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Kiesgrube Ohle & Lau in Groß Pampau

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Schleswig-Holstein / Herzogtum Lauenburg, Landkreis / Groß Pampau / Kiesgrube Ohle u. Lau

GPS-Ko­or­di­na­ten

Kiesgrube Ohle u. Lau (N 53° 31' 48" - E 10° 33' 44")



Kiesgrube Ohle u. Lau

WGS 84: 
Lat.: 53,53° N, 
Long: 10,56222222° E
WGS 84: 
Lat.: 53° 31' 48" N,
   Long: 10° 33' 44" E
Gauß-Krüger: 
R: 4404763,
 H: 5934123
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

An­fahrts­be­sch­rei­bung

A24 Hamburg - Berlin, Ausfahrt Nr. 7 - Talkau/Mölln. Dann die B207 Richtung Schwarzenbek nehmen. Nach ca. einem Kilometer die erste Möglichkeit links, Lankener Weg, Richtung Kankelau (und Schloss Wotersen). Danach rechts in den Elmenhorster Weg, der in der Verlängerung zum Kankelauer Weg wird. Nach ca. zwei Kilometern sieht man die Grube rechts und links der Straße. Auf der linken Seite befinden sich einige Büro-Container, die LKW-Waage und ein Parkplatz, auf dem man sein Auto abstellen kann.

Es empfiehlt sich, eine Kopie der Sammler-Lizenz von außen gut sichtbar im Auto zu positionieren.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Kiesgrube mit Glimmerton-Aufschluss (Miozän)

Geo­lo­gie

Miozän - Serravallium (lokale Stufe: oberes Langenfeldium) und diverse Geschiebe aller Erdzeitalter

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

Sammler-Lizenz beim Besitzer: Kieswerke Ohle & Lau GmbH, Büro Groß Pampau, Hauptstraße 5, 21493 Groß Pampau, Telefon: 0 41 51-45 12, Telefax: 0 41 51-20 14. Sammeln nur am Wochenende möglich. Informationen zu Ohle und Lau: www.kieswerke-ohle-lau.de

Letz­ter Be­such

September 2007

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=603
Bitte fühlen Sie sich frei auf diese Seite zu verlinken.

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Ausführliche Beschreibung

Die Kiesgrube Ohle & Lau im Herzogtum Lauenburg besteht aus zwei Teilen.

Seeseite

Kiesgrube Ohle & Lau - Renaturierte Grube
Kiesgrube Ohle & Lau - Renaturierte Grube

Blick vom ehemaligen Grubenrand auf den renaturierten und gefluteten Abbaubereich, Groß Pampau

dentalius
Kiesgrube Ohle & Lau - Einfahrt Kieswäsche
Kiesgrube Ohle & Lau - Einfahrt Kieswäsche

Einfahrt zur Sortieranlage und Kieswäsche am See, Groß Pampau

dentalius
Kiesgrube Ohle & Lau - Seeseite
Kiesgrube Ohle & Lau - Seeseite

Sortieranlagen und Kieswäsche auf der Seite der gefluteten Grube (renaturiert, heute ein See), Groß Pampau

dentalius

Diese Seite wurde bereits größtenteils renaturiert.

Zunächst wurden hier nur die pleistozänen Sedimente unter Einsatz von Eimer- bzw. Schürfbaggern abgebaut. Größere Steine wurden gebrochen (zur Herstellung von Split), Kies und Sand getrennt. In einigen Bereichen erfolgte der Abbau unterhalb des Grundwasserspiegels, so dass einige Seen entstanden.

Neben einer großen Anzahl tertiärer Geschiebe konnten auch viele glazial umgelagerte Molluskenschalen aus Schmelzwasserkiesen gefunden wurden. Darüber hinaus tauchten beim Abbau immer wieder größere Tonklumpen auf, was zu der Vermutung führte, dass sich unterhalb der pleistozänen Sedimente eventuell eine (möglicherweise glazial umgelagerte) Tonscholle befinden könnte.

Anders als in anderen (und mittlerweile größtenteils im Rahmen der Ziegelfertigung abgebauten) Aufschlüssen konnte der Glimmerton bzw. Glimmerschluff in Gross Pampau später als anstehender Ton (anstehendes Miozän) identifiziert werden und der Verdacht einer durch Gletscherbewegungen abgerissenen und umgelagerten Tonscholle wurde verworfen. Dieser anstehende Ton ist sonst in wesentlich größeren Tiefen zu finden (gilt nicht für die Region Schwarzenbek).

