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Seiffen

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Sachsen / Erzgebirgskreis / Seiffen

GPS-Ko­or­di­na­ten

Pinge Geyerin / Stockwerkpinge Neuglück / Grube Toter Mann / Grube Katharina / Mundloch Reiche Hoffnung / Segen Gottes Fundgrube



Pinge Geyerin

WGS 84: 
Lat.: 50,646454° N, 
Long: 13,454544° E
WGS 84: 
Lat.: 50° 38' 47,234" N,
   Long: 13° 27' 16,358" E
Gauß-Krüger: 
R: 4602982,
 H: 5613324
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Stockwerkpinge Neuglück

WGS 84: 
Lat.: 50,647406° N, 
Long: 13,454571° E
WGS 84: 
Lat.: 50° 38' 50,662" N,
   Long: 13° 27' 16,456" E
Gauß-Krüger: 
R: 4602982,
 H: 5613430
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Grube Toter Mann

WGS 84: 
Lat.: 50,640766° N, 
Long: 13,454459° E
WGS 84: 
Lat.: 50° 38' 26,758" N,
   Long: 13° 27' 16,052" E
Gauß-Krüger: 
R: 4602989,
 H: 5612691
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Grube Katharina

WGS 84: 
Lat.: 50,643249° N, 
Long: 13,45425° E
WGS 84: 
Lat.: 50° 38' 35,696" N,
   Long: 13° 27' 15,3" E
Gauß-Krüger: 
R: 4602968,
 H: 5612967
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Mundloch Reiche Hoffnung

WGS 84: 
Lat.: 50,644216° N, 
Long: 13,45559° E
WGS 84: 
Lat.: 50° 38' 39,178" N,
   Long: 13° 27' 20,124" E
Gauß-Krüger: 
R: 4603061,
 H: 5613076
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Segen Gottes Fundgrube

WGS 84: 
Lat.: 50,6479483° N, 
Long: 13,4632524° E
WGS 84: 
Lat.: 50° 38' 52,614" N,
   Long: 13° 27' 47,709" E
Gauß-Krüger: 
R: 4603595,
 H: 5613502
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Tagesschächte, Stollen, Pingen, Zinnwäschen

Fund­s­tel­len­typ

Halden

Geo­lo­gie

Zinnerz-Greisenlagerstätte. Die Lagerstätte setzt sich aus metasomatischen Greisen, pneumatolytisch überprägten Gangtrümern und einer vererzten Explosionsbrekzie zusammen. Der Brekzienkörper hat einen Durchmesser von 300 m.

Nebengestein: Muskovit-Biotit-Paragneis, Muskovitgneis, Granitporphyrgänge, Aplitgranitgänge, Explosionsbrekzien.

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=8945
Bitte fühlen Sie sich frei auf diese Seite zu verlinken.

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (11 Bilder gesamt)

Erkundungsschacht Seiffen
Aufrufe (Bild: 1505920809): 346
Erkundungsschacht Seiffen

Erkundungsschacht auf der Hauptstraße 68, Seiffen im Rahmen der "Prävention von Altbergbauschäden"

Sammlung: Danny Heinrich
Copyright: Danny Heinrich
Beitrag: Steiger 2017-09-20
Segen Gottes Fundgrube Seiffen
Aufrufe (Bild: 1505836726): 314
Segen Gottes Fundgrube Seiffen

Segen Gottes Fundgrube im Grubenfeld Kieszeche in Seiffen, Erzgebirge

Sammlung: Danny Heinrich
Copyright: Danny Heinrich
Beitrag: Steiger 2017-09-19
Infotafel "Reiche Hoffnung Morgengang"
Aufrufe (Bild: 1495641542): 351
Infotafel "Reiche Hoffnung Morgengang"

Infotafel am Mundloch Reiche Hoffnung Morgengang in Seiffen, Erzgebirge

Sammlung: Danny Heinrich
Copyright: Danny Heinrich
Beitrag: Steiger 2017-05-24

Ausführliche Beschreibung

Ursprung des Dorfes ist im Bergbau. Der Name deutet auf das Seifen von Zinn in den Bächen der Umgebung hin. Es gab in Seiffen 3 verschiedene Arten von Erzlagerstätten. Alle waren sie aber klein und wenig zahlreich. Daher musste der Bergmann zum Überleben einem Nebenberuf nachgehen. Und so entstanden die Manufakturen für gedrechseltes Holzspielzeug.

