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Nentmannsdorf

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Sachsen / Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Landkreis / Bad Gottleuba-Berggießhübel / Bahretal / Nentmannsdorf / Meteorit

An­fahrts­be­sch­rei­bung

Ortsteil von Bahretal mit gut 400 Einwohnern.

Fund­s­tel­len­typ

Erloschen

Geo­lo­gie

Eisenmeteorit vom Typ IIAB, gefunden "2 Fuß tief unter der Rasendecke"

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=44310
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Verkürzte Pfadangabe

Meteorit, Nentmannsdorf, Bahretal, Bad Gottleuba-Berggießhübel, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Sachsen, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung


Der "Meteorit von Nentmannsdorf" wurde am 11. Dezember 1872 vom Berggießhübeler Obersteiger B. Schreiter bei Nentmannsdorf (frühere Schreibweise "Nenntmannsdorf"), "ca. 2 Fuß tief unter der Rasendecke" aufgefunden.
Am 21. 3. 1873 erwarb ihn das damalige königlich mineralogische Museum in Dresden für 500 Taler.
Die Analyse des Chemikers Lichtenberg in Dresden ergab 94,59 % Fe und 5,31 % Ni. Das ursprüngliche Gewicht betrug 12,5 kg.
Nach heutiger Nomenklatur handelt es sich um einen Eisenmeteorit der Strukturklasse gröbste Oktaedriten / Gruppe IIAB.
Die Hauptmasse, mit einem Gewicht von 9952,0 g und den Abmessungen 16,0 x 8,0 x 16,0 cm, befindet sich noch heute in Dresden, in den Senckenberg Naturhistorische Sammlungen Dresden, Abteilung Museum für Mineralogie und Geologie.


Mineralien (Anzahl: 7)

Gesteine (Anzahl: 2)

Gesteinsbilder (1 Bilder gesamt)

Meteorit Nenntmannsdorf (geätzte Schnittfläche)
Aufrufe (Bild: 1481317174): 1117
Meteorit Nenntmannsdorf (geätzte Schnittfläche) (SNr: j-m 064-2)

Meteoritenklasse: Eisenmeteorit, gröbster Oktaedrit IIAB; Funddatum: 1872; Fundort: Nentmannsdorf, Bahretal bei Pirna, Dresden, Sachsen, Deutschland; Masse: TKW: 12,5 kg, Teilscheibe: 0,645 g; Besc...

Sammlung: Dr. O. Sachs (Riesgeologie)
Copyright: Dr. O. Sachs (Riesgeologie)
Beitrag: Riesgeologie 2016-12-09
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Referenz- und Quellangaben, Literatur


Literatur:

  • Buchwald, V.F. (1975). Handbook of Iron Meteorites: Their History, Distribution, Composition and Structure (3 Vol.). Univ. of California Press: Berkley. 1418 S.
  • Cohen, E.W. (1905). Meteoritenkunde: E. Schweizerbart'sche Verlagsbuchhandlung: Stuttgart.
  • Grady, M.M. (2000). Catalogue of Meteorites (5/e). Cambridge Univ. Press: Cambridge; New York; Oakleigh; Madrid; Cape Town. 689 S.
  • Thalheim, K. (1997): Katalog der Meteoriten am Staatlichen Museum für Mineralogie und Geologie zu Dresden (Schriften d. Staatl. Mus. Mineralogie u. Geol. Dresden;7)

Weblinks:


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