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Ammonoïdea (アンモナイト)

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Ammonit
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Ammonit

Heteromorpher Ammonit; Größe: 1,20 x 0,5 x 0,3 m; Fundort: Agadir, Region Souss-Massa-Draa, Marokko

Copyright: Paleodirect.com
Beitrag: slugslayer 2014-01-15
Ammonite
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Ammonite

Pyritized ammonite from Buttenheim, Bamberg, Germany; Size 67 х 55 х 30 mm; Brass varnish added.

Sammlung: pegmatite
Copyright: pegmatite
Beitrag: pegmatite 2016-07-22
Pyrite
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Pyrite

Pyritized ammonite from Buttenheim, Nuremberg, Germany; Size 50 х 43 х 20 mm

Sammlung: pegmatite
Copyright: pegmatite
Beitrag: pegmatite 2016-03-13
pyritisierter Ammonit in Pyritknolle
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pyritisierter Ammonit in Pyritknolle (SNr: A012310)

Kubische messinfarbene Kristalle, BB = 22 mm, Fundort: Steinbruch Hamelspringe am Süntel/ Mattenberg, Bad Münder am Deister, Niedersachsen, Deutschland.

Sammlung: Lithothek der Münchener Micromounter
Copyright: Manfred Früchtl
Beitrag: Münchener Micromounter 2014-02-01
Ammonit - Pleuroceras spinatum?
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Ammonit - Pleuroceras spinatum?

Ammonit (Pleuroceras, evtl. spinatum?), Durchmesser rund 3 cm. Unterstürmig, Franken, Deutschland.

Sammlung: Alcest
Copyright: Alcest
Beitrag: Alcest 2015-12-13
Quarz, Ammonit in Septarie
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Quarz, Ammonit in Septarie

Fundort: Frankreich/Provence-Alpes-Côte d'Azur, Region / Hautes-Alpes, Département / Orpierre / Ste Colombe; Größe: 12 x 10 cm

Sammlung: Bode
Copyright: Bode
Beitrag: Bode 2010-05-16

Zusatzangaben / Zusammenfassung

Ammonoïdea / Ammoniten

Gruppierung

Zugehörig zu

Gaeabionta  ⇒ Domäne: Eukaryota  ⇒ Reich: Animalia  ⇒ Mittelreich: Eumetazoa  ⇒ Klade: Triploblastica  ⇒ Klade: Eutriploblastica  ⇒ Klade: Neotriploblastica  ⇒ Klade: Eucoelomata  ⇒ Superstamm: Eutrochozoa  ⇒ Stamm: Mollusca  ⇒ Klasse: Cephalopoda

Taxonomie Stufe

Unterklasse

Nächst niedrigere Stufe

Ordnung: Agoniatitida Ruzhencev, 1957

Ordnung: Ammonitida Hyatt, 1889

Ordnung: Ancyloceratida Wiedmann, 1966

Ordnung: Ceratitida Hyatt, 1884

Ordnung: Clymeniida Sepkoski, Jr., 2002

Ordnung: Goniatitida Hyatt, 1884

Unterfamilie: Hybonoticeratinae Donovan et al., 1981

Gattung: Lemencia Donze & Enay, 1961

Ordnung: Lytoceratida Hyatt, 1899

Ordnung: Phylloceratida Arkell, 1950

Ordnung: Prolecanitida Miller and Furnish, 1954

Überfamilie: Protancyloceratoidea Breistroffer, 1947

Gattung: Puebloites Coban & Scott, 1973

Gattung: Subnebrodites Spath, 1925

Die gezeigte Taxonomie ist der Versuch aus Einstufungen verschiedenster Wissenschaftler eine schlüssige Zuordnung zu treffen. Da sich die Taxonomie durch verfeinerte Untersuchungsmethoden und weitere Funde verändern kann, versteht sich unsere Zuordnung nur als Anhaltspunkt.

Name nach

Entsprechender Autor (Name, Jahr)

Zittel, 1884

Andere Sprachen

Japanisch

アンモナイト

Arabisch

أمونيت

Koreanisch

암모나이트

deutsch

Ammoniten

wissenschaftlich

Ammonoïdea

Esperanto

Amoniti

alternativ genutzter Name

Deutsch

Ammonit

Ammonitina

Ausführliche Beschreibung

Bei den Ammoniten handelt es sich um eine ausgestorbene Gruppe von Kopffüßern, die etwa 350 Millionen Jahre lang in den Meeren lebte. Ammoniten entwickelten sich im Devon mit den Goniatiten (Altammoniten), weiter über die Ceratiten-Formen des Trias zu den eigentlichen Ammoniten der Jura- und Kreidezeit, die in riesiger Formenfülle auftraten, bis sie vor ca. 65 Millionen Jahren ausstarben.

Versteinerte Ammoniten sind in Größen von wenigen Millimeter und 2 Meter gefunden worden. Man kann die verschiedenen Arten (unter anderem) an der Form und Skulpierung der (eher selten im Original, häufiger mineralisch umgewandelt) erhaltenen aragonitischen Schalen oder an der Ausprägung der Lobenlinien erkennen. Insgesamt wurden bis heute über 7000 Arten beschrieben.

