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DER MINERALIENATLAS STEHT KURZ VOR DEM AUS!

HELFEN SIE UNS, DIE URHEBERRECHTSÄNDERUNG IN DER DERZEIT GEPLANTER FORM ZU VERHINDERN


Liebe Besucherin, lieber Besucher,

warum sehen Sie diesen Text? Der Betreiber des Mineralienatlas hat sich entschieden, heute aus Protest gegen Teile der geplanten EU-Urheberrechtsreform Sie zu informieren. Dieses Gesetz soll am 27. März vom Parlament der Europäischen Union verabschiedet werden.

Die geplante Reform wird dazu führen, dass das freie Internet erheblich eingeschränkt wird. Selbst kleinste Internetplattformen müssten Urheberrechtsverletzungen ihrer Userinnen und User präventiv unterbinden (Artikel 13 des geplanten Gesetzes), was in der Praxis nur mittels fehler- und missbrauchsanfälliger Upload-Filter umsetzbar wäre. Zudem müssten alle Webseiten für kurze Textausschnitte aus Presseerzeugnissen Lizenzen erwerben, um ein neu einzuführendes Verleger-Recht einzuhalten (Artikel 11). Beides zusammen würde die Meinungs-, Kunst- und Pressefreiheit erheblich beeinträchtigen.

Dies würde unsere Plattform in vollem Unfang betreffen. Da wir die rechtlichen Risiken kaum tragen können könnte dies zum Einstellen unseres Internetangebotes führen.

Gegen die Reform in ihrer gegenwärtigen Fassung protestieren auch rund fünf Millionen Menschen in einer Petition, Wikipedia, 145 Bürgerrechts- und Menschenrechtsorganisationen, Wirtschafts- und IT-Verbände (darunter Bitkom, der deutsche Start-Up-Verband oder der Chaos-Computer-Club), Internet-Pioniere wie Tim Berners-Lee, Journalistenverbände sowie Kreativschaffende.

Wir bitten Sie deshalb darum, die Abgeordneten des Europäischen Parlaments zu kontaktieren und sie über Ihre Haltung zur geplanten Reform zu informieren.

KONTAKTIEREN SIE IHRE ABGEORDNETEN NOCH HEUTE



 

Arietites ligusticus

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Arietites ligusticus
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Arietites ligusticus

Arietites ligusticus, Oberes Hettangium, FO: Karwendelgebirge, Tirol, AT

Copyright: hettangium.de
Beitrag: oliverOliver 2019-03-07
Fundstelle: Tirol / Österreich

Gruppierung

Zugehörig zu

Gaeabionta  ⇒ Domäne: Eukaryota  ⇒ Reich: Animalia  ⇒ Mittelreich: Eumetazoa  ⇒ Klade: Triploblastica  ⇒ Klade: Eutriploblastica  ⇒ Klade: Neotriploblastica  ⇒ Klade: Eucoelomata  ⇒ Superstamm: Eutrochozoa  ⇒ Stamm: Mollusca  ⇒ Klasse: Cephalopoda  ⇒ Unterklasse: Ammonoïdea  ⇒ Ordnung: Ammonitida  ⇒ Überfamilie: Psiloceratoidea  ⇒ Familie: Arietitidae  ⇒ Unterfamilie: Arietitinae  ⇒ Gattung: Arietites

Taxonomie Stufe

Art

Nächst niedrigere Stufe

Die gezeigte Taxonomie ist der Versuch aus Einstufungen verschiedenster Wissenschaftler eine schlüssige Zuordnung zu treffen. Da sich die Taxonomie durch verfeinerte Untersuchungsmethoden und weitere Funde verändern kann, versteht sich unsere Zuordnung nur als Anhaltspunkt.

Name nach

Entsprechender Autor (Name, Jahr)

Cocchi

Andere Sprachen

wissenschaftlich

Arietites ligusticus

Ausführliche Beschreibung

Stufe: Oberes Hettangium

Beschreibung:
Die Windungen sind wesentlich breiter als hoch, die Externseite stark gegliedert. Schon sehr früh sind Kiel, Furchen und Nebenkiele vollständig entwickelt und geben der Art ihr charakteristisches Aussehen. Die Rippen beginnen retroradiat an der Windungsnaht und verlaufen dann in einem weiten Bogen über die Flanke, um dann stark proradiat in die Nebenkiele überzugehen. Ihre größte Höhe erreichen sie dabei am höchsten Punkt der Flanke, die kammähnlich ausgebildet ist. Die Rippen sind recht zahlreich.
Das abgebildete Exemplar (Bild Nr. 1551961443) entspricht nicht ganz den bisher beschriebenen. Die Rippen sind gerader, der erwähnte „Kamm“ nicht so deutlich ausgebildet. Wegen der wenigen Exemplare, die bisher gefunden wurden, kann keine Aussage über die Variabilität dieser Art gemacht werden.
Arietites ligusticus ist sehr kleinwüchsig und selten.

Vergleiche:
Die 2000 neu beschriebene Art Arietites ligusticoides wurde aufgestellt, weil bereits bei Wähner ein entsprechendes Exemplar abgebildet und beschrieben ist. Die Rippen sind weniger zahlreich, die Windungsbreite geringer. Das hier abgebildete Exemplar liegt zwischen diesen beiden Arten. Womöglich stellen sie zwei Extremformen einer variablen Art dar.
Eine Verwechslung mit Paracaloceras grunowi oder Arietites subsalinarius ist schwer möglich; beide Arten bilden erst wesentlich später Kiel und Furchen aus. Auch der WQ ist ein anderer bei genauer Vermessung.

(Beschreibung übernommen mit freundlicher Genehmigung von hettangium.de)

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Links

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