Die durchschnittliche Mächtigkeit des Glimmertons wird in der Literatur für diese Region bei ca. 50 m angesetzt und die Ablagerung des Sediments vom oberen Reinbekium bis zum oberen Langenfeldium angegeben. Unterhalb des Glimmertons befinden sich Sande und Schluffe des unteren Reinbekiums, die ebenfalls fossilreich sind. Überlagert wird der anstehende Meeresboden von bis zu zehn Meter pleistozänen Sanden und Kiesen.

Forschungsbohrungen (1988, Groß Pampau I & II) ergaben, dass ab ca. 7 m Tiefe der Tonschichten das mittlere Langenfeldium, ab ca. 19 m das untere Langenfeldium und ab ca. 29 m das obere Reinbekium beginnnt. Während des Hauptabbaus (Seeseite) in Groß Pampau waren ca. 17 m der Glimmertonschichten mehr oder weniger zugänglich, als Ton für die Deponieabdeckung abgebaut wurde. Anhand der aufgelesenen Fossilien (mehr als 150 Arten konnten gefunden werden) und dem Vergleich dieser Arten mit heute noch in gemäßigteren Regionen lebenden Vertretern (und deren Lebensbedingungen), geht man von einer damals durchschnittlichen Wassertiefe von 50 - 80 m aus.

Überregional bekannt geworden ist dieser Aufschluss, da auf dieser Seite in den miozänen Meeressedimenten u.a. Überreste von Delfinen, Seehunden, Zahnwalen und Haien gefunden wurden. So entdeckte man im Jahr 1989 bei Ausschachtungsarbeiten im Glimmerton ein zu 80% vollständiges Skelett eines Wals, das nun im Museum für Natur und Umwelt, Musterbahn 8, 23552 Lübeck, ausgestellt ist. Hier ist ein Raum für Fossilien aus Schleswig-Holstein eingerichtet worden, der neben den Walskeletten in "Fundposition" auch sehenswerte andere Stücke beinhaltet, darunter auch schöne und große Stücke Holsteiner Gesteins.

Heute bedeckt ein See die alte Grube. Mit der Flutung der Grube versank auch der berühmte Glimmertonaufschluss und ist nicht mehr zugänglich. Teile des Sees stehen heute unter Naturschutz.

Am Rand des Sees befinden sich noch Sortieranlagen und die Kieswäsche. Neben Material von der gegenüber liegenden Grube wird auch Material aus anderen Abbauorten zur Sortierung angeliefert, so dass hier in den nach Korngrößen sortierten Haufen eigentlich immer kleinere Geschiebefossilien gefunden werden können.

Neben Steinkernen von Seeigeln (hauptsächlich Galerites und Echinocorys), Belemniten, Kugelschwämmen und Teilen von Orthoceren, liegen im Kies auch tertiäre Fossilien wie Grabfüsser (Dentalium), Muscheln (Glycymeris) und verschiedene Schneckenarten (z.B. Turritella).

Im gesiebten Kies sollen auch hin und wieder Haifischzähne auftauchen. Dies kann ich jedoch nicht bestätigen.



Aktive Grube

Aktive Seite 1
Aktive Seite 1

Kiesgrube Ohle & Lau, Groß Pampau, Aktive Seite; rechts im Bild vor dem Wald ist die Tongrube erkennbar

dentalius
Kiesgrube aktive Seite
Kiesgrube aktive Seite

Gefluteter und mit Abraum (nach rechts war die Grube wesentlich breiter!) verfüllter Glimmertonaufschluss Groß Pampau, September 2007

dentalius
Kiesgrube Ohle & Lau - aktive Seite
Kiesgrube Ohle & Lau - aktive Seite

Teilansicht des Glimmerton-Aufschlusses Groß Pampau aus dem Jahr 2006. 2007 größtenteils abgesoffen

dentalius

Auf der Seite mit dem Parkplatz befindet sich der zur Zeit mehr oder weniger aktive Abbaubereich mit mehreren Sortieranlagen und Brechern. Neben "frischem" Material (z.T. angeliefert aus anderen Gruben) wird auch Bauschutt aufgearbeitet.

Es ist ein weitläufiges Areal, das sich parallel zur Straße erstreckt. Neben diversen kleineren Siebanlagen, Sand- und Abraumhalden finden sich auch Lagerplätze mit größeren Steinen zum aufschlagen.

