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Erdbeben

Die Wissenschaft, die sich mit Erdbeben befasst, heißt Seismologie. Erdbeben zählen zu den Naturkatastrophen. Ein Erdbeben ist eine Erschütterung der Erdoberfläche. Erdbeben werden häufig durch die Plattentektonik der Erde ausgelöst.

Die meisten Erdbeben entstehen, wenn sich die Erdkruste plötzlich entlang einer tektonischen Lagerungsstörung verschiebt. Aufgestaute Spannungen zwischen den Bruchschollen entladen sich hierbei schlagartig und es kommt zur Freisetzung großer Energien in Form von seismischen Wellen. Die meisten Erdbeben sind allerdings auf der Erdoberfläche so schwach, dass die Menschen sie nicht wahrnehmen. Ein Großteil der registrierten Beben erzeugen lediglich Vibrationen von der Stärke eines vorbeifahrenden, schweren LKW. Die Erschütterungen starker Erdbeben können dagegen katastrophale Ausmaße annehmen und ganze Städte dem Erdboden gleichmachen.


Erbebenarten

Es werden verschiedene Arten von Erdbeben unterscheiden.

  • Ein tektonisches Beben, welches durch die Spannung zweier Platten entsteht, macht 90% aller Erdbeben aus. Es ist die gefährlichste Art von Erdbeben und besitzt zudem die größte Reichweite.
  • Ein Einsturzbeben, welches durch das Einstürzen von Höhlen ausgelöst wird, macht nur 7% aller Erdbeben aus und birgt auch keine so große Gefahr in sich, wie das tektonische Beben.
  • Ein vulkanisches Beben, welches mit vulkanischen Aktivitäten verbunden ist, hat nur eine geringe Reichweite und macht auch nur 3% aller Beben dieser Erde aus.
  • Schwarmbeben - Entladen sich Spannungen der Erdkruste nicht in einem großen Erdbeben, sondern in vielen kleinen Minibeben, nennen die Wissenschaftler dies Schwarmbeben. Schwarmbeben können über mehrere Wochen anhalten und immer wieder zu Erschütterungen führen.

Unterscheidung nach Hypozentrum

Bei Erdbeben unterscheidet man nach der Entfernung des Hypozentrums zur Erdoberfläche.

  • Bei einer Bebentiefe von 0 - 60 km spricht man von einem Flachbeben.
  • Bei einer Bebentiefe von 60 – 300 km spricht man von einem Mittelbeben.
  • Bei einer Bebentiefe von 300 – 700 km spricht man von einem Tiefenbeben.

Bilder

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Ausbreitung
Grafik: USGS, Public Domain

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Verwerfung
Hector Mine Erdbeben, 16.10.1999
Südkalifornien, USA
Foto: Chris Walls, USGS, Public Demain

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San Franscisco, 18.04.1906
Kalifornien, USA


Links


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