'._('einklappen').'
 

Steinbruch Henneberg

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Thüringen / Saale-Orla-Kreis / Wurzbach / Weitisberga / Steinbruch Henneberg

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

aktiver Steinbruch

Geo­lo­gie

Granit mit Pegmatiten

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

Spezielles Hinweisschild am Eingang: Betreten verboten, auch für Sammler!

GPS-Ko­or­di­na­ten

Steinbruch Henneberg (N 50° 29' 58" E 11° 30' 24")



Steinbruch Henneberg

WGS 84: 
Lat.: 50,49944444° N, 
Long: 11,50666667° E
WGS 84: 
Lat.: 50° 29' 58" N,
   Long: 11° 30' 24" E
Gauß-Krüger: 
R: 4465103,
 H: 5596076
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=2064
Bitte fühlen Sie sich frei auf diese Seite zu verlinken.

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (21 Bilder gesamt)

Exkursionsfoto 2015
Aufrufe (Bild: 1555521525): 173
Exkursionsfoto 2015

Im Granitsteinbruch. Deutschland/Thüringen/Saale-Orla-Kreis/Wurzbach/Weitisberga/Steinbruch Henneberg

Copyright: horst knoll
Beitrag: horst knoll 2019-04-17
Exkursionsfoto 2015
Aufrufe (Bild: 1555521501): 179
Exkursionsfoto 2015

Im Granitsteinbruch. Ein Sammler darf nie so nah an der Wand arbeiten! Wenn das der Bruchbetreiber sieht könte er späteren Sammlern das Sammeln dort verbieten! Deutschland/Thüringen/Saale-Orla-Krei...

Copyright: horst knoll
Beitrag: horst knoll 2019-04-17
Exkursionsfoto 2015
Aufrufe (Bild: 1555521173): 178
Exkursionsfoto 2015

Im Granitsteinbruch. Deutschland/Thüringen/Saale-Orla-Kreis/Wurzbach/Weitisberga/Steinbruch Henneberg

Copyright: horst knoll
Beitrag: horst knoll 2019-04-17

Ausführliche Beschreibung

In einem in Betrieb befindlichen Steinbruch oberhalb von Weitisberga wird der Henneberggranit abgebaut. Der in der ausklingenden, varistischen Orogenese intrudierte Granit besteht im wesentlichen aus zwei Varietäten, einem dunkleren Biotitgranit und einem hellrötlichen Zweiglimmergranit.

Ein weiterer, seit über 25 Jahren stillgelegter Bruch, befindet sich im Sormitztal an der Zschachenmühle. In diesem Bruch kommt eine Apophyse des eigentlichen Henneberggranites vor. An den plutonischen Körper ist eine Reihe von nachfolgend aufgeführten Mineralabfolgen geknüpft (Auflistung noch nicht vollständig).

Mineralien:

Pegmatitisch-pneumatolytisch gebildet, treten in intramagmatischen Schlieren Molybdänit (mehrere millimetergroße Rosetten), hellgrüne Beryllsonnen (bis maximal 1 dm Durchmesser) und Kristalle von Apatit (bis cm groß), Orthoklas, Biotit sowie einige seltenere Minerale auf. Rauchquarzkristalle bis mehrere cm Größe kommen auch in den pegmatitischen Schlieren und Drusen vor.

Hydrothermaler Entstehung sind Fluorit, Zinkblende, Bleiglanz, Zeolithe und Kalkspat. Im Kontakthof wurden Chiastolithnadeln sowie Skarnvorkommen mit sulfidischen Erzmineralien beobachtet (Bsp. südwestlich von Weitisberga).

Sammelgenehmigungen werden von der Betriebsleitung ausgestellt. Granitwerk Fischer

Mineralien (Anzahl: 91)

?

Hinweis

- Klicke auf ein oder mehrere Elemente um Mineralien mit Deiner Auswahl anzuzeigen. Die ausgewählten Elemente werden durch einen grünen Hintergrund angezeigt.

- Klicke zweimal auf ein Element um dieses Element auszuschließen. Die Auswahl wird durch grünen Hintergrund mit rot, durchgestrichenem Text angezeigt.