Besonders zu erwähnen ist das häufige Vorkommen von Limonitsandstein bzw. Toneisensteinen, die es immer Wert sind, aufgeschlagen zu werden, da sie oftmals interessante Fossilien enthalten, deren Spektrum von Molluskenschalen und -Abdrücken über Holz bis hin zu Haifischzähnen reicht.

Auf den Halden mit den größeren Steinen lassen sich z.B. Brachiopoden, Seeigel, Ammoniten, Nautiliden, Trilobiten und Orthoceren finden, eben Geschiebefossilien aller Erdzeitalter. Diese jedoch nur mit Hammer und Meissel. In den Kieshaufen an den Siebanlagen wird nur das gute Auge benötigt.

Auf dieser Grubenseite existiert darüber hinaus ein Bereich, in dem die Tonlinse offenliegt.

Der miozäne Glimmertonaufschluss ist vom Parkplatz aus bereits am Waldrand gegenüber der Waage an seiner dunkelgrauen Farbe zu erkennen.

Heute häufig zu finden sind hauptsächlich Grabfüsser (Dentalium) und diverse kleinere Schnecken- und Muschelarten. Hervorzuheben zur stratigrafischen Einordnung der jeweiligen Schicht sind hier für das obere Langenfeldium Aquilofusus lunebergensis (Gastropoda) und Astarte gleuei (Bivalvia), für das mittlere Langenfeldium Astarte anus (Bivalvia), für das untere Langenfeldium Aquilofusus lategradatus (Gastropoda) und für die Reinbekstufe Aquilofusus festivus (Gastropoda).

Im Ton eingeschlossen und ebenso oft zu finden sind auch Gehörknochen (Otolithen) von Fischen, die jedoch größtenteils sehr klein sind (häufig zwischen 0,3 und 0,8 cm).

Seltener zu finden sind größere Vertebratenreste wie Wal-, Fisch und Haiwirbel, Knochensplitter und Haifischzähne. Vor Jahren sollen die Fundmöglichkeiten für Vertebratenreste wesentlich besser gewesen sein. Bei meinen Besuchen habe ich jedenfalls keine Walknochen oder Haifischzähne gefunden.

Aufgrund des Gletscherbewegungen während der letzten Eiszeit wurde der ehemalige Meeresboden stark gefaltet und eine horizontale Schichtung ist nicht mehr erkennbar, somit kann nur über die Fauna eine Zuordnung getroffen werden. Während dieses Prozesses wurden die meisten zerbrechlichen Fossilien (größere Muscheln und Schnecken) verdrückt bzw. zerbrochen, ebenso die meisten Dentalium-Schalen, sodass diese hauptsächlich bis max. 4 cm Länge auftreten.

Gerade bei Dentalium ist in neuerer Literatur über Scaphopoden für den oberen Glimmerton in Niedersachsen und Schleswig Holstein die Art Dentalium Floratum ausgewiesen, bisher wurde Dentalium aus Groß Pampau jedoch mit Dentalium Badense bestimmt.

Generell gilt für die Suche im Ton von Groß Pampau: Die Schönheit liegt hier in den kleinen Dingen. Schnecken und Muscheln haben eine durchschnittliche Größe / Länge von ca. 0,5 - 2 Zentimetern. Daher sollte vorsichtig gearbeitet werden, da auch die kleinen Schnecken sehr zerbrechlich sind.

Sollte man kein Interesse haben, die Funde mit Tonmatrix in die Sammlung aufzunehmen, ist es sinnvoll, diese Kleinfossilien unter fließend Wasser mit einer Zahnbürste oberflächlich zu reinigen, und zwar so, dass Ton vollflächig im Mundsaum der Schnecken verbleibt, weil sonst die hauchdünne Schale zerbricht. (Mein Weg :-)

Da der Ton relativ weich ist (unter der verwitterten und von der Sonne gebackenen oberen Schicht), lässt sich hier gut mit Stechwerkzeugen (z.B. ein langer Schraubenzieher) arbeiten. Ebenso kann ein Geologenhammer nicht schaden, um größere Tonstücke herauszulösen, die dann weiter zerkleinert werden, um gute Funde zu machen.

Zum Finden von Otholithen kann es hilfreich sein, den Ton zu schlämmen.

