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Asterotheca sternbergii

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Asterotheca sternbergii
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Asterotheca sternbergii (SNr: NHMS-Am-5050 (leg. Amelang))

Sperbersbach a.d. Schmücke, Thüringer Wald, Goldlauter-Formation, Unterrotliegend (Perm); Abb. 12 aus Barthel & Brauner (2015)

Sammlung: Naturhistorisches Museum Schleusingen
Copyright: Fliegenklatsche
Beitrag: Fliegenklatsche 2018-11-30
Fundstelle: Sperbersbach / Schmücke / Gehlberg / Oberes Geratal / Ilm-Kreis / Thüringen / Deutschland
Asterotheca sternbergii, fertile Fiederspitze, Detail
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Asterotheca sternbergii, fertile Fiederspitze, Detail

Sperbersbach a.d. Schmücke, Thür. Wald, Goldlauter-Fmt., Rotliegend (Unterperm); Abb. 15 aus Barthel & Brauner (2015)

Sammlung: Naturhistorisches Museum Schleusingen
Copyright: Fliegenklatsche
Beitrag: Fliegenklatsche 2018-12-01
Fundstelle: Sperbersbach / Schmücke / Gehlberg / Oberes Geratal / Ilm-Kreis / Thüringen / Deutschland
Asterotheca sternbergii, Wedelfragment mit fertilen und aphleboiden Fiedern
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Asterotheca sternbergii, Wedelfragment mit fertilen und aphleboiden Fiedern (SNr: NHMS-WP-7135 (leg Brauner))

Sperbersbach a.d. Schmücke, Thür. Wald, Goldlauter-Fmt., Rotliegend, Unterperm (late Asselian) - Abb. 16 in Barthel & Brauner (2015).

Sammlung: Naturhistorisches Museum Schleusingen
Copyright: Fliegenklatsche
Beitrag: Fliegenklatsche 2018-12-03
Fundstelle: Sperbersbach / Schmücke / Gehlberg / Oberes Geratal / Ilm-Kreis / Thüringen / Deutschland
Asterotheca sternbergii, sterile Fiederchen
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Asterotheca sternbergii, sterile Fiederchen (SNr: (leg. I. Köhler))

Cabarz, Goldlauter-Fmt., Unterrotliegend (Perm), Thüringer Wald; nur sehr selten ist die zarte Nervatur so deutlich erhalten!

Sammlung: Naturhistorisches Museum Schleusingen
Copyright: Fliegenklatsche
Beitrag: Fliegenklatsche 2018-12-04
Fundstelle: Hartsteinwerk Tabarz Fritz Neuland Natursteinvertrieb / Bad Tabarz / Gotha, Landkreis / Thüringen / Deutschland

Gruppierung

Zugehörig zu

Gaeabionta  ⇒ Domäne: Eukaryota  ⇒ Reich: Plantae  ⇒ Unterreich: Viridaeplantae  ⇒ Infrareich: Streptophyta  ⇒ Stamm: Tracheophyta  ⇒ Unterstamm: Pteridophyta  ⇒ Klasse: Marattiopsida  ⇒ Ordnung: Marattiales  ⇒ Familie: Psaroniaceae  ⇒ Gattung: Asterotheca

Taxonomie Stufe

Art

Nächst niedrigere Stufe

Die gezeigte Taxonomie ist der Versuch aus Einstufungen verschiedenster Wissenschaftler eine schlüssige Zuordnung zu treffen. Da sich die Taxonomie durch verfeinerte Untersuchungsmethoden und weitere Funde verändern kann, versteht sich unsere Zuordnung nur als Anhaltspunkt.

Name nach

Entsprechender Autor (Name, Jahr)

(Göppert, 1836) Stur, 1883

Andere Sprachen

wissenschaftlich

Asterotheca sternbergii

Typlokalität

Typlokalität

Deutschland/Sachsen-Anhalt/Saalekreis/Steinkohlenwerk Plötz

Ausführliche Beschreibung

Nomenklatur: Der Farn wurde in der Literatur lange unter dem Artnamen truncata Rost in Germar, 1847 geführt, obwohl schon Strassburger (1874) und Stur (1883) zeigen konnten, das dies nur ein jüngeres Synonym von sternbergii Goeppert, 1836 ist.

Beschreibung: Wedel groß, dreifach gefiedert, Rhachis bis 25mm breit, Fiedern 1. Ordnung mind. bis 40cm lang. Fiederchen meist groß, bis 20mm lang und 4mm breit, lang-zungenförmig, schräg ansitzend, auffällig locker stehend und basal deutlich herablaufend. Mittelader gerade, mäßig markant. Seitennerven sehr zart, auf Compressions oft kaum sichtbar, bogenförmig, meist doppelt gegabelt und schräg auf den Rand treffend. Fertil in gleicher Form und Größe, beidseits der Mittelader eine Reihe, 1mm großer, fast kugelförmiger Synangien die aus 6 miteinander verwachsenen Sporangien bestehen.

Auffällig ist die Dominanz fertiler Fiedern in fast allen Vorkommen. Die Ergebnisse der Forschungsgrabung Sperbersbach zeigen, dass dies nicht blos eine Folge der leichten Bestimmbarkeit ihrer fertilen Fiedern ist. Über mehrere Meter des untersuchten Profils ist A. sternbergii dort der mit Abstand häufigste Farm und das häufigste Florenelement überhaupt. Sterile Fiedern sind dort (wie in Wettin) extrem rar.

Neu und sehr rätselhaft sind Funde vom Sperbersbach die aphleboide Fiedern und fertile Fiedern zusammen an einer dicken Achse (? Rhachis) zeigen. (Siehe Foto 1543792923 hier - Abb. 16 in Barthel & Brauner, 2015). Was genau das über die Biologie dieser Pflanze aussagt, bleibt vorerst unklar. Sicher ist nur, dass wir einige Aspekte ihrer Biologie wohl noch nicht verstehen!

Vegetation: Die zahlreichen Neufunde großer, wenig zerfallener Wedelreste (fertil wie steril) in Cabarz und am Sperbersbach (Barthel & Brauner, 2015) bestätigen eine schon früher von Barthel (2005) in Thüringen und anderen Vorkommen gemachte Beobachtung: Asterotheca sternbergii ist im Rotliegend (Unterperm) kein Element der Psaroniales-Calamiten-Cordaiten-Moorwälder - sondern ein Element der Ufervegetation größerer Seen. "Ob dies schon im Stephan der Wettin- und Georgenthal-Fm. so war, ist noch nicht untersucht." (Barthel, 2005, S. 52)

Lebenszeitraum in Million Jahren (Ma)

284.4
303.9
Sakmar
Assel
Gzhelium
Cisural
Pennsylvanium
Perm
Karbon

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur

  • Barthel, M. (2005): Die Rotliegendflora des Thüringer Waldes, Teil 3: Farne.- Veröff. Naturhist. Museum Schleusingen, 20: S. 27-56
  • Barthel, M. & Brauner, S. (2015): Supplementum zur Rotliegendflora des Thüringer Waldes.- Semana, 30: S. 3-37; Schleusingen.
  • Stur, D. (1883): Zur Morphologie und Systematik der Culm- und Carbonfarne.- Sitzungsber. K.K. Acad. Wiss. Wien, 88 (1):1-24

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Fossilzuordnungen (0)

Vorkommen (4)

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