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Grube Erzengel Michael

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Sachsen / Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Landkreis / Wilsdruff / Mohorn / Grube Erzengel Michael

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Halden, Pingen (stark verwachsen)

Geo­lo­gie

Gänge der eq-Formation einschließlich kb- und eb-Gängen, auf den Gangkreuzen Edle Geschicke, vereinzelt auch fba; im Liegenden Gneis, im Hagenden Phyllit

Verkürzte Mineralienatlas URL

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⚒ Erzengel Michael, Mohorn, Wilsdruff, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Sachsen, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

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Gebäudekomplex auf der Halde der Grube Erzengel Michael bei Mohorn
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Gebäudekomplex auf der Halde der Grube Erzengel Michael bei Mohorn

Gebäudekomplex auf der Halde der Grube Erzengel Michael bei Mohorn

Copyright: Uwe E
Beitrag: Uwe E 2014-02-02

Ausführliche Beschreibung

Bergbau von 1779 bis 1894 mit einer Teufe von 45 Meter (westlich von Mohorn).

Weitere kleine Gruben gab es bei Grund (2 Km südöstlich von Mohorn) am Hang des Triebischtals.

Die erzführenden Gänge waren allesamt steilstehende Morgengänge. Die vier wichtigsten sollen hier genannt werden:

  • Neuglück Mogengang
  • Wolfgang Morgengang
  • Saturnus Morgengang
  • Gott mit uns Morgengang

Einfluss auf die Gangtektonik hatte die "Mittelsächsische Störung", die sich quer durch das Gebiet von Mohorn hindurchzieht und mit 35 bis 45 Grad einfällt.

Zum Bournonit in Sachsen schrieb August Frenzel 1874 in "Mineralogisches Lexicon für das Königreich Sachsen": 44 Bournonit Jameson. Schwarzspiessglaserz Werner Der Bournonit ist in Sachsen verhältnissmässig selten. Von Bräunsdorf und Schönborn hat man kleine aber recht nette dicktafelartige oder säulenförmige und flächenreiche Krystalle und zwar sowohl in einfachen Formen als in Vierlingen (Rädelerz). Zwei Bräunsdorfer Combinationen sind Der Bournonit von Bräunsdorf Neue Hoffnung Gottes Fdgr G 5.83 Br., tritt in Begleitung von Quarz und Kalkspath auf. Auf Churprinz G 5.752 Br., und Beihülfe kommt Bournonit mit Quarz Schwerspath und Tautoklin z Th in Quarz eingeschlossen vor. Auf Erzengel Michael Erbst zu Mohorn in Vierlingen.

Mineralien (Anzahl: 8)

Gesteine (Anzahl: 3)

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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Wagenbreth, O. und Wächtler, E. (Hrsg.). Der Freiberger Bergbau. Technische Denkmale und Geschichte. VEB Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie, Leipzig, 1986, S.247.

Einordnung