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Eiserner Hut

(engl.: gossan, iron-hat)

Bergmännischer Ausdruck für den oberen Bereich der Oxidationszone in Erzlagerstätten. Die Oxidationszone ist die Verwitterungszone der Erzgänge mit Sauerstoffüberschuss, welche von der Erdoberfläche bis zum Grundwasserspiegel reicht.

Meist poröse, ausgelaugte, oft zerfressen aussehende, durch Eisenverbindungen rot gefärbte Massen (Hämatit und meist Limonit), welche durch die oxidierende Wirkung von Oberflächenwasser sulfidischer Mineralien (oft Pyrit, Chalkopyrit und Bornit) zu Oxiden, Hyroxiden, Karbonaten, Sulfaten und versch. Schwermetallverbindungen unter Einfluss von Sauerstoff, Kohlendioxid und Wasser in der Oxidationszone umgebildet werden.

Aszendente (absteigende) Lösungen aus der Oxidationszone führen zu Neubildungen in der Oxidationszone.

s.a. > Mineralneubildung , Supergene Lagerstätten, Verwitterung , Präzipitat


Literatur

  • Evans,A.M., 1962; Erzlagerstätten
  • Hohl, R., 1985; Lagerstätten; In: Entwicklungsgeschichte der Erde
  • Park,F., 2007; The geology of ore deposits
  • Robb,L., 2005; Introduction to ore-forming processes

Quellenangabe


Einordnung