Die Lagerstätten:

  • O des mittleren Ortsteils liegt hoch am Talhang eine stockförmige Zinnlagerstätte. Hier durchziehen auf einer Fläche von 300 x 300 m zahlreiche Klüfte den Gneis. Kassiterit bildet dort in den mit Quarz gefüllten Klüften und in den Imprägnierungen des Nebengesteins Zwitter, die eine bis 30 m Tiefe abbauwürdige Masse bilden.
  • S der Stockwerksvererzungen gab es ca. 10 ONO streichende und steil einfallende Gänge im Abstand von ca. 75 m. Diese trugen in den Erzgängen neben Quarz und Fluorit noch Zinnstein, Arsenkies, Kupferkies und Roteisenerz.
  • Die Zinnseifen: diese haben ihren Ursprung in der Abtragung der Stockwerksvererzungen und ausgewitterten Erzgänge. Fundgebiet war die Mitte des Ortes bis zur Einmündung des Seifenbaches in die Schweinitz bei Niederlochmühle. - Die Reste der Seifen kann man längs der Talrichtung an den dortigen Geländeerhebungen (Raithalden) erkennen.

Geschichte: 1324 ist die 1. urkundliche Nennung von Zinnseifen. Um 1480 begann der Zinnbergbau im festen Gestein. 1545 wird erstmals eine Poche genannt. 1593 Nennung der noch existierenden Pinge Geyerin. 1695 Letztmalige Mutung und Abbau einer Zinnseife. Ab 1765 Rückgang des Seiffener Bergbaus. Letzte Blütezeit war von 1840-52. Um 1855 war das Ende des Seiffener Bergbaus.

In Seiffen befanden sich mindestens acht Bergschmieden. In der Blütezeit des Seiffener Bergbaus zu Beginn des 18. Jahrhunderts wird eine Zinnausbeute von bis zu 400 Zentnern in der Literatur erwähnt, während für die Zeit des Erlöschens Anfang des 19. Jahrhunderts bescheidene Jahresergebnisse von 16-18 Zentnern genannt werden. Das alte Bergamt, ein paar in Wohnhäuser umgewandelte Huthäuser und eine Bergschmiede von 1664 (Oberhalb der Pinge) sind noch zu sehen. - Es gibt einen sehenswerten Bergbaupfad.

Folgende Gruben sind namentlich bekannt: Pinge Geyerin, Stockwerkspinge Neuglück, Biermänner, Himmelsschlüssel, Dreifaltigkeitsstollen, Segen Gottes, Johannisstollen, Rothe Grube, Reiche Hoffnung, Abraham, Altväter, Vogelsang, Obergeyerin, Toter Mann, Katharina, Goldkrone, Kieszeche, Weintraube, Eisengruben am Ahornberg.

Pinge (Binge): Nahe der berühmten Barock-Kirche befinden sich 2 benachbarte bis zu 34 m tiefe Einsturztrichter des Zinnbergbaus, die Geyerin und Neuglücker Stockwerkspinge genannt werden. Sie sind wahrscheinlich im 16. Jhd. durch Feuersetzen entstanden. Wie in Altenberg wurde auch in Seiffen der Bergbau nach dem Pingensturz weiter betrieben. Allerdings wurden hier die Bruchmassen im Gegensatz zur Altenberg Pinge im Tagebau mittels einer Förderbrücke gefördert. Der Abbau wurde im 19. Jahrhundert eingestellt. In der Pinge Geyerin befindet sich seit 1934 eine Freilichtbühne.

