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Grube König David

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Sachsen / Erzgebirgskreis / Schneeberg / Grube König David

An­fahrts­be­sch­rei­bung

Am hinteren Zechenplatz führt ein Stollen vom Geotop "Roter Kamm". Vom Lichtloch 16 kommt man auf die Ebene des Markx-Semmler Stollns und von hier aus ist ein direkter Zugang.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Stollen.

Fund­s­tel­len­typ

Bergwerk (aufgelassen/alt)

Geo­lo­gie

Gang der kiesig-blendigen Bleierzformation

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

Kein Zugang.

GPS-Ko­or­di­na­ten

Grube König David



Grube König David

WGS 84: 
Lat.: 50,597989° N, 
Long: 12,652964° E
WGS 84: 
Lat.: 50° 35' 52,76" N,
   Long: 12° 39' 10,67" E
Gauß-Krüger: 
R: 4546336,
 H: 5607126
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=9649
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Verkürzte Pfadangabe

⚒ König David, Schneeberg, Erzgebirgskreis, Sachsen, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Der König David Stehende (Morgengang) ist eine der auffälligsten Strukturen im Schneeberger Bergbau. Er durchzieht mit einer Länge von 1 km den NO Teil des Gangbezirkes. Er ist im Bereich des Gleesberg-Granits gut zu verfolgen. Der KDS ist ein sulfidführender Quarzgang von 0,4 - 4 m Mächtigkeit. Haupterz ist Kupferkies. Gangmasse besteht vorwiegend aus Quarz. Erzminerale sind in relativ kompakten bis zu 50 cm mächtigen Sulfid-Trümern anzutreffen.

Die Auffahrung des Markx-Semmler Stollns kann wohl hauptsächlich mit der Wasserlösung im Kupferbergbau an der Grenze zwischen Oberschlema und Schneeberg gesehen werden (Lahl 2003). Die König David Fundgrube steht für alle die anderen kleinen Zechen. Dieses Kupfer enthielt zwischen 1,6 - 1,9% Silber und war deswegen besonders wertvoll. Und der Kupfergang enthielt sehr reichlich diese Metalle. Der König David war die ertragreichste Zeche. 1502 wurde der Kupferstolln eingebracht. 1505 wurden 553 1/2 Zentner Kupfer und 380 1/2 Mark Silber ausgebracht. Auf den Gruben des Kupferganges waren 300 Bergleute angesetzt. Mit 4 Göpeln und 4 Bulgenkünsten. 1520 hatte der Markx-Semmler Stolln den König David erreicht. - 1520/21 war der Kupferbergbau vorbei.

Mineralien (Anzahl: 46)

Mineralbilder (10 Bilder gesamt)

Plumbogummit
Aufrufe (Bild: 1475739352): 1927
Plumbogummit (SNr: A037875)

von der König David Grube bei Schneeberg, Sachsen, Deutschland; derbe kugelig-glasige, graugrüne Aggregate; BB = 10,0 mm,

Sammlung: Lithothek der Münchener Micromounter
Copyright: Hannes Osterhammer
Beitrag: Münchener Micromounter 2016-10-06
Mehr   MF 
Linarit
Aufrufe (Bild: 1300627528): 936
Linarit (SNr: 06.005)

Linarit mit Cerussit auf Quarz, Bildbreite: 1 cm, Fundort: Grube König David, Schneeberg, Erzgebirge, Sachsen, Deutschland

Sammlung: thdun5
Copyright: thdun5
Beitrag: thdun5 2011-03-20
Mehr   MF 
Fluorit
Aufrufe (Bild: 1314800616): 1003
Fluorit (SNr: 03.072)

Größe: 6,5 x 4,8 x 3,5 cm, Fundort: Grube König David, Schneeberg, Erzgebirge, Sachsen, Deutschland

Sammlung: thdun5
Copyright: thdun5
Beitrag: thdun5 2011-08-31
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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Bode, R. (1982). Verzeichnis der auf den Schneeberger Gruben vorgekommenen Minerale (König David). Emser Hefte, Jg.82, Nr.1, S.72.
  • Götz, D. & Schlegel, F. (1991). Sekundäre Kupfer und Bleiminerale von der historischen Kupfergrube König David in Schneeberg, Sachsen. Min.-Welt, Jg.2, Nr.4, S.65-67.
  • Herrmann, S., Götz, D. & Schlegel, F. (1992). Neue Erkenntnisse zur Mineralisation des König David Stehenden, Schneeberg, Erzgebirge. Min.-Welt, Jg.3, Nr.5, S.32-35.
  • Witzke, T. (1992). Neues zu den Mineralien von Schlema-Hartenstein und der Grube König David, Schneeberg, Erzgebirge. Min.-Welt, Jg.3, Nr.6, S.18+19.
  • Witzke, T. (1993). Neufunde aus Sachsen. Lapis, Jg.18, Nr.12, S.15.
  • Gröbner, J. (2003). Neufunde aus dem Erzgebirge. Min.-Welt, Jg.14, Nr.1, S.35.
  • Woidke, S. (2004). Der Berg ist frei, Bd.V, S.101-119. Eigenverlag. S.Woidke, 08280 Aue, Brünlasberg 93. www.bergbaubuecher.de.

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