Verstärkte Gummihaushaltshandschuhe (ca. 3 €) sind empfehlenswert. Um nicht mit schwarzen Fingernägeln nach Hause zu fahren, hilft ein kleiner Trick, der bei Gartenarbeiten auch gut funktioniert: einfach vor dem Graben im Ton die Fingernägel in ein Stück mitgebrachte Seife drücken oder auf Seife kratzen, sodass sich unter den Nägeln die Seife absetzt. (Trotz Schutz verirrt sich oftmals Ton in die Handschuhe)

Kleidung, die am Auto gewechselt werden kann, ist ebenfalls hilfreich, sollte man nicht nur oberflächlich die Wände absuchen wollen.

Der Aufschluss steht momentan (September 2007) jedoch größtenteils unter Wasser, so dass das Sammeln hier nur noch sehr begrenzt in den Hangbereichen möglich ist. Erreichbar ist somit nur der obere Teil (bis max. 2 m Tiefe), also der Bereich, der in das obere Langenfeldium gestellt wird. Auch wurde im letzten Jahr ein großer Teil des ehemaligen Ton-Abbaubereiches mit Abraum verfüllt, so dass größere Funde wohl eher unwahrscheinlich sind.

An einer anderen Stelle der Grube wurde kürzlich erneut Ton abgebaut, allerdings ebenfalls nur bis in eine Tiefe von ca. 1 - 2 m, dieser Bereich war bisher gut zugänglich, jedoch war das Abbauvolumen deutlich kleiner, als in früheren Zeiten.

Die Bilder im Anschluss zeigen ein kleines Spektrum der Arten, die auftreten können. Es sind diejenigen, die noch "anfassbar" sind, was bedeutet, dass noch viele weitere kleinere Arten im Ton vorkommen. Die Bilder geben nicht die findbare Menge und Artenvielfalt bei einem Besuch wieder.

Mineralien (Anzahl: 28)

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Mineralbilder (20 Bilder gesamt)

Aragonit
Aufrufe (Bild: 1199465523): 861
Aragonit

Septarienfüllung aus der Kiesgrube Ohle + Lau bei Groß Pampau, Bildbreite ca. 3 cm

Sammlung: harzer
Copyright: harzer
Beitrag: harzer 2008-01-04
Chalcedon
Aufrufe (Bild: 1199466088): 511
Chalcedon

aus der Kiesgrube Ohle + Lau bei Groß Pampau, Bildbreite ca. 15 mm

Sammlung: harzer
Copyright: harzer
Beitrag: harzer 2008-01-04
Aragonit
Aufrufe (Bild: 1199465451): 951
Aragonit

Septarienfüllung aus der Kiesgrube Ohle + Lau bei Groß Pampau, Bildbreite ca. 4 cm

Sammlung: harzer
Copyright: harzer
Beitrag: harzer 2008-01-04

Gesteine (Anzahl: 3)

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Gesteinsbilder (2 Bilder gesamt)

Glimmerton
Aufrufe (Bild: 1236508534): 4127
Glimmerton

Glimmerton anstehend, Bildbreite ca. 1 m, Miozän-Langenfeldium, Groß Pampau

Sammlung: dentalius
Copyright: dentalius
Beitrag: Mineralienatlas 2009-03-08
Glimmerton
Aufrufe (Bild: 1236508349): 4012
Glimmerton

Glimmerton, durchgetrocknet, Abmessungen ca. 7 x 3 cm, reflektierende Glimmerpartikel, Miozän-Langenfeldium, Groß Pampau

Sammlung: dentalius
Copyright: dentalius
Beitrag: Mineralienatlas 2009-03-08

Fossilien (Anzahl: 56)

Fossilbilder (67 Bilder gesamt)

Pleurotomoides luisae
Aufrufe (Bild: 1233607279): 630
Pleurotomoides luisae

Gastropode Pleurotomoides luisae (v KOENEN, 1872), Höhe bis ca. 13 mm, Miozän-Langenfeldium, Groß Pampau

Sammlung: dentalius
Copyright: dentalius
Beitrag: Mineralienatlas 2009-02-02
Haifischzahn
Aufrufe (Bild: 1198967537): 2124
Haifischzahn

ca. 3,5 cm großer Haifischzahn auf limonitisiertem Sandstein aus der Kiesgrube Großpampau / Holstein

Sammlung: harzer
Copyright: harzer
Beitrag: harzer 2007-12-29
Gastropode
Aufrufe (Bild: 1199630702): 733
Gastropode

Gastropode Galeodea Echinophora (LINNÉ 1758), Gewindefragmente, ca. 20 mm (h), Miozän-Langenfeldium, Groß Pampau

Sammlung: dentalius
Copyright: dentalius
Beitrag: Mineralienatlas 2008-01-06

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literaturhinweise zu den Mineralien und Fossilien dieser Fundstelle

1. Mineralien

  • WITTERN, A.: Mineralfundorte und ihre Minerale in Deutschland, Schweizerbart, 2001 (1. Aufl.)
  • Arthur Wittern (2010). Mineralfundorte und ihre Minerale in Deutschland. 3.Aufl. Schweizerbart, Stuttgart. S.14.