Mineralien (Anzahl: 28)

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Azuritr
Lapis 2/2001
(Sachsen/Erzgebirgskreis/Seiffen/Deutschneudorf/Deutschkatharinenberg)
1 BM
Chalkophyllitr
Lapis 2/2001
(Sachsen/Erzgebirgskreis/Seiffen/Deutschneudorf/Deutschkatharinenberg)
1M
Chalkopyritr
Lapis 2/2001
(Sachsen/Erzgebirgskreis/Seiffen/Deutschneudorf/Deutschkatharinenberg)
2M
Cupritr
Lapis 2/2001
(Sachsen/Erzgebirgskreis/Seiffen/Deutschneudorf/Deutschkatharinenberg)
1M
Fluoritr
Lapis 2/2001
(Sachsen/Erzgebirgskreis/Seiffen/Deutschneudorf/Deutschkatharinenberg)
2 BM
Malachitr
Lapis 2/2001
(Sachsen/Erzgebirgskreis/Seiffen/Deutschneudorf/Deutschkatharinenberg)
1 BM
Olivenitr
Lapis 2/2001
(Sachsen/Erzgebirgskreis/Seiffen/Deutschneudorf/Deutschkatharinenberg)
1M
Pyritr
Lapis 2/2001
(Sachsen/Erzgebirgskreis/Seiffen/Deutschneudorf/Deutschkatharinenberg)
1M
Quarzr
Lapis 2/2001
(Sachsen/Erzgebirgskreis/Seiffen/Deutschneudorf/Deutschkatharinenberg)
2M
Tennantitr
Lapis 2/2001
(Sachsen/Erzgebirgskreis/Seiffen/Deutschneudorf/Deutschkatharinenberg)
1M
Tirolitr
Lapis 2/2001
(Sachsen/Erzgebirgskreis/Seiffen/Deutschneudorf/Deutschkatharinenberg)
1M
Zeuneritr
Lapis 2/2001
(Sachsen/Erzgebirgskreis/Seiffen/Deutschneudorf/Deutschkatharinenberg)
1M
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Legende

Mineral -> anerkanntes Mineral
Mineral (TL) -> Mineral-Typlokalität
Mineral -> micht anerkanntes Mineral
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Regionslokalitäten an denen das Mineral gefunden werden kann
 M -> Link zur allgemeinen Mineralseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

Aktualität: 08. Nov 2018 - 14:08:53

Mineralbilder (8 Bilder gesamt)

Fluorit
Aufrufe (Bild: 1327316645): 1061
Fluorit

Stark korrodierter Fluoritkristall von rund 5,5 cm Kantenlänge. Historischer Fund mit Originaletikett von Seiffen, Erzgebirge, Sachsen, Deutschland.

Sammlung: raritätenjäger
Copyright: raritätenjäger
Beitrag: raritätenjäger 2012-01-23
Nadelquarz
Aufrufe (Bild: 1470427297): 616
Nadelquarz

Fundort: Verbindungsstrecke Stockwerkpinge Neuglück zu Pinge Geyerin, Seiffen, Erzgebirge Größe: 8x8x4cm

Sammlung: Danny Heinrich
Copyright: Danny Heinrich
Beitrag: Steiger 2016-08-05
Galenit in Quarz mit Hämatit
Aufrufe (Bild: 1482502876): 266
Galenit in Quarz mit Hämatit

Fundort: Geyerin Tagesschacht, Seiffen, Erzgebirge

Sammlung: Danny Heinrich
Copyright: Danny Heinrich
Beitrag: Steiger 2016-12-23

Gesteine (Anzahl: 10)

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Gestein (TL) -> Gestein Typlokalität
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Gestein ? -> Vorkommen fragwürdig

Aktualität: 08. Nov 2018 - 14:08:53

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Aktualität: 08. Nov 2018 - 14:08:53

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Müller, H. (1901). Die Erzgänge des Freiberger Bergreviers. Leipzig: W. Engelmann.
  • Wagenbreth, O., Wächtler, E., Becke, A., Douffet, H. & Jobst, W. (1990): Bergbau im Erzgebirge. Technische Denkmale und Geschichte. Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie Leipzig, S.189-94.

Weblinks

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