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Bösenbrunn

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Sachsen / Vogtlandkreis / Bösenbrunn

An­fahrts­be­sch­rei­bung

Beide Brüche liegen links bzw. rechts der Hauptstraße zwischen Bösenbrunn und Schönbrunn.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Diabassteinbrüche

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

Nach einem Unfall im Fühjahr 2001 erfolgte ein generelles Sammelverbot für alle Brüche der Hartsteinwerke Vogtland. Laut Freier Presse am 14.8.2015: Das Steinbruch-Verbot betrifft indes nicht nur Badende, auch die Steinsammler. "Sie sind aber nicht das große Problem, das hat in den letzten Jahren deutlich nachgelassen. Wir haben auch ein Kamerasystem installiert und können so auch noch im Nachhinein ermitteln, wer hier drin gewesen war", erklärt Hartsteinwerke-Bereichsleiter Matthias Wendel.

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=592
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Verkürzte Pfadangabe

Bösenbrunn, Vogtlandkreis, Sachsen, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Die Diabassteinbrüche "Hoher Hut" und "Glocken Pöhl" sind für eine Reihe von Mineralien bekannt geworden. Die Brüche werden von großen Calcit-, Quarz- und Dolomitgängen durchzogen. Aus den 90er Jahren wurden am "Glocken Pöhl" aus diesen Gängen bis 10 cm große, freistehende Calcitkristalle (sog. Kanonenspäte) geborgen. Die Malachite vom "Glocken Pöhl" waren meist bei Quarzgänge mit angereicherten Chalkopyrit zu finden und sind als deren Zersetzungsprodukt bzw. Umwandlungsprodukt anzusehen. In den hydrothermalen Klüften im "Hohen Hut" bildeten sich schöne Hämatitrosetten mit Epidot. Eine weitere Sensation war dann im Jahr 2000 der Superfund im "Glocken Pöhl" mit großen blauen Fluoritkristallen bis 13 cm Kantenlänge.

Eine ähnliche Mineralisation bestand im in der Nähe liegendem Steinbruch Dröda.

Mineralien (Anzahl: 102)

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Ranciéitr
Sammlung raritätenjäger.
(Sachsen/Vogtlandkreis/Bösenbrunn)
M
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Legende

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Mineralbilder (11 Bilder gesamt)

Fluorit
Aufrufe (Bild: 1326135546): 1453
Fluorit

mit Calcit und Chalkopyrit, Bösenbrunn, Vogtland, BB ca. 5 cm

Sammlung: Ex Jürgen Müller (geomueller)
Copyright: geomueller
Beitrag: geomueller 2012-01-09
Mehr   MF 
Fluorit
Aufrufe (Bild: 1177571010): 1454
Fluorit

"Gefrostete", sehr hellblaue Hexaeder; Bösenbrunn, Oelsnitz, Vogtland, Deutschland; Größe: 2,7 x 3,2 cm

Copyright: Fabre Minerals
Beitrag: Collector 2007-04-26
Mehr   MF 
Gips
Aufrufe (Bild: 1448099020): 1351
Gips (SNr: B005844)

langtafelige farblose Kristalle bilden offene Vielkristallkugeln, BB = 3 mm; Fundort: Bösenbrunn, Vogtland, Sachsen, Deutschland.

Sammlung: Lithothek der Münchener Micromounter
Copyright: Hannes Osterhammer
Beitrag: Münchener Micromounter 2015-11-21
Mehr   MF 

Gesteine (Anzahl: 14)

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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Kuschka, E & W. Hahn (1996). Flußspatlagerstätten des Südwestvogtlandes Schönbrunn, Bösenbrunn, Wiedersberg. Bergbaumonographie: Bergbau in Sachsen. LA Umwelt und Geologie, Oberbergamt.
  • Noack, R. LAPIS Heft 7/8, 2001, S.67-76,
  • Gröbner, J. (2013). Neufunde aus dem Erzgebirge IV. Min.-Welt, Jg.24, H.1, S.51.

Quellenangaben

Einordnung