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Steinbruch Henneberg

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Thüringen / Saale-Orla-Kreis / Wurzbach / Weitisberga / Steinbruch Henneberg

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

aktiver Steinbruch

Geo­lo­gie

Granit mit Pegmatiten

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

Spezielles Hinweisschild am Eingang: Betreten verboten, auch für Sammler!

GPS-Ko­or­di­na­ten

Steinbruch Henneberg (N 50° 29' 58" E 11° 30' 24")



Steinbruch Henneberg

WGS 84: 
Lat.: 50,49944444° N, 
Long: 11,50666667° E
WGS 84: 
Lat.: 50° 29' 58" N,
   Long: 11° 30' 24" E
Gauß-Krüger: 
R: 4465103,
 H: 5596076
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=2064
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Verkürzte Pfadangabe

Steinbruch Henneberg, Weitisberga, Wurzbach, Saale-Orla, Thüringen, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (25 Bilder gesamt)

Steinbruch Henneberg 1987
Aufrufe (Bild: 1622658202): 389
Steinbruch Henneberg 1987

Der Steinbruch Henneberg 1987; Geodaten Thüringen: DL-DE->BY-2.0

Sammlung: Conny3
Copyright: DL-DE->BY-2.0
Beitrag: Conny3 2021-06-02
Steinbruch Henneberg 2019
Aufrufe (Bild: 1602527228): 1100
Steinbruch Henneberg 2019

Luftbild Steinbruch Henneberg (Quelle Google Earth)

Sammlung: Conny3
Copyright: Conny3
Beitrag: Conny3 2020-10-12
"Ein Superfund am Thüringer Henneberg"
Aufrufe (Bild: 1592300680): 1332
"Ein Superfund am Thüringer Henneberg"

so titelte der Lapis in seiner Januar-Ausgabe 1996. Denn der Sammler Karl Heinz Jankowski fand im dortigen Granitbruch im Oktober 1995 die bis dato größten Rauchquarze; Mit freundlicher Genehmigung...

Sammlung: Karl Heinz Jankowski
Copyright: Karl Heinz Jankowski
Beitrag: horst knoll 2020-06-16

Ausführliche Beschreibung

In einem in Betrieb befindlichen Steinbruch oberhalb von Weitisberga wird der Henneberggranit abgebaut. Der in der ausklingenden, varistischen Orogenese intrudierte Granit besteht im wesentlichen aus zwei Varietäten, einem dunkleren Biotitgranit und einem hellrötlichen Zweiglimmergranit.

Ein weiterer, seit über 25 Jahren stillgelegter Bruch, befindet sich im Sormitztal an der Zschachenmühle. In diesem Bruch kommt eine Apophyse des eigentlichen Henneberggranites vor. An den plutonischen Körper ist eine Reihe von nachfolgend aufgeführten Mineralabfolgen geknüpft (Auflistung noch nicht vollständig).

Mineralien:

Pegmatitisch-pneumatolytisch gebildet, treten in intramagmatischen Schlieren Molybdänit (mehrere millimetergroße Rosetten), hellgrüne Beryllsonnen (bis maximal 1 dm Durchmesser) und Kristalle von Apatit (bis cm groß), Orthoklas, Biotit sowie einige seltenere Minerale auf. Rauchquarzkristalle bis mehrere cm Größe kommen auch in den pegmatitischen Schlieren und Drusen vor.

Hydrothermaler Entstehung sind Fluorit, Zinkblende, Bleiglanz, Zeolithe und Kalkspat. Im Kontakthof wurden Chiastolithnadeln sowie Skarnvorkommen mit sulfidischen Erzmineralien beobachtet (Bsp. südwestlich von Weitisberga).

Sammelgenehmigungen werden von der Betriebsleitung ausgestellt. Granitwerk Fischer

Mineralien (Anzahl: 91)

?

