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Alethopteris schneideri

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Alethopteris schneideri
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Alethopteris schneideri (SNr: NHMS-WP-6070 (leg. Brauner))

Ilmenau-Formation, Rotliegend, Cabarz, Thüringer Wald - Ein charakteristisches Merkmal der Art ist der sprunghafte Wechsel vom einfachen zum doppelten Fiederungsgrad (o.r.).

Sammlung: Naturhistorisches Museum Schleusingen
Copyright: Fliegenklatsche
Beitrag: Fliegenklatsche 2018-08-28
Fundstelle: Hartsteinwerk Tabarz Fritz Neuland Natursteinvertrieb / Bad Tabarz / Gotha, Landkreis / Thüringen / Deutschland

Gruppierung

Zugehörig zu

Gaeabionta  ⇒ Domäne: Eukaryota  ⇒ Reich: Plantae  ⇒ Unterreich: Viridaeplantae  ⇒ Infrareich: Streptophyta  ⇒ Stamm: Tracheophyta  ⇒ Unterstamm: Spermatophyta  ⇒ ohne Rang: Gymnospermae  ⇒ Abteilung: Pteridospermophyta  ⇒ Ordnung: Medullosales  ⇒ Familie: Medullosaceae  ⇒ Gattung: Alethopteris

Taxonomie Stufe

Art

Nächst niedrigere Stufe

Die gezeigte Taxonomie ist der Versuch aus Einstufungen verschiedenster Wissenschaftler eine schlüssige Zuordnung zu treffen. Da sich die Taxonomie durch verfeinerte Untersuchungsmethoden und weitere Funde verändern kann, versteht sich unsere Zuordnung nur als Anhaltspunkt.

Name nach

Entsprechender Autor (Name, Jahr)

STERZEL, 1881

Andere Sprachen

wissenschaftlich

Alethopteris schneideri

alternativ genutzter Name

Callipteris weberi

Synonym

Ausführliche Beschreibung

Beschreibung: Fiederchen in Form und Größe variabel, meist aber rundlich bis kurz zungenförmig mit rundem Gipfel und ca. 8-15mm lang, schräg an der Fiederachse ansitzend und dort basiscop weit herablaufend, stets acroscop tief eingeschnitten (meist bis zur Mittelader). Markante gerade Mittelader bis etwa 3/4tel der Fiederchenlänge, Seitennervatur dicht i.d.R. doppelt gegabelt, spitzwinklig an der Mittelader ansitzend, rasch umbiegend und fast senkrecht auf den Fiederchenrand treffend. Basiscope Nebennerven zahlreich meist einmal gabelnd.

Wedelarchitektur: Alethopteris schneideri unterscheidet sich im Wedelaufbau von allen anderen Alethopteris-Arten. Zukünftige Bearbeiter könnten also geneigt sein, sie einer eigenständigen Gattung zuzuordnen! Am vollständigsten ist ihr Wedelbau aus Sachsen und dem Ilfelder Becken bekannt. Dort belegen einige Funde basal gegabelte, doppelt gefiederte Wedel mit einem cyclopteridisch befiederten Fußstück (Sterzel, 1918). Die weiteren Merkmale der Wedel sind auch aus anderen europäischen Vorkommen bekannt: Die Wedelspitzen sind sehr stumpf und apical oft mit ungewöhnlich langen Fiederchen (bis >30mm) besetzt. Charakteristisch ist der sprunghafte Übergang zur doppelten Fiederung.

Reproduktionsorgane: Im Thüringer Wald konnte ein sehr wahrscheinlicher Zusammenhang mit männlichen Pollenorganen vom Typ Psaliangium beobachtet werden (Barthel & Brauner, 2015). Dieser beruht auf mehreren Funden fertiler Psaliangium-Fiedern der Lokalität Sperbersbach die an der Fieder-Spitze noch sterile Fiederchen tragen. Die ersten Funde (Forschungsgrabung 2011) ließen keine Nervatur in den juvenilen sterilen Fiederchen an der Spitze erkennen - nur die zungenförmige Gestalt und eine auffällig dicke Mittelader. Dies sprach zunächst für eine Bestätigung der schon von W. Remy (1953) geäußerten Vermutung das Psaliangium zum Farnsamer Reticulopteris gehört.

Ab 2013 kamen auch Funde mit Nervaturerhaltung zum Vorschein. Da diese keine Maschennervatur zeigen, fällt Reticulopteris (Barthelopteris) als Träger der Psaliangium aus. Mehrere Merkmale wie das Herablaufen (mit Nebennerven aus der Fiederachse) und die acrosop-basale Einschnürung der Fiederchen sprechen dafür, dass A. schneideri ihr Erzeuger ist. Doch es bleiben Unsicherheiten. Die Fiederchen sind nur mäßig erhalten und stets juvenil - also nicht voll entwickelt. Bislang fehlen vergleichbare Beobachtung aus anderen Rotliegendbecken.

Die weiblichen (samentragenden) Reproduktionsorgane der Alethopteris schneideri sind nach wie vor unbekannt.

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur

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Fossilzuordnungen (0)

Vorkommen (7)

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