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Bräunsdorf bei Limbach-Oberfrohna im Granulitgebirge

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Sachsen / Zwickau, Landkreis / Limbach-Oberfrohna / Bräunsdorf

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Lesesteine, verwachsene Steinbrüche

Geo­lo­gie

Mineralisation wie im Granulitgebirge beschrieben. Besonders in den Pegmatiten gut ausgebildete Kristalle von Orthoklas, Rauch- Milchquarz, Eisenkiesel und Turmalin (Schörl). Auch Schriftgranit und Epidot (in ehem. Steinbrüchen). Rubellit und Lepidolith waren selten. Sie wurden bisher neben Bräunsdorf und Penig (Steinbruch "Amerika") wohl auch nur noch in Wolkenburg gefunden. Alle genannten Fundstellen sind als historisch zu betrachten.

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

Flächennaturdenkmal (FND) im Bereich des ehemaligen Fundgebietes. Dort keine Fundmöglichkeiten! Lesesteinzufallsfunde auf benachbarten Ackerflächen (nach Bräunsdorf zu) und in Lesesteinhaufen an Feldrändern. Temporäre Aufschlüsse.

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=5208
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Verkürzte Pfadangabe

Bräunsdorf, Limbach-Oberfrohna, Zwickau, Sachsen, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

In der Umgebung des Ortes Bräunsdorf bei Limbach-Oberfrohna gab es eine Reihe von kleinen Granulitsteinbrüchen, in denen die typische Minerale des Granulites und von Pegmatitgängen gefunden wurden. Besonderen Bekanntheitsgrad hatte aber das von NESTLER schon in den 50er Jahren beschriebene Lesesteinvorkommen in der Umgebung von Bräunsdorf erlangt. Rund einen Kilometer östlich der Kirche von Bräunsdorf fanden sich auf den Feldern nördlich der alten Baugenossenschaftssiedlung Stücke mit Elbait-Stängelchen in Form rosaroten Rubellits. Die Kristalle traten lose oder auch als Matrixstufen auf kräftig violett gefärbtem Lepidolith-Glimmer auf. In der Literatur wurden ferner auch grüne Elbait-Kristalle mit violetten Enden (wie sie auch aus Wolkenburg bekannt wurden), schwarzer Schörl und farbloser Achroit erwähnt (Vollstädt et. al., 1991). Zudem fanden sich auch kleinere Rauchquarzkristalle auf diesen Feldern. Während die ehemaligen Fundorte für Farbturmaline heute in einem Flächennaturdenkmalsgebiet liegen, können in der weiteren Umgebung noch Belegfunde mit Schriftgranit, Quarz, Turmalin (Schörl) und sehr selten auch Farbturmaline (Rubellit) auf den umgeackerten Feldflächen bzw. in Lesesteinhaufen gemacht werden.

Mineralien (Anzahl: 10)

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Aktualität: 01. Dec 2020 - 13:33:31

Mineralbilder (55 Bilder gesamt)

Elbait
Aufrufe (Bild: 1280265565): 3227, Wertung: 9.08
Elbait

Bildbreite: 15 mm; Fundort: Bräunsdorf, Limbach, Granulitgebirge, Sachsen, Deutschland

Sammlung: turmalin77
Copyright: Joachim Esche
Beitrag: slugslayer 2010-07-27
Mehr   MF 
Turmalin
Aufrufe (Bild: 1225212196): 6778, Wertung: 8.46
Turmalin

mehrfarbige Turmaline mit Lepidolith, Höhe 12 mm; Fundort: Bräunsdorf, Limbach, Granulitgebirge, Sachsen, Deutschland

Sammlung: turmalin77
Copyright: turmalin77
Beitrag: turmalin77 2008-10-28
Mehr   MF 
Elbait
Aufrufe (Bild: 1280265526): 1816
Elbait

Bildbreite: 15 mm; Fundort: Bräunsdorf, Limbach, Granulitgebirge, Sachsen, Deutschland

Sammlung: turmalin77
Copyright: Joachim Esche
Beitrag: slugslayer 2010-07-27
Mehr   MF 

Gesteine (Anzahl: 2)

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Legende

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Gestein ? -> Vorkommen fragwürdig

Aktualität: 01. Dec 2020 - 17:40:05

Gesteinsbilder (1 Bilder gesamt)

Quarzkristall mit Elbait (Rubellit)
Aufrufe (Bild: 1527436432): 1227
Quarzkristall mit Elbait (Rubellit)

Druse im Pegmatit mit Quarz xx, Feldspat und Elbait xx, Bildbreite ca. 7 cm, Fund 5/2018

Sammlung: Conny3
Copyright: Conny3
Beitrag: Conny3 2018-05-27
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Aktualität: 01. Dec 2020 - 13:33:31

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Vollstädt, H.; Schmidt, R., Weiß, S. (1991): Mineralfundstellen Thüringen und Vogtland, München: Weise, Verlag. S.116-17.
  • Bartnik, K. (1992). Die Turmaline des Granulitgebirges in Sachsen. Min.-Welt, Jg.3, H.2, S.44-48.
  • Weiß, S. (1993). Turmalin aus Sachsen in Lapis 7/8 1993.
  • Rustemeyer, P. (2011). Turmalin II. extraLapis No.41., S.14. Weise Verlag, München.

Quellenangaben

Einordnung