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Atractites alpinus

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Atractites alpinus
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Atractites alpinus

Atractites alpinus, Unterer Jura; FO: Karwendelgebirge, Tirol, AT

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Beitrag: oliverOliver 2019-03-08
Fundstelle: Tirol / Österreich
Atractites alpinus
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Atractites alpinus

Atractites alpinus, Unterer Jura; FO: Karwendelgebirge, Tirol, AT

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Beitrag: oliverOliver 2019-03-08
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Atractites cf. alpinus
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Atractites cf. alpinus

Atractites cf. alpinus, Phragmokon; Unterer Jura; FO: Karwendelgebirge, Tirol, AT

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Beitrag: oliverOliver 2019-03-08
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Atractites cf. alpinus
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Atractites cf. alpinus

Atractites alpinus, Phragmokon (oben) mit Übergang zum Telum (unten); Unterer Jura; FO: Karwendelgebirge, Tirol, AT

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Beitrag: oliverOliver 2019-03-08
Fundstelle: Tirol / Österreich
Atractites cf. alpinus
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Atractites cf. alpinus

Atractites cf. alpinus, Phragmokon; Unterer Jura; FO: Karwendelgebirge, Tirol, AT

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Beitrag: oliverOliver 2019-03-08
Fundstelle: Tirol / Österreich
Atractites cf. alpinus
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Atractites cf. alpinus

Atractites cf. alpinus, mit Pathologie (kein tektonischer Versatz); Unterer Jura; FO: Karwendelgebirge, Tirol, AT

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Beitrag: oliverOliver 2019-03-08
Fundstelle: Tirol / Österreich

Gruppierung

Zugehörig zu

Gaeabionta  ⇒ Domäne: Eukaryota  ⇒ Reich: Animalia  ⇒ Mittelreich: Eumetazoa  ⇒ Klade: Triploblastica  ⇒ Klade: Eutriploblastica  ⇒ Klade: Neotriploblastica  ⇒ Klade: Eucoelomata  ⇒ Superstamm: Eutrochozoa  ⇒ Stamm: Mollusca  ⇒ Klasse: Cephalopoda  ⇒ Unterklasse: Coleoidea  ⇒ Klade: Belemnoidea  ⇒ Ordnung: Aulacoceratida  ⇒ Familie: Xiphoteuthididae  ⇒ Gattung: Atractites

Taxonomie Stufe

Art

Nächst niedrigere Stufe

Die gezeigte Taxonomie ist der Versuch aus Einstufungen verschiedenster Wissenschaftler eine schlüssige Zuordnung zu treffen. Da sich die Taxonomie durch verfeinerte Untersuchungsmethoden und weitere Funde verändern kann, versteht sich unsere Zuordnung nur als Anhaltspunkt.

Name nach

Entsprechender Autor (Name, Jahr)

Gümbel

Andere Sprachen

wissenschaftlich

Atractites alpinus

alternativ genutzter Name

Aulacoceras liasicum

Mojsisovics 1871

Ausführliche Beschreibung

Stufe: Oberes Hettangium, Unteres Sinemurium

Beschreibung:

Das Telum ist großwüchsig, spindelförmig und schlank. Es wird adoral (mundwärts) auffallend schnell dünner. Die Draufsicht ist symmetrisch und spindelförmig. Im Profil ist das Telum deutlich asymmetrisch, auf der ventralen Seite konvexer als auf der dorsalen.
Ein Apikalwinkel kann nicht gemessen werden, weil das Telum rasch und etwas gerundet zur Spitze zuläuft.
Der Querschnitt des Telum ist meistens oval, nur an wenigen Stellen kreisrund, meist also deutlich zusammengedrückt. Die größte Dicke erreicht A. alpinus hinter der Mitte (spätestens bei der Mitte).
Das Telum ist völlig glatt, ohne Skulpturelemente. Es kommen spindelförmige Vertiefungen vor, deren Zweck noch nicht geklärt ist. Es gibt Exemplare, wo der Übergang zum Phragmokon erhalten ist: der Durchmesser nimmt langsam wieder zu und es sind deutlich Kammern zu erkennen. Wir gehen davon aus, dass andere Phragmokome mit demselben Öffnungswinkel ebenfalls zu A. alpinus gestellt werden können. Bereits Mojsisovics hat Tela mit entsprechenden Phragmokonen zu Aulacoceras liasicum zusammengefasst.
Besonders häufig ist Atractites alpinus in der Lienbacher Subformation über der marmoreum-Kruste zu finden, allerdings auch nicht in allen Profilen. Es kann also sein, dass einerseits A. alpinus sein Häufigkeitsmaximum erreicht hat oder andererseits die Lebensbedingungen für coleoide Cephalopoden zu der Zeit in einigen riffnahen Gebieten besonders günstig waren.
Die Art tritt zuerst knapp unter der marmoreum-Kruste im Horizont des Alpinoceras haueri auf.
Bemerkenswert ist der sehr große Durchmesser mancher Phragmokone (noch größer als im unteren Hettangium), die gefunden werden können. Kammerteile mit 6,5 cm Durchmesser sind möglich. Vorausgesetzt, es handelt sich um dieselbe Art, kann man auf eine Gesamtlänge von Telum + Phragmokon von wenigstens 70-120 cm schließen! Bereits Mojsisovics erwähnt Tela mit 22 cm Länge. Eines mit über 30 cm ist hier abgebildet (Bild Nr. 1552051120).
Das 1871 bei Mojsisovics auf Taf. IV, 4 abgebildete Exemplar weist eine Pathologie auf, deren Ursache nicht geklärt ist. Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein tektonsicher Versatz. Mariotti & Pignatti haben das Original nochmal als „Atractites sp. 2 aff. A. alpinus Gümbel" abgebildet (1993, Taf. 2, 1-2).
Im Karwendelgebirge ist ein Telum mit identischer Verwachsung gefunden worden! Es ist auch abgebildet (Bild Nr. 1552051416).

Vergleiche:

Atractites jeletzkyi ist im Querschnitt runder und erreicht die größte Dicke ab der Mitte oder zum vorderen Ende hin. Das Telum von Atractites alpinus ist grundsätzlich dicker und die Zuspitzung am apikalen (hinteren) Ende erfolgt schneller im Vergleich zu den überwiegend weniger großen Tela von A. jeletzkyi. Die Draufsicht und das Profil von A. alpinus sind deutlich verschieden zu denen von A. jeletzkyi. Atractites jeletzkyi tritt außerdem viel früher (im Unter-Hettangium) auf.

(Beschreibung übernommen mit freundlicher Genehmigung von hettangium.de)

Lebenszeitraum in Million Jahren (Ma)

189.6
199.6
Sinemurium
Hettangium
Lias
Jura

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Links

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