun 2019 - 00:01:27

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Gesner, C. (1565). De omni rerum fossilium genere (S.63). Buch, 1565. (Typ-Publ. Chlorargyrit)
  • Cancrinus, F.L. (1767). Beschreibung der vorzüglichsten Bergwerke in Hessen, in dem Waldekkischen, an dem Haarz, in dem Mansfeldischen, in Chursachsen und in dem Saalfeldischen. Andreaische Buchhandlung, Frankfurt an dem Main 1767.
  • Schreiber, W. (1990). Erinnerungen an das sächsische Erzgebirge. Min.-Welt, Jg.1, Nr.00, S.46-47.
  • Hofmann, F. (1990). Über Fluorit-Vorkommen im Erzgebirge und im Vogtland. Min.-Welt, Jg.1, Nr.1, S.25-29.
  • Hajek, W. (2019): Einschlüsse im Fluorit. Eine Besonderheit aus dem Marienberger Bergbaugebiet. Aufschluss, Jg.70, H.2, S.106-09.