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Der Ehrenberg bei Ilmenau/Grenzhammer

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Thüringen / Ilm-Kreis / Ilmenau / Ehrenberg, Hügel

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

auflässiger Steinbruch (Geotop), Lesesteine, temporäre Aufschlüsse

Geo­lo­gie

Hornfels/Granit-Kontakt, Pegmatit

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

Steinbruch ist jetzt Geotop, kein Zutritt und Sammelverbot

Letz­ter Be­such

4/2019

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=608
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Verkürzte Pfadangabe

Ehrenberg, Hügel, Ilmenau, Ilm-Kreis, Thüringen, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (3 Bilder gesamt)

Steinbruch Schillerhöhe, Ehrenberg,  Ilmenau
Aufrufe (Bild: 1330532106): 1379
Steinbruch Schillerhöhe, Ehrenberg, Ilmenau

Deutschland/Thüringen/Ilm-Kreis/Ilmenau/Ehrenberg, Hügel

Sammlung: Mangan-TIM
Copyright: Mangan-TIM
Beitrag: Mangan-TIM 2012-02-29
Steinbruch Schillerhöhe, Ehrenberg,  Ilmenau
Aufrufe (Bild: 1330531710): 1418
Steinbruch Schillerhöhe, Ehrenberg, Ilmenau

Deutschland/Thüringen/Ilm-Kreis/Ilmenau/Ehrenberg, Hügel

Sammlung: Mangan-TIM
Copyright: Mangan-TIM
Beitrag: Mangan-TIM 2012-02-29
Ehrenbergkarte
Aufrufe (Bild: 1141751182): 1892
Ehrenbergkarte

Fundgebiet rot eingerahmt; Deutschland/Thüringen/Ilmenau/Ehrenberg

Copyright: Conny3
Beitrag: Conny3 2006-03-07

Ausführliche Beschreibung

Der Ehrenberg bei Ilmenau

Es handelt sich um eine Fundstelle, die schon seit über 100 Jahren Mineralogen, Geologen und Sammler gleichermaßen anzieht. Während es in früheren Jahren (um 1900) zahlreiche Veröffentlichungen zu diesem Vorkommen gab, wurde diese Fundstelle später nur von Lokalsammlern und Insidern besammelt. So taucht sie in den Fundstellenführern der DDR-Zeit (Vollstädt u.a.) und auch nach der Wende (Weiss, Bode, etc.) nicht oder nur am Rande auf. Lediglich im Micromounts Buch (Vollstädt, Voigt, Vogel) gibt es auf S.144 eine Abbildung eines Granates aus diesem Fundgebiet. Ein geologischer Wanderführer aus dem Jahre 1912 widmet diesem Fundpunkt gleich mehrere Seiten. Aus dem Jahre 1909 ist eine Monographie über den Ehrenberg herausgegeben worden (s. Literatur). In neuerer Zeit beschreibt ein "Naturpfad I" nach WEBER kurz diese Lokalität. Zur Geologie gibt es eine Abhandlung über den Ehren- und Hammerberg in den Mitteilungen des Thüringischen Geologischen Vereins (neue Folge) von 2015.

Mineralisation

Im Bereich des Ehrenberges treten verschiedenartigste Gesteine auf engem Raum zutage. Damit verbunden sind auch recht vielseitige Mineralvorkommen. So kann man im Bereich von kleinräumigen Pegmatitvorkommen Schriftgranit, Epidot, Biotit u. a. bemerken. Interessant sind aber auch Kontaktminerale, die auf Grund der Nachbarschaft dieser Granitvorkommen entstanden sind. So wurden in den vergangenen Jahren immer wieder in Hornfelsen Linsen und Trümer von blaugrüner Farbe (Augit), die innen wiederum manchmal sogar in Drusen gelbgrünen Epidot, Granat (dunkel, bräunlich bis fast spessartinartig) und Albit in Kristallen enthalten, gefunden. Mitunter können unter derben Calziteinschlüssen durch Heraussäuern die Mineralien freigelegt werden. Weitere Minerale sind in der hist. Literatur erwähnt: Titanit und Andalusit. Als Neufund konnten auch winzige grüne Diopsidkristalle (?) bemerkt werden.

