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Mildenau

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Sachsen / Erzgebirgskreis / Mildenau

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

temporäre Straßenbauaufschlüsse und Altbergbau

Fund­s­tel­len­typ

Bergwerk (aufgelassen/alt)

Geo­lo­gie

Gang der Quarz-Mangan und Eisenerzformation und Eklogitlager

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

nicht mehr zugänglich

GPS-Ko­or­di­na­ten

Mildenau



Mildenau

WGS 84: 
Lat.: 50,59462548° N, 
Long: 13,07287216° E
WGS 84: 
Lat.: 50° 35' 40,652" N,
   Long: 13° 4' 22,34" E
Gauß-Krüger: 
R: 4576071,
 H: 5607098
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=10233
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Verkürzte Pfadangabe

Mildenau, Erzgebirgskreis, Sachsen, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Nördlich von Mildenau befindet sich das Streichen der Wiesenbader Störungszone. Diese ist eine Fundstelle für interessante Trümmeramethystbildungen. Bereits in den 80er Jahren wurde die Fundstelle endeckt und von der damaligen Bezirksgruppe Chemnitz abgebaut. Die getrümmerten und wieder durch Quarz und Hornstein verkitteten Amethyste fand man im verwittertem Gneis. Auf Grund der Färbung der Matrix wird auch davon ausgegangen, daß früher Siderit bzw. Braunspat vorhanden waren, diese aber durch jüngere Hornsteine verdrängt wurden. Der Amethyst ist stets zonar aufgebaut.

Der Bergbau in Mildenau begann 1527 mit dem "Schurf Fabian Richter" welcher 1 Zentner und 23 Pfund Zinn ausbrachte. Bis ins 18.Jhd. wurden verschiedentlich silberhaltige Blei- und Kupfererze abgebaut. 1854 bestand neben der Kirche die Grube "Gute Hoffnung Erbstolln". 1856 bis 1859 wurde der "Goldnen Hirsch Stolln" aus älterer Zeit erneut in Betrieb genommen und silberhaltiger Bleiglanz abgebaut. Erfolgslose Uranerzsuche unter der Regie der damaligen Sächsischen Geologischen Erkundungsgruppe der Wismut im Zeitraum 1949 bis 1951 im Erkundungsrevier Mildenau/Königswalde mit Schacht 322, 18 Tiefschürfen (Nr. 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 61, 542, 551, 552, 554, 555, 556, 557, 558, 563, 565) sowie Tagesüberhauen 61. Siehe auch Gruben gelistet unter Mineralienatlas-Seite zu Königswalde (keine Gewähr auf korrekte Zuordnung).

Mineralien (Anzahl: 5)

Mineralbilder (9 Bilder gesamt)

Amethyst
Aufrufe (Bild: 1208537619): 2296
Amethyst

Fundort: Mildenau bei Marienberg, Sachsen, Deutschland -; Größe: 24 x 17,5 cm

Sammlung: Mineralroli
Copyright: Mineralroli
Beitrag: Mineralroli 2008-04-18
Mehr   MF 
Amethyst
Aufrufe (Bild: 1193861502): 1576
Amethyst

Amethystkristalle mit weißen und rauchig-braunen Lagen wechselnd. 11 cm breiter Anschliff aus einem Aufschluss beim Straßenbau in Mildenau, Erzgebirge, Sachsen, Deutschland (Nebengang des Wiesenbad...

Sammlung: ex Andreas Gerstenberg (raritätenjäger)
Copyright: raritätenjäger
Beitrag: raritätenjäger 2007-10-31
Mehr   MF 
Amethyst
Aufrufe (Bild: 1338309860): 1530
Amethyst

Amethysttrümmer; Fundort: Mildenau bei Marienberg, Sachsen, Deutschland - Größe: 21 x 20 cm;

Sammlung: Mineralroli
Copyright: Mineralroli
Beitrag: Mineralroli 2012-05-29
Mehr   MF 

Gesteine (Anzahl: 6)

Untergeordnete Seiten

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Quellenangaben:

  • Dorfblatt Arnsfeld & Mildenau Chronik: "Wismut-Bergbau in Mildenau" (Teil 1 - Juni 2011) & (Teil 2 - Juli 2011)
  • Zierold, T. (2019). Brillant. Violett. Wandelbar: Amethyst aus dem Herzen des Erzgebirges. Eine Ausstellung des Museums für Naturkunde Chemnitz. Aufschluss, Jg.69, H.6, S.376-94.
  • Mineralroli
  • Manganit

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