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Grauwackesteinbruch

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Sachsen / Leipzig / Großzschocher / Grauwackesteinbruch

An­fahrts­be­sch­rei­bung

Anfahrt mit PKW ist über die Schönauer Straße - Goldrutenweg möglich. Entlang des Goldrutenweges bzw. an der Einmündung zur Kurt-Kresse-Str. gibt es begrenzte Parkmöglichkeiten.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Auflässiger Grauwackesteinbruch

Fund­s­tel­len­typ

Naturdenkmal

Geo­lo­gie

Im auflässigen Steinbruch steht sog. "Leipziger Grauwacke" an.

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

Das Gelände des ehemaligen Grauwackesteinbruches ist Flächennaturdenkmal.

Letz­ter Be­such

6/2020

GPS-Ko­or­di­na­ten

Auflässiger Grauwackesteinbruch



Auflässiger Grauwackesteinbruch

WGS 84: 
Lat.: 51,31191391° N, 
Long: 12,31673305° E
WGS 84: 
Lat.: 51° 18' 42,89" N,
   Long: 12° 19' 0,239" E
Gauß-Krüger: 
R: 4522189,
 H: 5686392
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=51777
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Verkürzte Pfadangabe

Grauwackesteinbruch, Großzschocher, Leipzig, Sachsen, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (3 Bilder gesamt)

anstehende Grauwacke (Südwestwand)
Aufrufe (Bild: 1592072481): 157
anstehende Grauwacke (Südwestwand)

Ehemaliger Grauwackesteinbruch in Leipzig-Großzschocher - anstehende Grauwacke an der stark verwachsenen Südwestwand, Aufnahme im Juni 2020.

Sammlung: Archiv Jörg N.
Copyright: nwsachse
Beitrag: nwsachse 2020-06-13
Zugangsweg
Aufrufe (Bild: 1592072267): 147
Zugangsweg

Ehemaliger Grauwackesteinbruch in Leipzig-Großzschocher - Erläuterungstafel am vorbeiführenden Weg, Aufnahme im Juni 2020.

Sammlung: Archiv Jörg N.
Copyright: nwsachse
Beitrag: nwsachse 2020-06-13
Erläuterungstafel
Aufrufe (Bild: 1592072007): 139
Erläuterungstafel

Erläuterungstafel zum ehemaligen Grauwackesteinbruch in Leipzig-Großzschocher, Aufnahme im Juni 2020.

Sammlung: Archiv Jörg N.
Copyright: nwsachse
Beitrag: nwsachse 2020-06-13

Ausführliche Beschreibung


Auflässiger Grauwackesteinbruch in Leipzig-Großzschocher

Im auflässigen Steinbruch steht eine kontaktmetamorphe Flecken- und Knotengrauwacke an.
Die Bankung streicht von 95-123 Grad, das Einfallen beträgt 45 bis 86 Grad, meist um 70 bis 80 Grad nach Nord.
Die Kontaktmetamorphose ging von den Granitoiden des Leipziger Plutonit-Massivs aus.
Die Grauwacke gehört einer grauwackenbetonten Schichtenfolge (Leipziger Gruppe) an, die in einem ca. 15 bis 20 km breiten Zug zwischen Zeitz, Pegau, Markranstädt, Liebertwolkwitz/Belgershain im Untergrund erbohrt wurde.
Funde von Fadenalgen ermöglichen die Einstufung in das Neoproterozoikum (mittleres bis oberes Vendium), mit einem Alter von ca. 600 Millionen Jahren.
Die Grauwacke wurde früher in mehreren Steinbrüchen abgebaut.
Von diesen ist als einziger der Steinbruch südlich des Goldrutenweges erhalten geblieben. Wegen seiner Bedeutung wurde er schon 1943 unter Schutz gestellt.
Heute hat er den Status eines Flächennaturdenkmales.
Der starke Bewuchs erschwert die Beobachtung des anstehenden Gesteines, z. T. steht auch die Sohle unter Wasser.


Gesteine (Anzahl: 1)

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Legende

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Aktualität: 08. Jul 2020 - 15:50:40

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Aktualität: 08. Jul 2020 - 15:50:40

Referenz- und Quellangaben, Literatur


Literatur:

  • Gläsel, R. (1955): Die geologische Entwicklung Nordwestsachsens, 149 S., 2. Auflage, Berlin, VEB Deutscher Verlage der Wissenschaften. S. 3-6.
  • Berger, H.-J.; Brause, H.; Leonhardt, D. et al. (2008): Neoproterozoikum. – In :Pälchen,W.; Walter, H. (Hrsg.): Geologie von Sachsen. Geologischer Bau und Entwicklungsgeschichte: S. 27, Stuttgart (Schweizerbart).
  • www.regionalgeologie-ost.de (Stichwort: Leipziger Gruppe)

Bearbeiter:

nwsachse