Fundmöglichkeiten

Die historische Fundstelle ist ein normalerweise nicht öffentlich zugänglicher alter Steinbruch auf der Schillerhöhe (Geotop). Dort ist das Sammeln von Mineralien leider verboten! Auf dem Areal des Ehrenberges (Westhang) befand sich früher inmitten von Bebauungs - bzw. Gewerbegebiet, Campusuniversitätsgelände und Kleingartenanlagen ein etwa 100 m x 50 m großes Feld, das in den vergangenen Jahren immer wieder regelmäßig begangen wurde und wo in Lesesteinen einige der hier beschriebenen Minerale gefunden werden konnten. Dieses Feld wurde allerdings in den letzten Jahren überbaut. Geringe Fundmöglichkeiten gab es zum Bsp. in 4/2007 nur noch in einem temporären Aufschluss (Halde vom Hallenbau) mit Schriftgranit, etwas Epidot und Hornblende.

Durch die starke Bautätigkeit im Bereich des Ehrenberges (Westhang) entstehen auch immer wieder neue temporäre Aufschlüsse, die dann ebenfalls Gelegenheit bieten könnten, einige der hier vorkommenden Mineralien zu sammeln (z. Bsp. Epidot, Granat, Schriftgranit). Hier sind erfahrungsgemäß die einheimischen Sammler im Vorteil.

Ein starkes Gewitter legte den Granitoid am Osthang des Ehrenberges auf einem Feld frei (Juni 2016). Besondere Mineralfunde konnten aber nicht im Geröll auf dem Feld gemacht werden.

Mineralien (Anzahl: 10)

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Aktualität: 24. May 2020 - 11:59:13

Mineralbilder (3 Bilder gesamt)

Epidot
Aufrufe (Bild: 1193861113): 1684, Wertung: 5.25
Epidot

Epidotkristalle, mehr oder minder gesteinsbildend, in Drusen auch freistehende Tafeln. Fundort: Steinbruch auf dem Ehrenberg, Grenzhammer, Ilmenau, Thüringen, Deutschland. Breite des Stücks: 7 cm

Sammlung: raritätenjäger
Copyright: raritätenjäger
Beitrag: raritätenjäger 2007-10-31
Mehr   MF 
Granat und Epidot
Aufrufe (Bild: 1201011493): 2577
Granat und Epidot

Granatkristalle (ca. 3 mm) mit Epidot, Lesefund; Fundort: Ehrenberg, Grenzhammer, Ilmenau, Thüringen, Deutschland. Breite des Bildes: ca. 2 cm

Sammlung: Conny3
Copyright: Conny3
Beitrag: Conny3 2008-01-22
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Granat (Andradit?)
Aufrufe (Bild: 1201337405): 2090
Granat (Andradit?)  D

Granat, Größe des Aggregates ca. 1,3 cm; Ehrenberg, Ilmenau, Thüringen, Deutschland

Sammlung: Conny3
Copyright: Conny3
Beitrag: Conny3 2008-01-26
Mehr   MF 

Gesteine (Anzahl: 4)

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Gestein (TL) -> Gestein Typlokalität
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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur

  • H. FRANKE: Geol. Wanderbuch für den Thüringer Wald, 1912
  • R. CRONACHER: Der Ehrenberg bei Ilmenau, 1909
  • SCHMID, E.: Der Ehrenberg bei Ilmenau, 1876
  • AUTORENKOLLEKTIV : Der Ilmenauer Naturlehrpfad I 1998
  • VOLLSTÄDT u.a.: Micromounts 1987
  • ZINKE u. USTASZEWSKI: Geologische Neukartierung am Nordrand des Thüringer Waldes bei Ilmenau; in: Beiträge des TGV, Heft 22 (2015)
  • HOFMANN, J.: Skapolith vom Ehrenberg bei Ilmenau, in: Mitteilungen des Geologischen Instituts der Bergakademie Freiberg, 1966

im Forum


Quellenangaben

Einordnung