ZurücksetzenAlAsBaBeCCaCeClCuFFeHKMgMnMoNaNbOPPbSSbSiSrThTiUWZn
Aeschynit-(Ce)r
Blaß, G.; Graf, H.W. (1994): Neufunde von bekannten Fundorten, in: Mineralien-Welt 5/1, 18-21.
(Thüringen/Saale-Orla-Kreis/Wurzbach/Weitisberga/Steinbruch Henneberg)
M
Anglesitr
Blaß, G.; Graf, H.W. (1994): Neufunde von bekannten Fundorten, in: Mineralien-Welt 5/1, 18-21.
(Thüringen/Saale-Orla-Kreis/Wurzbach/Weitisberga/Steinbruch Henneberg)
M
Brochantitr
Hofmann, G.; Jankowski, K.-H.; Blaß, G. (1997): Die Minerale des Henneberggranites bei Wurzbach in Ostthüringen, in: AUFSCHLUSS 48, 321-339.
(Thüringen/Saale-Orla-Kreis/Wurzbach/Weitisberga/Steinbruch Henneberg)
M
Brookitr
Blaß, G.; Graf, H.W. (1994): Neufunde von bekannten Fundorten, in: Mineralien-Welt 5/1, 18-21.
(Thüringen/Saale-Orla-Kreis/Wurzbach/Weitisberga/Steinbruch Henneberg)
BM
Malachitr
gefunden 2015, Sebastian Haschke
(Thüringen/Saale-Orla-Kreis/Wurzbach/Weitisberga/Steinbruch Henneberg)
M
'Pumpellyit'r
Blaß, G.; Graf, H.W. (1994): Neufunde von bekannten Fundorten, in: Mineralien-Welt 5/1, 18-21.
(Thüringen/Saale-Orla-Kreis/Wurzbach/Weitisberga/Steinbruch Henneberg)
BM
Pyrrhotini
Typisch tombakfarbenes Erz mit etwas Pyrit in Quarzschliere.
(Thüringen/Saale-Orla-Kreis/Wurzbach/Weitisberga/Steinbruch Henneberg)
r
Sammlung raritätenjäger.
(Thüringen/Saale-Orla-Kreis/Wurzbach/Weitisberga/Steinbruch Henneberg)
BM
Synchisit-(Ce)r
Analysiert mit EDX, Sammlung Manfred Früchtl im Oktober 2016
(Thüringen/Saale-Orla-Kreis/Wurzbach/Weitisberga/Steinbruch Henneberg)
BM
Titanitr
Blaß, G.; Graf, H.W. (1994): Neufunde von bekannten Fundorten, in: Mineralien-Welt 5/1, 18-21.
(Thüringen/Saale-Orla-Kreis/Wurzbach/Weitisberga/Steinbruch Henneberg)
BM
Liste aktualisieren | Legende aufrufen

Legende

Mineral -> anerkanntes Mineral
Mineral (TL) -> Mineral-Typlokalität
Mineral -> micht anerkanntes Mineral
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Regionslokalitäten an denen das Mineral gefunden werden kann
 M -> Link zur allgemeinen Mineralseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

Aktualität: 15. Jun 2019 - 13:37:05

Mineralbilder (373 Bilder gesamt)

Wulfenit
Aufrufe (Bild: 1448184379): 1664
Wulfenit

Weitisberga/Steinbruch Henneberg, Bildbreite 3mm

Sammlung: Georg Prock
Copyright: Georg Prock
Beitrag: Gepro 2015-11-22
Fluorit
Aufrufe (Bild: 1420022661): 746
Fluorit

Weitisberga/Steinbruch Henneberg, Bildbreite 10mm

Sammlung: Georg Prock
Copyright: Georg Prock
Beitrag: Gepro 2014-12-31
Fluorit
Aufrufe (Bild: 1420620249): 506
Fluorit

Weitisberga/Steinbruch Henneberg, Bildbreite 5mm

Sammlung: Georg Prock
Copyright: Georg Prock
Beitrag: Gepro 2015-01-07

Gesteine (Anzahl: 4)

Liste aktualisieren | Legende aufrufen

Legende

Gestein -> Name des Gesteins
Gestein (TL) -> Gestein Typlokalität
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Fundstellen für dieses Gestein in der Region
 G -> Link zur allg. Gesteinsseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Gestein ? -> Vorkommen fragwürdig

Aktualität: 15. Jun 2019 - 13:37:05

Untergeordnete Seiten

Liste aktualisieren | Anzeigeebene: 2 - 3 - 4 - 5 - Alles aufklappen

Aktualität: 15. Jun 2019 - 13:37:05

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Wieckowski, O. (1990): Die Mineralien des Granitsteinbruchs am Henneberg in Thüringen, Lapis, 15 (7/8), S.53-56.
  • Bartzsch, K. & M. Fischer (1991). Die Mineralien des Henneberg-Granits bei Weitisberga im Ostthüringischen Schiefergebirge. Veröff. Museum Gera, Naturw.Reihe, H.18, S.62-73.
  • Blaß, G. & Graf, H.W. (1992). Neufunde von bekannten Fundstellen. Min.-Welt, Jg.3, Nr.1, S.7-8.
  • Heide, K. & Kreher, B. (1993). Chemismus, Spurenelementgehalt und Paragenese einiger Erzmineralien aus dem Granit des Henneberges bei Wurzbach (Thüringen). Jeanaer Geogr. Schriften, 1, S.23-35.
  • Blaß, G. & Graf, H.W. (1994). Neufunde von bekannten Fundorten (IX). Min.-Welt, Jg.5, Nr.1, S.18-21.
  • Blaß, G. & Graf, H.W. (1995). Neufunde von bekannten Fundorten (14). Min.-Welt, Jg.6, Nr.4, S.37-41.
  • Jankowski, K.H. (1996). Ein Superfund am Thüringer Henneberg (Bem. Eigenfund). Lapis, Jg.21, Nr.1, S.43-44.
  • Hoffmann, G., Jankowski, K.-H. & Blass, G. (1997): Die Minerale des Henneberggranites bei Wurzbach in Ostthüringen. Aufschluss, 48 (6), S.321-39.

im Forum


Quellenangabe

Einordnung