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ZurücksetzenAlAsBaBeCCaCeClCuFFeHKMgMnMoNaNbOPPbSSbSiSrThTiUWZn
Aeschynit-(Ce)r
Blaß, G.; Graf, H.W. (1994): Neufunde von bekannten Fundorten, in: Mineralien-Welt 5/1, 18-21.
(Thüringen/Saale-Orla-Kreis/Wurzbach/Weitisberga/Steinbruch Henneberg)
M
Anglesitr
Blaß, G.; Graf, H.W. (1994): Neufunde von bekannten Fundorten, in: Mineralien-Welt 5/1, 18-21.
(Thüringen/Saale-Orla-Kreis/Wurzbach/Weitisberga/Steinbruch Henneberg)
M
Brochantitr
Hofmann, G.; Jankowski, K.-H.; Blaß, G. (1997): Die Minerale des Henneberggranites bei Wurzbach in Ostthüringen, in: AUFSCHLUSS 48, 321-339.
(Thüringen/Saale-Orla-Kreis/Wurzbach/Weitisberga/Steinbruch Henneberg)
M
Brookitr
Blaß, G.; Graf, H.W. (1994): Neufunde von bekannten Fundorten, in: Mineralien-Welt 5/1, 18-21.
(Thüringen/Saale-Orla-Kreis/Wurzbach/Weitisberga/Steinbruch Henneberg)
BM
Malachitr
gefunden 2015, Sebastian Haschke
(Thüringen/Saale-Orla-Kreis/Wurzbach/Weitisberga/Steinbruch Henneberg)
M
'Pumpellyit-Gruppe'r
Blaß, G.; Graf, H.W. (1994): Neufunde von bekannten Fundorten, in: Mineralien-Welt 5/1, 18-21.
(Thüringen/Saale-Orla-Kreis/Wurzbach/Weitisberga/Steinbruch Henneberg)
BM
Pyrrhotini
Typisch tombakfarbenes Erz mit etwas Pyrit in Quarzschliere.
(Thüringen/Saale-Orla-Kreis/Wurzbach/Weitisberga/Steinbruch Henneberg)
r
Sammlung raritätenjäger.
(Thüringen/Saale-Orla-Kreis/Wurzbach/Weitisberga/Steinbruch Henneberg)
BM
Synchisit-(Ce)r
Analysiert mit EDX, Sammlung Manfred Früchtl im Oktober 2016
(Thüringen/Saale-Orla-Kreis/Wurzbach/Weitisberga/Steinbruch Henneberg)
BM
Titanitr
Blaß, G.; Graf, H.W. (1994): Neufunde von bekannten Fundorten, in: Mineralien-Welt 5/1, 18-21.
(Thüringen/Saale-Orla-Kreis/Wurzbach/Weitisberga/Steinbruch Henneberg)
BM
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Mineral -> anerkanntes Mineral
Mineral (TL) -> Mineral-Typlokalität
Mineral -> micht anerkanntes Mineral
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Regionslokalitäten an denen das Mineral gefunden werden kann
 M -> Link zur allgemeinen Mineralseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

Aktualität: 22. Oct 2021 - 14:36:59

Mineralbilder (458 Bilder gesamt)

Fluorit
Aufrufe (Bild: 1420619998): 1288
Fluorit

Weitisberga/Steinbruch Henneberg, Bildbreite 5mm

Sammlung: Georg Prock
Copyright: Georg Prock
Beitrag: Gepro 2015-01-07
Mehr   MF 
Wulfenit
Aufrufe (Bild: 1448184379): 3731
Wulfenit

Weitisberga/Steinbruch Henneberg, Bildbreite 3mm

Sammlung: Georg Prock
Copyright: Georg Prock
Beitrag: Gepro 2015-11-22
Mehr   MF 
Brookit
Aufrufe (Bild: 1420021829): 831
Brookit

Weitisberga/Steinbruch Henneberg, Bildbreite 0,5mm

Sammlung: Georg Prock
Copyright: Georg Prock
Beitrag: Gepro 2014-12-31
Mehr   MF 

Gesteine (Anzahl: 4)

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Externe Datenbanken

min­dat.org

https://www.mindat.org/loc-21795.html

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Wieckowski, O. (1990): Die Mineralien des Granitsteinbruchs am Henneberg in Thüringen, Lapis, 15 (7/8), S.53-56.
  • Bartzsch, K. & M. Fischer (1991). Die Mineralien des Henneberg-Granits bei Weitisberga im Ostthüringischen Schiefergebirge. Veröff. Museum Gera, Naturw.Reihe, H.18, S.62-73.
  • Blaß, G. & Graf, H.W. (1992). Neufunde von bekannten Fundstellen. Min.-Welt, Jg.3, Nr.1, S.7-8.
  • Heide, K. & Kreher, B. (1993). Chemismus, Spurenelementgehalt und Paragenese einiger Erzmineralien aus dem Granit des Henneberges bei Wurzbach (Thüringen). Jeanaer Geogr. Schriften, 1, S.23-35.
  • Blaß, G. & Graf, H.W. (1994). Neufunde von bekannten Fundorten (IX). Min.-Welt, Jg.5, Nr.1, S.18-21.
  • Blaß, G. & Graf, H.W. (1995). Neufunde von bekannten Fundorten (14). Min.-Welt, Jg.6, Nr.4, S.37-41.
  • Jankowski, K.H. (1996). Ein Superfund am Thüringer Henneberg (Bem. Eigenfund). Lapis, Jg.21, Nr.1, S.43-44.
  • Hoffmann, G., Jankowski, K.-H. & Blass, G. (1997): Die Minerale des Henneberggranites bei Wurzbach in Ostthüringen. Aufschluss, 48 (6), S.321-39.

im Forum


Quellenangabe

Einordnung