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Gonioptychoceras sebanum

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Gonioptychoceras sebanum
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Gonioptychoceras sebanum

Gonioptychoceras sebanum; Unterer Jura, Unteres Hettangium; FO: Karwendelgebirge, Tirol, AT

Copyright: hettangium.de
Beitrag: oliverOliver 2019-04-28
Fundstelle: Tirol / Österreich

Gruppierung

Zugehörig zu

Gaeabionta  ⇒ Domäne: Eukaryota  ⇒ Reich: Animalia  ⇒ Mittelreich: Eumetazoa  ⇒ Klade: Triploblastica  ⇒ Klade: Eutriploblastica  ⇒ Klade: Neotriploblastica  ⇒ Klade: Eucoelomata  ⇒ Superstamm: Eutrochozoa  ⇒ Stamm: Mollusca  ⇒ Klasse: Cephalopoda  ⇒ Unterklasse: Ammonoïdea  ⇒ Ordnung: Ammonitida  ⇒ Überfamilie: Psiloceratoidea  ⇒ Familie: Arietitidae  ⇒ Unterfamilie: Alsatitinae  ⇒ Gattung: Gonioptychoceras

Taxonomie Stufe

Art

Nächst niedrigere Stufe

Die gezeigte Taxonomie ist der Versuch aus Einstufungen verschiedenster Wissenschaftler eine schlüssige Zuordnung zu treffen. Da sich die Taxonomie durch verfeinerte Untersuchungsmethoden und weitere Funde verändern kann, versteht sich unsere Zuordnung nur als Anhaltspunkt.

Name nach

Entsprechender Autor (Name, Jahr)

Pichler

Andere Sprachen

wissenschaftlich

Gonioptychoceras sebanum

ehemaliger Name

Aegoceras sebanum

Ausführliche Beschreibung

Stufe: Unteres Hettangium

Beschreibung:

Sowohl Neumayr (1879) als auch Wähner (1889) haben aus dem alpinen Hettangium Ammoniten beschrieben, deren Skulptur aus hohen, nach vorne gezogenen Rippen besteht, die nach außen hin erlöschen und stark an Storthoceras erinnern. Die Rippen sind nahe der Externseite am höchsten. Ein einzigartiges Merkmal dieser Formen jedoch veranlasste beide Autoren, die beiden Arten Aegoceras sebanum (Pichler) und Aegoceras gonioptychum (Wähner) von den später als „Storthoceras“ benannten Formen abzugrenzen: ein Kiel. Die Jugendstadien sind noch kiellos, danach ist der Außenbug der Windungen gekantet. Im Adultstadium ist schließlich ein deutlicher Kiel vorhanden. Lange (1941) führte dafür die Gattung Gonioptychoceras ein und stellte sie zur Unterfamilie Proarietitinae.

Aus dem naumanni/johnstoni-Horizont ist ein Exemplar bekannt, das als Gonioptychoceras sebanum identifiziert werden muss (Lange lagen ja nur die als progastor beschriebene (Unter)Art und G. gonioptychum vor): Die Windungen sind jung kreisrund, dann zunehmend oval, auf der letzten Windung ist ein deutlicher Kiel in Form einer Zuschärfung der Externseite vorhanden.
Nach einem kräftigen Knötchenstadium setzen hohe, gebogene Rippen ein, die retroradiat stehen und nahe der Externseite kräftig nach vorne umbiegen. Die Rippen erreichen an der Umbiegungsstelle ihre größte Höhe, schwächen dann ab und münden in die gekantete Externseite.

Vergleiche:

Von Megastomoceras & Storthoceras unterscheidet sich die Art durch die deutlich gekielte Externseite und die Rippen, die aussen am kräftigsten sind.
G. progastor besitzt eine wesentlich größere Windungsbreite, G. gonioptychum eine größere Nabelweite und weniger hohe Rippen.

(Beschreibung übernommen mit freundlicher Genehmigung von hettangium.de)

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Links

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