'._('einklappen').'
 

Grube Glückssonne

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Sachsen / Mittelsachsen, Landkreis / Freiberg, Revier / Striegistal / Mobendorf / Grube Glückssonne

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Halden (größtenteils überwachsen, z.T. Technische Denkmäler).

Geo­lo­gie

Gänge der kb-Formation

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=10121
Bitte fühlen Sie sich frei auf diese Seite zu verlinken.

Verkürzte Pfadangabe

⚒ Glückssonne, Mobendorf, Striegistal, Freiberg, Mittelsachsen, Sachsen, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Im Gebiet von Mobendorf und Cunnersdorf südöstlich von Hainichen waren Anfang des 19. Jahrhunderts mehrere kleine Gruben gangbar. Außer "Glückssonne" waren das noch "Hoff auf Gottes Segen" und "Neuer Segen Gottes".

Die Grube Glückssonne baute auf hydrothermalen Gängen der quarzigen Abfolge und der kiesig-blendigen Bleierzformation (kb-Formation), der früheren Edlen Quarzformation (eq-Formation). Freiesleben hatte sogar eine eigene "Mobendorfer Formation" 1843 und 1844 eingeführt. Diese Erzgänge zeichnen sich durch das Auftreten von verschiedenen Antimonmineralien aus. Die Erzgänge erreichen eine Mächtigkeit von zumeist 1 bis 10 cm, in Ausnahmefällen bis über 25 cm.

Das von Mobendorf erwähnte Mineral Cinnabarit geht auf ein Freiberger Oberbergratsakte aus dem Jahre 1767 zurück, in welcher es neben Antimonit und Kermesit in 20 m Teufe erwähnt wird. Diese Beschreibung lässt in der paragenetischen Betrachtung als auch in der Nähe zu Bräunsdorf den Schluss zu, es könne sich um Metastibnit handeln. Unabhängig davon wurde Cinnabarit in Bachsedimenten im Schwermineralkonzentrat gefunden.

Ähnliches gilt für quecksilberhaltige Funde aus dem Revier Frankenberg weiter westlich (nahe Flöha).

Mineralien (Anzahl: 25)

Mineralbilder (2 Bilder gesamt)

ANTIMONIT
Aufrufe (Bild: 1350676599): 679
ANTIMONIT (SNr: 00756.)

Grube Glückssonne bei Mobendorf im Revier Freiberg, Erzgebirge, Sachsen, (D) BB.: ca. 23mm

Sammlung: Daniel Neumann
Copyright: Daniel Neumann
Beitrag: Neumann 2012-10-19
Mehr   MF 
Berthierit
Aufrufe (Bild: 1556620499): 100
Berthierit

Grube Glückssonne bei Mobendorf, Revier Freiberg, Erzgebirge, Sachsen, BB:6cm.

Sammlung: Jakob Sokatsch
Copyright: Jakob Sokatsch
Beitrag: Doc Diether 2019-04-30
Mehr   MF 

Untergeordnete Seiten

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur

  • Ossenkopf,P. (1989). Zum Vorkommen von Zinnober bei Mobendorf (Bez. Karl-Marx-Stadt). Fundgrube, Bd.3, S.82.

Einordnung