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Oberhäslich

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Sachsen / Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Landkreis / Dippoldiswalde / Oberhäslich

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Typuslokalität der Oberhäslicher Schichten

Fund­s­tel­len­typ

Tagebau/Steinbruch (aufgelassen/alt)

Geo­lo­gie

Sandsteinbrüche des unteren Obercenomans (Oberhäslicher Schichten) früher als Unterquader bezeichnet

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=46014
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Verkürzte Pfadangabe

Oberhäslich, Dippoldiswalde, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Sachsen, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Oberhäslich ist ein kleiner Ort am Rande der Dippoldiswalder Heide. In der Dippoldiswalder Heide steht Sandstein des Obercenomans an. Der Sandsteinbruch Dippoldishöhe bei Oberhäslich wurde 1912 von Kurt Pietzsch beschrieben und das Profil des Steinbruches 1917 veröffentlicht. Dadurch ist dieser Steinbruch die Typuslokalität der Oberhäslicher Schichten geworden. Im Bruch steht Sandstein des unteren Obercenoman (früher Unterquader) an. Der Sandstein ist zum Rand hin konglomeratig grobkörnig ausgebildet, hat aber zumeist eine sandige Fazies. Darunter liegt der Gneis des Erzgebirges an, der gerötet und zersetzt ist. In den Brüchen wurde eine reiche Fauna an verschiedenen Fossilien gefunden. Bezeichnend für diese Schichten ist das häufige Vorkommen von Rynchostreon suborbiculatum (LAM.), früher Exogyra columba.

In der Dippoldiswalder Heide wurden in mehreren Steinbüchen diese Schichten abgebaut. Der Steinbruch Menzer ist heute als einziger Steinbruch noch frei zugänglich und bietet Fossilfundmöglichkeiten zumal er nicht unter Naturschutz steht.

Gesteine (Anzahl: 3)

Fossilien (Anzahl: 24)

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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Quelle:

  • Dieter Beeger, Werner Quellmalz (1994). Slg. GEOL. FÜHRER 87; Dresden und Umgebung; Verlag: Gebrüder Borntraeger Berlin - Stuttgart.
  • Birgit Niebuhr & Marcus Wilmsen (2016). Geologica Saxonica, Kreide-Fossilien in Sachsen, T.2; Bd.62;; Senckenberg Ges. für Naturforschung.