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Hüttengrund

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Sachsen / Erzgebirgskreis / Marienberg, Revier / Marienberg / Hüttengrund

An­fahrts­be­sch­rei­bung

Gebiet entlang des Schlettenbaches und der Roten Pockau zwischen Marienberg und Zöblitz.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Altbergbau

Fund­s­tel­len­typ

Bergwerk (alt)

Geo­lo­gie

Gänge der Kobalt-, Silbererzformation und Gänge der kiesig-blendigen Bleierzformation

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

prinzipiell keine, nur liegen die meisten Bergbauzeugen auf Privatgrund

GPS-Ko­or­di­na­ten

Hüttengrund



Hüttengrund

WGS 84: 
Lat.: 50,65249442° N, 
Long: 13,19091082° E
WGS 84: 
Lat.: 50° 39' 8,98" N,
   Long: 13° 11' 27,279" E
Gauß-Krüger: 
R: 4584326,
 H: 5613663
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=29265
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Der Schlettenbach hieß früher Hüttenwasser und das Tal wurde noch bis Ende des 19. Jahrhunderts als Oberer und Niederer Hüttengrund bezeichnet. Hier hatten früher zwei Silberschmelzen ihren Standort. Die ältere der beiden Hütten wurde 1523 errichtet und lag am Zusammenfluss von Schlettenbach und Lautenbach. 1632 wurde sie in Kriegszeiten niedergebrannt. 1538 errichtete man aufgrund der hohen Silberausbeute des Marienberger Reviers eine neue untere Silberschmelzhütte. 1677 wurde hier der erste im Erzgebirge erbaute Hochofen für Bleisilberarbeit in Betrieb genommen. 1680 entstand hier auch noch eine Zinnschmelzhütte. Auch eine Kupferhütte soll hier gestanden haben, welche aber 1662 zur Mahlmühle umgebaut wurde (Lt.Schiffner 1960). Ab dem Jahre 1710 wurden allerdings virteljährlich alle Reicherze nach Freiberg verfrachtet und die Hütte durfte nur noch silberarme Erze schmelzen, da in Freiberg eine "Generalschmelzadministration" eingerichtet wurde.
Die wichtigsten Gruben im Hüttengrund waren der "St. Catharina Stolln", der "St. Ulrich Stolln" und der "Gläser Stolln".
Am Rosenberg (Stadtwald Marienberg) lagen die Gruben "Rosenstock", "Weiße Taube" und "Hölzerner St. Peter".
Am Mönchsberg lagen die Gruben "St. Burkhardt" und "Fürsten von Sachsen Einigkeit". Am Rittersberg lag die Grube "Drei Hammerschläge".

Einordnung