Ammoniten werden als Leitfossilien bezeichnet. Das bedeutet, dass man über bestimmte Fossilien Gesteinsserien zeitlich einordnen kann. Mit Hilfe der radiometrische Altersdatierung (Messung der Zerfallsprodukte von radioaktiven Stoffen in den Gesteinen) und der Biostratigraphie (hier kommen die Ammoniten ins Spiel) können Gesteine auf wenige 10.000 Jahre genau datiert werden.

Auch heute leben noch unterschiedliche Formen der Kopffüßer. Einige Vertreter sind unter dem Namen Nautilus (Perlboot) oder Sepia bekannt. Im Museum in Eichstätt können Perlboote lebendig im Aquarium beobachtet werden.


Aufbau

  • Ammonitella - Ammonitengehäuse des Schlüpflings aus dem Ei, bestehend aus dem Protoconch und einem weiteren Gehäusegang ohne Anwachslinien.
  • Lobenlinie - sinusförmig geschwungene Verwachsungsnaht der nachträglich eingebauten Kammerscheidewände (Septen [Einz. Septum]).
  • Phragmokon - hinterer gekammerter Gehäuseabschnitt
  • Protoconch - noch im Ei gebildete erste Gehäusekammer des Ammoniten
  • Septen [Einz. Septum] - Kammerscheidewände, die das Gehäuse in einzelne Abschnitte teilen.
  • Sipho - verbindet die Kammern des Phragmokon durch einen Kanal und sorgt für einen kontrollierten Wasserhaushalt in den Kammern.

BILD:1207825622

Schematischer Querschnitt durch einen Ammoniten

BILD:1207832340


Systematik

Die ersten Ammoniten erschienen im Unterdevon. Man geht heute davon aus, dass sie von den stabförmigen Bactriten abstammen. Im Unterdevon fand man Übergangsformen von orthokonen (gestreckt), über cyrtokone (gekrümmt) Formen, bis schließlich hin zu der geschlossenen Ammonitenspirale. Im Oberdevon und Karbon lieferten die Clymenien und Goniatiten wichtige Leitfossilien

Die Ammoniten werden in 9 Ordnungen unterteilt:


Paläoammonoidea (Altammoniten)


Mesoammonoidea (Mittelammoniten)

Die im Devon und Karbon reich entfalteten Altammoniten erloschen bis auf einen kleinen Formenkreis. Aus diesem entwickeltenn sich in der Trias die Mesoammonoidea. Mit den Ceratiten erlebten die Ammoniten ihre zweite Blütezeit.


Neoammonoidea (Neuammoniten)

Die Neoammonoidea sind die eigentlichen Ammoniten. Sie entwickelten sich formenreich vom Unteren Jura bis zur Oberkreide und mit ihnen erreichten die Ammonoidea im Mesozoikum ihre höchste Blüte. In dieser Zeit bildeten sie wichtige Leitfossilien. Am Ende der Kreide starben alle Ammoniten aus.


Aptychen

Aptychen sind paarige, spiegelbildlich symmetrisch ausgebildete Platten, die im Gegensatz zum Gehäuse der Ammoniten, welches aus Aragonit aufgebaut ist, aus Calzit bestehen, und daher bessere Überlieferungsbedingungen haben. Sie werden aber meist isoliert und nur selten im Zusammenhang mit dem Gehäuse gefunden. Auch darum haben sie eine wechselvolle Forschungsgeschichte hinter sich. Wurden sie Anfangs als Gehäusedeckel angesehen, betrachtete man sie später als Teile des Kieferapparates. Heute wird eine multifunktionale Interpretation bevorzugt.

Lebenszeitraum in Million Jahren (Ma)

65.5
85.8
99.6
130
144.5
161.2
171.6
189.6
203.6
237
251.1
265.8
275.6
299
311.7
345.3
385.3
416
Maastricht
Campan
Santon
Coniac
Turon
Cenoman
Alb
Apt
Barreme
Hauterive
Valangin
Berrias
Tithonium
Kimmeridgium
Oxfordium
Callovium
Bathonium
Bajocium
Aalenium
Toarcium
Pliensbachium
Sinemurium
Hettangium
Rhät
Nor
Karn
Ladin
Anis
Olenekium
Induum
Changhsingium
Wuchiapigium
Capitanium
Wordium
Roadium
Kungur
Artinsk
Sakmar
Assel
Gzhelium
Kasimovium
Moscovium
Bashkirium
Serpukhovium
Vise
Tournai
Famennium
Frasnium
Givet
Eifel
Ems
Prag
Lochkovium
Obere Kreide
Untere Kreide
Malm
Dogger
Lias
Obere Trias
Mittlere Trias
Untere Trias
Loping
Guadalup
Cisural
Pennsylvanium
Mississippium
Oberes Devon
Mittleres Devon
Unteres Devon
Kreide
Jura
Trias
Perm
Karbon
Devon

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur

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Weblinks