2. Fossilien

2.1. aus der Zeitschrift "Der Geschiebesammler" (Jg. = Jahrgang)

  • LIERL, Hans-Jürgen: Der miozäne Glimmerton von Groß Pampau - eine vorläufige Mitteilung (19.Jg., Heft 1, HH, 1985)
  • MOTHS, Herbert: Die Molluskenfauna des miozänen Glimmertons aus Groß Pampau (22.Jg., Heft 3-4, HH, 1989)
  • MOTHS, Herbert: Die tertiären Mollusken aus den eiszeitlichen Kiesen der Grube A.Ohle, Groß Pampau (24.Jg., Heft 1-2, HH, 1990)
  • HÖPFNER, Gerhard: Aus der Urzeit aufgetaucht: Wale und Haie. Bericht über Funde aus dem Miozän in Groß Pampau 1989 (24.Jg., Heft 3-4, 1991)
  • MOTHS, Herbert: Bericht über einen Schlangenstemfund im Geschiebe von Pampau? (25.Jg., Heft 1-2, 1992)
  • MOTHS, Herbert: Neue Mollusken aus dem obermiozänen Glimmerton von Groß Pampau nebst einigen beobachteten Besonderheiten. (25.Jg., Heft 3-4, 1992)
  • MOTHS, Herbert & HÖPFNER, Gerhard: Ältester Nachweis des Rauhzahndelphines Steno sp. im Glimmerton des Langenfeldium (Obermiozän) von Groß Pampau. (26.Jg., Heft 4, 1993)
  • LEIPNITZ, Heilwig & MOTHS, Herbert: Ein Haizahn, Carcharocles angustidens (Agassiz 1843), in einem Geschiebe von Groß Pampau (27.Jg., Heft 3, 1994)
  • MOTHS, Herbert: Der Glimmerton-Aufschluss Groß Pampau (Langenfeldium, Obermiozän) und seine Fossilführung (27.Jg., Heft 4, 1994)
  • CLAUSSEN, Marco: Ein Vogelknochen aus dem miozänen Glimmerton von Groß Pampau (28.Jg., Heft 1, 1995)
  • MOTHS, Herbert & ALBRECHT, Ferry: Erster Nachweis von Plinthicus cf. kruibikensis Bor 1990 (Teufelsrochen) im Obermiozän (Langenfeldium) von Groß Pampau und im Oberoligozän (Stemberger Gestein) von Norddeutschland (28.Jg., Heft 3, 1995)
  • MOTHS, Herbert: Die Hai- und Rochenfauna aus dem Miozän (Langenfeldium) von Groß Pampau (31.Jg., Heft 2, 1998)
  • KLUG, Birgit & KLUG, Günter: Ein weiterer miozäner Vogelknochen aus der Kiesgrube Ohle bei Groß Pampau (34.Jg., Heft 1, 2001)
  • HERMANN, Roland: Zwei Vogelknochen aus dem miozänen Glimmerton von Groß Pampau (35.Jg., Heft 4, 2002)
  • MOTHS, Herbert: Trias-Geschiebe aus der Kiesgrube Ohle, Groß Pampau (35.Jg., Heft 4, 2002)
  • MOTHS, Herbert: Fossile Meeresschildkrötenreste und Hüft- und Schienbein einer Robbe aus dem Tertiär Norddeutschlands, hier: Meeresschildkröten aus dem Miozän von Groß Pampau (Jg. 36, Heft 3, 2003)
  • MOTHS, Herbert & BRÜGMANN, B.: Eine große Hummer-Schere im eozänen Heiligenhafener Kieselgestein aus der Kiesgrube Ohle, Groß Pampau, Norddeutschland (38.Jg., Heft 4, 2005)

2.2 aus der Zeitschrift "Geschiebekunde aktuell" (Jg. = Jahrgang)

