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Manebach

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Thüringen / Ilm-Kreis / Ilmenau / Manebach

An­fahrts­be­sch­rei­bung

Orthoklas: Meyersgrund bei Manebach; 3,5 km W von Ilmenau.

Steinkohle mit Fossilien: Kammerberg.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Pingen, Stollen, Halden, Schächte (aufgelassen).

2 Grubenfelder für Steinkohle am Kammerberg.

Geo­lo­gie

Rotliegendes. Steinkohle (geringer Qualität) mit guten Fossilien. Förderung: ca. 50.000 t.

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=10240
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Verkürzte Pfadangabe

Manebach, Ilmenau, Ilm-Kreis, Thüringen, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (2 Bilder gesamt)

Fossilfundstelle Manebach
Aufrufe (Bild: 1333876273): 1867
Fossilfundstelle Manebach

Deutschland/Thüringen/Ilm-Kreis/Ilmenau/Manebach; aus Tageszeitung Freies Wort vom 06.09.2003

Sammlung: Mangan-TIM
Copyright: Tageszeitung Freies Wort
Beitrag: Mangan-TIM 2012-04-08
Schachtelhalm- und Farnabdruck
Aufrufe (Bild: 1327762985): 1905
Schachtelhalm- und Farnabdruck

Deutschland/Thüringen/Ilmkreis/Ilmenau/Manebach; Bildbreite 5,5 cm

Sammlung: Mangan-TIM
Copyright: Mangan-TIM
Beitrag: Mangan-TIM 2012-01-28

Ausführliche Beschreibung

Feldspat
Feldspat-Zwillinge bis über 3 cm Größe wurden in den alten Gruben im Wald an der Wilhelmsleite von Manebach gefunden. Die Feldspäte sind nach 3 Gesetzen verwachsen:

In dem alten Steinbruch an der Wilhelmsleite - Typlokalität!! - sind die Fundaussichten leider sehr bescheiden, da kaum frisches Material zum Vorschein kommt. Das lose herumliegende Haufwerk ist schon von vielen Sammlern durchforstet worden. Kristalle nach dem Manebacher Gesetz waren schon immer eine Rarität!!!!!

Die lose herumliegenden Kristalle sind meist Pseudomorphosen von Calcit nach Feldspatzwillingen.

Fossilien
Versteinerungen im Rotliegenden.

Eisen
1354 entstand eine Schmelzhütte für Eisen und ein Hammerwerk. Die Eisenerze stammten vom Mittelberg, vom Himmelreichskopf und vom Mönchswald.

Steinkohle
Kohle wurde von 1732 bis 1949 mit Unterbrechungen gefördert, und zwar sowohl westlich der Ilm (Manebach) als auch östlich der Ilm (ehemaliges Dorf Kammerberg, heute ebenfalls Manebach)

Mineralien (Anzahl: 8)

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Legende

Mineral -> anerkanntes Mineral
Mineral (TL) -> Mineral-Typlokalität
Mineral -> micht anerkanntes Mineral
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 M -> Link zur allgemeinen Mineralseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

Aktualität: 22. May 2020 - 12:17:44

Gesteine (Anzahl: 11)

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Legende

Gestein -> Name des Gesteins
Gestein (TL) -> Gestein Typlokalität
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Fundstellen für dieses Gestein in der Region
 G -> Link zur allg. Gesteinsseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Gestein ? -> Vorkommen fragwürdig

Aktualität: 22. May 2020 - 12:17:44

Gesteinsbilder (1 Bilder gesamt)

Steinkohle
Aufrufe (Bild: 1327768613): 2026
Steinkohle

Deutschland/Thüringen/Ilm-Kreis/Ilmenau/Manebach; Bildbreite 9 cm

Sammlung: Mangan-TIM
Copyright: Mangan-TIM
Beitrag: Mangan-TIM 2012-01-28
Mehr   GF 

Fossilien (Anzahl: 49)

