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Eutektikum

(griech.: gutschmelzend)

Physikalisch-chemische Bezeichnung für ein System (Gemenge; z.B. Magma, Legierungen) aus zwei oder mehr Komponenten, welche sich im flüssigen Zustand vollständig mischen, im festen Zustand jedoch nicht mischbar sind. Im Vergleich zu den Schmelzpunkten der Ausgangskomponenten liegt im Eutektikum die stärkste Schmelzpunkterniedrigung vor.

Bei eutektischen Gemengen fallen Solidustemperatur und Liquidustemperatur zusammen, wobei der Übergang von fest zu flüssig schlagartig erfolgt. Dieser Übergang wird als eutektischer Punkt bezeichnet.

Ein Gemenge heißt peritektisch, wenn die Soliduslinie und die Liquiduslinie weder Maximum noch Minimum aufweisen, besonders dann, wenn die Schmelzpunkte der beiden Komponenten weit auseinanderliegen und eine Mischungslücke im festen Gemenge vorhanden ist, welche bis zum Erreichen einer bestimmten Schmelztemperatur einer vorhandenen Phase bestehen bleibt.

s.a. > Magma, Solidustemperatur, Liquidustemperatur


Quellangaben


Einordnung