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Barthelopteris germarii

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Barthelopteris germarii
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Barthelopteris germarii (SNr: NHMS-WP-4773 (leg. Brauner))

Hartsteinwerk Cabarz (OT von Bad Tabarz), Goldlauter-Formation, Rotliegend (Unterperm); Thüringer Wald. Abb. 36 aus Barthel & Brauner (2015). Abdruck und Gegendruck eines typischen Fiederchens. B. ...

Sammlung: Naturhistorisches Museum Schleusingen
Copyright: Fliegenklatsche
Beitrag: Fliegenklatsche 2018-10-12
Fundstelle: Hartsteinwerk Tabarz Fritz Neuland Natursteinvertrieb / Bad Tabarz / Gotha, Landkreis / Thüringen / Deutschland
Barthelopteris germarii, Fiederfragment
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Barthelopteris germarii, Fiederfragment (SNr: NHMS-Am-5323)

Sperbersbach a.d. Schmücke, Goldlauter-Formation, Rotliegend (Perm). Sehr kleine, senkrecht ansitzende und sehr locker stehende Fiederchen.

Sammlung: Naturhistorisches Museum Schleusingen
Copyright: Fliegenklatsche
Beitrag: Fliegenklatsche 2018-10-15
Fundstelle: Sperbersbach / Schmücke / Gehlberg / Oberes Geratal / Ilm-Kreis / Thüringen / Deutschland
Barthelopteris germarii, Detail der Nervatur
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Barthelopteris germarii, Detail der Nervatur (SNr: NHMS-WP-10062 (leg. Brauner))

Hartsteinwerk Cabarz (OT von Bad Tabarz), Goldlauter-Fmt., Unterrotliegend (Unterperm). Dry/wet-composite Foto. Abb. 37 in Barthel & Brauner (2015).

Sammlung: Naturhistorisches Museum Schleusingen
Copyright: Fliegenklatsche
Beitrag: Fliegenklatsche 2018-10-17
Fundstelle: Hartsteinwerk Tabarz Fritz Neuland Natursteinvertrieb / Bad Tabarz / Gotha, Landkreis / Thüringen / Deutschland

Gruppierung

Zugehörig zu

Gaeabionta  ⇒ Domäne: Eukaryota  ⇒ Reich: Plantae  ⇒ Unterreich: Viridaeplantae  ⇒ Infrareich: Streptophyta  ⇒ Stamm: Tracheophyta  ⇒ Unterstamm: Spermatophyta  ⇒ ohne Rang: Gymnospermae  ⇒ Abteilung: Pteridospermophyta  ⇒ Ordnung: Medullosales  ⇒ Gattung: Barthelopteris

Taxonomie Stufe

Art

Nächst niedrigere Stufe

Die gezeigte Taxonomie ist der Versuch aus Einstufungen verschiedenster Wissenschaftler eine schlüssige Zuordnung zu treffen. Da sich die Taxonomie durch verfeinerte Untersuchungsmethoden und weitere Funde verändern kann, versteht sich unsere Zuordnung nur als Anhaltspunkt.

Name nach

Entsprechender Autor (Name, Jahr)

(Giebel, 1857) Zodrow & Cleal, 1993

Andere Sprachen

wissenschaftlich

Barthelopteris germarii

Typlokalität

Typlokalität

Deutschland/Sachsen-Anhalt/Saalekreis/Steinkohlenwerk Plötz

Ausführliche Beschreibung

Fiederchen: Die Größe der Fiederchen hängt von ihrer Position innerhalb der riesigen, komplex aufgebauten Wedel ab und reicht von 15 bis 70mm Länge. Typisch sind um 4cm große, schwach sichelförmig nach oben (zur Fiederspitze hin) gebogene, schmal zungenförmige Fiederchen mit stumpfem Gipfel, wie sie schon am Typusexemplar von Giebel (1857) auftraten (vgl. auch MA-Foto 1539298386). Die Mittelader ist bis etwa 3/4tel der Fiederchenlänge sehr markant. Wichtigstes Merkmal ist die dichte hexagonale Maschen-Nervatur.

Sehr häufig findet man nur isolierte Fiederchen, was vermutlich auf die schwache gestielte Anheftung der Fiederchen zurückzuführen ist. Seltener sind einfach gefiederte Fragmente zu finden. Große Wedelfragmente sind ausgesprochen rar.

Wedelarchitektur: In den meisten mitteleuropäischen Vorkommen sind die Funde zu fragmentarisch für eine Rekonstruktion des Wedels. Im Becken von Blanzy-Montceau konnten Laveine & Delbeque (2011) jedoch, anhand großer Fragmente, den gesamten Wedel rekonstruieren. Sie sind etwa 2,5m groß und stets gegabelt. Die Gabeläste sind außen dreifach und innen doppelt gefiedert. Das Fußstück ist locker mit Fiedern letzter Ordnung besetzt. Cyclopteridische Basisfiederchen fehlen!

Vergleiche: In den mitteleuropäischen Rotliegendbecken ist Barthelopteris germarii unverwechselbar. Hier ist sie die einzige bekannte Pflanze mit einer Maschennervatur! Im Vergleich zu anderen karbonischen Arten mit Maschennervatur (z.B. die am Piesberg häufige Reticulopteris münsteri), ist die Maschennervatur deutlich feinmaschiger und die inneren Maschen verlaufen nicht streng parallel zur Mittelader.

Unterschiede im Bau der Epidermis bei verschiedenen Arten der Formgattung Reticulopteris waren der Grund für Zodrow & Cleal (1993) die Pflanze einer neuen, bislang monospezifischen, natürlichen Gattung zuzuordnen. Der Gattungsname Barthelopteris ehrt M. Barthel der 1960 als Doktorand an der Uni Halle die ersten Epidermispräparate dieser Pflanze anfertigte und beschrieb.

(Stephan B.)

Lebenszeitraum in Million Jahren (Ma)

284.4
303.9
Sakmar
Assel
Gzhelium
Cisural
Pennsylvanium
Perm
Karbon

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur

  • Giebel, C. (1857): Palaeontologische Untersuchungen. 1. Lonchopteris Germari n.sp. aus dem Steinkohlengebirge von Löbejün.- Zeitschrift für die Gesamten Naturwissenschaften, Bd. 10 (1857): 301–303. ganzer Band bei BHL
  • Krings, M., Kerp, H. (1998): Epidermal anatomy of Barthelopteris germarii from the Upper Carboniferous and Lower Permian of France and Germany. - Am. J. Bot., 85: 553-562, Columbus OH. Artikel bei researchgate
  • Zodrow, E. L. & C. J. Cleal (1993): The epidermal structure of the Carboniferous gymnosperm frond Reticulopteris. Palaeontology, 36(1): 65–79.

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