  • LIERL, Hans-Jürgen: Ein miozäner Robbenrest (Hüftbein von Phoca sp.) aus dem Geschiebe von Groß Pampau, Kreis Herzogtum Lauenburg (11.Jg., Heft 1, 1995)
  • BEHRMANN, Günther: Der Bartenwal aus dem Miozän von Groß Pampau, Schleswig-Holstein (11.Jg., Heft 4, 1995)
  • PIEHL, Artur: Die Molluskenfauna eines neochattischen Geschiebes (Oberoligozän) aus Groß Pampau, Kreis Herzogtum Lauenburg (15.Jg., Heft 3, 1999)

2.3 weitere Literatur (z.T. nur kurze Erwähnung)

  • Exkursionsbericht Kiesgrube Kankelau/Groß Pampau, Arbeitskreis Paläontologie Hannover (APH) 16.Jg., Heft 5/6, Hannover, 1988
  • HINSCH, W.: Biostratigraphy of Reinbekian/Levensauian/Lüneburgian/Langenfeldian boundary stratotypes in Pampau Area (SE-Holstein). Veröffentlichungen Übersee Museum Bremen, A10, Bremen, 1990
  • DANIELS, CH. VON; LUND, J.J.; LUND-CHRISTENSEN, J.; UFFENORDE, H.: The Langenfeldian (Miocene) of Groß Pampau, Schleswig-Holstein. Foraminifer, dinocyst, and ostracod stratigraphy and paleoecology (preliminary account). Veröffentlichungen Übersee Museum Bremen, A10, Bremen, 1990
  • HÖPFNER, Gerhard: Aus der Urzeit aufgetaucht: Wale und Haie. Ein Bericht über fossile Funde im obermiozänen Glimmerton von Groß Pampau, Heft 130, Lauenburgische Heimat (Schriftenreihe des Heimatbund und Geschichtsvereins Herzogtum Lauenburg e.V.), Ratzeburg, 10.1991
  • GRAVESEN, Palle: Fossiliensammeln in Südskandinavien, Goldschneck-Verlag, Weinstadt, 1993
  • SPIEGLER, D. & GURS, K.: Der miozäne Glimmerton von Groß Pampau - SH (Mollusken, Foraminiferen und Bolboformen), Meyniana Nr. 48 (Veröffentlichungen aus dem Geologischen Institut der Universität Kiel), Kiel 1996
  • RITZ, R.; MÜLLER, W.: Pott- oder Schwertwal? Sensationeller Fund in Groß Pampau. Fossilien, 1998 (1), Korb, 1998
  • HÖPFNER, Gerhard: Aus der Urzeit aufgetaucht - Fossile Walfunde in Groß Pampau. Berichte des Vereins ”Natur und Heimat” und des Naturhistorischen Museums zu Lübeck, 25/26 (WALBAUM-Festschrift), Lübeck, 1999
  • HAMPE, Oliver: Bestandsaufnahme der Walfauna (Mammalia: Cetacea) aus dem untersten Obermiozän (oberes Langenfeldium) von Groß Pampau (Schleswig-Holstein). Berichte des Vereins ”Natur und Heimat” und des Naturhistorischen Museums zu Lübeck, 25/26 (WALBAUM-Festschrift), Lübeck, 1999
  • MARTINI, E.: Kalkiges Nannoplankton aus dem Neogen der Forschungsbohrung Nieder Ochtenhausen sowie von Groß Pampau und Hohen Woos (Norddeutschland). Geologisches Jahrbuch, Hannover, A152, 2001
  • HAMPE, Oliver: Middle/late Miocene hoplocetine sperm whale remains (Odontoceti: Physeteridae) of North Germany with an emended classification of the Hoplocetinae, Fossil Record Nr. 9(1), Mitteilungen aus dem Museum für Naturkunde Berlin, Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim, 2006

3. Geologie

  • LIERL, Hans-Jürgen: Exkursionsführer zur Geologie des Kreises Herzogtum Lauenburg - Stopp 11: Groß Pampau bei Schwarzenbek: Miozäner Glimmerton und Tertiärgeschiebe, Geschiebekunde aktuell, Sonderheft 3, 1993
  • LIERL, Hans-Jürgen: Spuren vulkanischer Aktivität im Glimmerton (Unteres Obermiozän, Langenfeldium) von Groß Pampau im Kreis Herzogtum Lauenburg, Der Geschiebesammler, 27.Jg., Heft 3, 1994
  • SCHULZ, Werner: Geologischer Führer für den norddeutschen Geschiebesammler, cw-Verlagsgruppe Schwerin, 2001

Weblinks

1. Betreiber der Grube

2. Geführte Exkursionen (kostenpflichtig)

3. Presse


Quellenangabe