Calamitear
Rößler & Noll 2007
(Thüringen/Ilm-Kreis/Ilmenau/Manebach)
F
Dicranophyllum gallicumr
siehe Barthel (1975, sowie 2006, Abb. 168)
(Thüringen/Ilm-Kreis/Ilmenau/Manebach/Langguthzeche)
2 BF
Pecopteris oreopteridia (TL)r
Scolecopteris oreopteridia (Schlotheim ex Sternberg) Barthel
(Thüringen/Ilm-Kreis/Ilmenau/Manebach)
F
Scolecopteris arborescens (TL)r
Schlotheim ex Brongniart
(Thüringen/Ilm-Kreis/Ilmenau/Manebach)
F
Sphenophyllum thonii (TL)r
Die ungenaue Ortsangabe \'Steinkohleformation von Ilmenau\' bei Mahr (1868) [vmtl. Mahr jun.] meint den \'zu Ilmenau gehörigen\' Kammerberg bei Manebach.
(Thüringen/Ilm-Kreis/Ilmenau/Manebach/Kammerberg)
2F
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Legende

Fossil -> Name des Fossils
Fossil (TL) -> Fossil-Typlokalität
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Fundstellen für dieses Fossil in der Region
 F -> Link zur allg. Fossilseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Fossil ? ->Vorkommen fragwürdig

Aktualität: 22. May 2020 - 12:17:44

Fossilbilder (8 Bilder gesamt)

Farn
Aufrufe (Bild: 1317900780): 2274
Farn

7x5cm Pecopteris aborescens Unter-Rotliegend Perm (ca.295 Mio. Jahre) Fundort: Manebach, Thüringen, Deutschland

Sammlung: Gerd Wansner
Copyright: Gerd Wansner
Beitrag: Gerd Wansner 2011-10-06
Mehr   FoF 
Neurocallipteris planchardii, Fiederspitze
Aufrufe (Bild: 1539561913): 713
Neurocallipteris planchardii, Fiederspitze (SNr: (leg. Amelang))

Blauer Stein, Manebach, Th. Wald, Manebach-Formation, Rotliegend (Unterperm). Impression mit hervorragender Nervaturerhaltung! Man beachte die apicalen Fiederchen.

Sammlung: Naturhistorisches Museum Schleusingen
Copyright: Fliegenklatsche
Beitrag: Fliegenklatsche 2018-10-15
Mehr   FoF 
Scolecopteris cyathea (Schlotheim ex Brongniart) Stur
Aufrufe (Bild: 1540681889): 155
Scolecopteris cyathea (Schlotheim ex Brongniart) Stur (SNr: NHMS-AP-68-3 (leg. Arnhardt))

Mordfleck bei Manebach, Thüringer Wald; Manebach-Formation, Rotliegend (Unterperm).

Sammlung: Naturhistorisches Museum Schleusingen
Copyright: Fliegenklatsche
Beitrag: Fliegenklatsche 2018-10-28
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Aktualität: 22. May 2020 - 12:17:44

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Hess von Wichdorff, H. & Gothan, W. (1926): Zur weiteren Kenntnis der Steinkohlen-Lagerstätte im untersten Rotliegenden von Manebach in Thüringen.- Jb. Preuß. Geol. Landesanst., 47 (1): 453-457.
  • Mylius, Gottlob Friedrich (1709): Memorabilium Saxoniae subterraneae, Pars Prima; i.e. Des unterirdischen Sachsens seltsame Wunder der Natur -Digitalisat ETH Zürich
  • Rudolph, C. (1991). Die Manebacher Schichten. Fundgrube, 27.Jg., H.3, S.141-43.
  • Schlotheim, E.F. von (1804): Beschreibung merkwürdiger Kräuterabdrücke und Pflanzenversteinerungen.- Beckersche Buchhandlung, Gotha.
  • Tornow, W. (1992). Insektenfund aus dem Rotliegenden. Fundgrube, Bd.1, S.43.

Weblinks:


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