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Angulaticeras marmoreum (Aegoceras tenuicostatum)

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Angulaticeras marmoreum
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Angulaticeras marmoreum

Angulaticeras marmoreum, Oberes Hetangium; FO: Karwendelgebirge, Tirol, AT

Copyright: hettangium.de
Beitrag: oliverOliver 2019-02-24
Fundstelle: Tirol / Österreich
Angulaticeras marmoreum
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Angulaticeras marmoreum

Angulaticeras marmoreum, Oberes Hetangium; FO: Karwendelgebirge, Tirol, AT

Copyright: hettangium.de
Beitrag: oliverOliver 2019-02-24
Fundstelle: Tirol / Österreich

Gruppierung

Zugehörig zu

Gaeabionta  ⇒ Domäne: Eukaryota  ⇒ Reich: Animalia  ⇒ Mittelreich: Eumetazoa  ⇒ Klade: Triploblastica  ⇒ Klade: Eutriploblastica  ⇒ Klade: Neotriploblastica  ⇒ Klade: Eucoelomata  ⇒ Superstamm: Eutrochozoa  ⇒ Stamm: Mollusca  ⇒ Klasse: Cephalopoda  ⇒ Unterklasse: Ammonoïdea  ⇒ Ordnung: Ammonitida  ⇒ Überfamilie: Psiloceratoidea  ⇒ Familie: Schlotheimiidae  ⇒ Gattung: Angulaticeras

Taxonomie Stufe

Art

Nächst niedrigere Stufe

Die gezeigte Taxonomie ist der Versuch aus Einstufungen verschiedenster Wissenschaftler eine schlüssige Zuordnung zu treffen. Da sich die Taxonomie durch verfeinerte Untersuchungsmethoden und weitere Funde verändern kann, versteht sich unsere Zuordnung nur als Anhaltspunkt.

Name nach

Entsprechender Autor (Name, Jahr)

Oppel, 1862

Andere Sprachen

wissenschaftlich

Angulaticeras marmoreum

ehemaliger Name

Ammonites marmoreus

alternativ genutzter Name

Aegoceras tenuicostatum

Synonym: Herbich 1878

Charmasseiceras marmoreum

Schlotheimia (Angulaticeras) curvata

Synonym: Blind 1963

Schlotheimia (Angulaticeras) harpicostata

Synonym: Blind 1963

Ausführliche Beschreibung

Stufe: Oberes Hettangium

Beschreibung:
Eine ausführliche Diskussion der Gattung und Art gibt BLOOS (1988).
Die Gattung Angulaticeras zeigt bis etwa 20 mm Durchmesser nach BLOOS folgende Charakteristika: „Lobenlinie mit hohem Mediansättelchen; kräftiges Übersetzen der Rippen über die Externseite ohne stärkeren Vorwärtsschwung auf den innersten Windungen; ein sehr frühes Stadium von Spalt- und Schaltrippen bzw. alternierender Rippenstärke; Externfurche auf dem Steinkern.“
Angulaticeras marmoreum ist großwüchsig. Der Windungsquerschnitt ist jung rund, später hochoval. Bei jungen Individuen ist eine deutliche Nabelkante vorhanden, bei großen Exemplaren geht die Flanke allmählich abgeschrägt in den flachen Nabel über. Im Allgemeinen ist nach BLOOS (1988) die Art hinsichtlich der Gehäusegestalt sehr variabel. Dicke, engnabelige Formen stehen dünnen und weitnabeligen gegenüber. Die Abmessungen sollten nicht zur Diagnose verwendet werden.
Die Berippung dagegen ist charakteristisch: die Spaltrippen beginnen oberhalb der Nabelkante, stehen auf den Innenwindungen bis zu einem Dm von etwa 20mm radial und sind gerade, sind später dann zunehmend S-förmig, ab einem Dm von etwa 60mm dann gerade mit Vorwärtsbiegung (sichelförmig). Schaltrippen kommen vor. Die Rippen überqueren die Externseite nicht, deren Endigungen stehen einander dort oft nicht genau gegenüber, sondern versetzt. Deren Winkel gegeneinander beträgt deutlich unter 180°. Ab etwa 40 mm schwächt sich die Berippung zunehmend ab. Bei größeren Gehäusen enden die Rippen vor der sehr eng gerundeten Externseite, so dass der Eindruck eines Kiels entsteht.
Die Anzahl der Rippen ist sehr variabel.

Vergleiche:
Anhand der Berippung ist A. marmoreum sehr gut von anderen Ammoniten zu unterscheiden. Vor allem der „Kiel“ ist typisch. Angulaticeras marmoreum ist sehr häufig in der Fauna des oberen Hettangiums zu finden und gab der „marmoreum-Kruste“ ihren Namen. Nur in Lokalitäten, wo die Faunenzusammensetzung sehr jung ist, kann es sein, dass A. marmoreum gar nicht vorkommt (vgl. Biostratigraphie).

(Beschreibung übernommen mit freundlicher Genehmigung von hettangium.de)

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Links

Literatur

  • BLOOS, G. (1988): Ammonites marmoreus OPPEL (Schlotheimiidae) im unteren Lias (angulata-Zone, depressa-Subzone) von Württemberg (Südwestdeutschland).- Stuttgarter Beitr. Naturk. B, 141, 1-47.

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