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Dong, Zhiming

Dong Zhiming (chinesisch 董枝明; * Januar 1937 Weihai) ist ein chinesischer Paläontologe.

bekannt als Ausgräber von Dinosaurier-Fossilien in China.

Dong Zhiming studierte in Peking Biologie und ging nach dem Abschluss 1962 an das Institut für Wirbeltierpaläontologie und Paläoanthropologie (IVPP) in Peking, damals unter Leitung des Nestors der chinesischen Wirbeltier-Paläontologie, Yang Zhongjian. 1963 fand er seine ersten Dinosaurierfossilien (von Sauropoden) in der autonomen Region Xinjiang als Teil eines Teams von Wirbeltier-Paläontologen des Instituts. In der Kulturrevolution ab 1965 wurde er aufs Land geschickt und kartografierte später in Südchina. 1975 stieß er auf einer Baustelle zufällig auf eine große Dinosaurierfundstelle aus dem mittleren Jura bei Dashanpu, wo über 100 Exemplare meist von Sauropoden geborgen wurden (Shunosaurus, Datousaurus, Omeisaurus). Sie stammen aus einer Zeit, aus der sonst kaum Dinosaurierfossilien gefunden wurden und in der die Sauropoden sich zu großen Formen zu entwickeln begannen. Dong konnte nun ins Ausland reisen und organisierte mit den Kanadiern Philip Currie und Dale Russell 1985 ein chinesisch-kanadisches Gemeinschaftsprojekt für Ausgrabungen. Sie stießen im Junggar-Becken der Region Xinjiang auf eine große Sauropodenfundstelle und konnten dabei elf neue Arten beschreiben (wie etwa Mamenchisaurus). Seine Funde warfen auch neues Licht auf die Ausbreitung der Dinosaurier von Asien nach Nordamerika. Er sieht in dem von ihm gefundenen Archaeoceratops einen Vorläufer der Ceratopsier in Nordamerika wie Triceratops der Kreide.

Insgesamt fand er in Ausgrabungen in China (und beschrieb) bis 1997 18 neue Gattungen von Dinosauriern.

2000 wurde er Ehrenmitglied der Society of Vertebrate Paleontology.


Literatur:

  • Dinosaurian Faunas of China, China Ocean Press, Peking 1992
  • Martin Williams. Unearthing China´s real dragons, Readers Digest 1997.

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