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Laveinopteris rarinervis

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Laveinopteris rarinervis (Bunbury, 1847) Cleal & Shute 2003
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Laveinopteris rarinervis (Bunbury, 1847) Cleal & Shute 2003

Piesberg bei Osnabrück, Flöz Dreibänke, Oberkarbon, Westfal D

Sammlung: Privat
Copyright: Fliegenklatsche
Beitrag: Fliegenklatsche 2018-09-03
Fundstelle: Piesberg / Wallenhorst / Osnabrück, Landkreis / Niedersachsen / Deutschland
Laveinopteris rarinervis (Bunbury, 1847) Cleal & Shute 2003
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Laveinopteris rarinervis (Bunbury, 1847) Cleal & Shute 2003

Piesberg bei Osnabrück, Flöz Dreibänke, Oberkarbon, Westfal D

Sammlung: Privat
Copyright: Fliegenklatsche
Beitrag: Fliegenklatsche 2018-09-03
Fundstelle: Piesberg / Wallenhorst / Osnabrück, Landkreis / Niedersachsen / Deutschland

Gruppierung

Zugehörig zu

Gaeabionta  ⇒ Domäne: Eukaryota  ⇒ Reich: Plantae  ⇒ Unterreich: Viridaeplantae  ⇒ Infrareich: Streptophyta  ⇒ Stamm: Tracheophyta  ⇒ Unterstamm: Spermatophyta  ⇒ ohne Rang: Gymnospermae  ⇒ Abteilung: Pteridospermophyta  ⇒ Gattung: Laveinopteris

Taxonomie Stufe

Art

Nächst niedrigere Stufe

Die gezeigte Taxonomie ist der Versuch aus Einstufungen verschiedenster Wissenschaftler eine schlüssige Zuordnung zu treffen. Da sich die Taxonomie durch verfeinerte Untersuchungsmethoden und weitere Funde verändern kann, versteht sich unsere Zuordnung nur als Anhaltspunkt.

Name nach

Entsprechender Autor (Name, Jahr)

Bunbury (1847)

Andere Sprachen

wissenschaftlich

Laveinopteris rarinervis

alternativ genutzter Name

Neuropteris attenuata

Synonym

Ausführliche Beschreibung

Die Fiederchen haben auffällig lockere, kräftige, i.d.R. doppelt gegabelte Seitennerven und eine deutlich eingesenkte, manchmal etwas "pendelnde" Mittelader die fast bis zur Spitze der Blättchen reicht. Die Fiederchen sitzen punktförmig ("neuropteridisch") an und haben eine herzförmige Basis - die bei Abdrücken der Unterseite aber von den Fiederachsen überdeckt sein können und so ein breites ("pecopteridisches") Ansitzen der Fiederchen vortäuschen können. Dieser Umstand führte in Laufe ihrer Erforschung mehrfach zur Fehlbestimmung als Pecopteride (z.B. Kidston, 1886).

Zur Synonymie: Die Pflanze wird auch unter dem Namen Neuropteris attenuata Lindley et Hutton, 1837 geführt. Das Typusexemplar ist jedoch sehr schlecht erhalten und kaum sicher bestimmbar. Daher konnten Lindley & Hutton (1837) in ihrer Beschreibung auch die markanten Nervaturmerkmale nicht mitteilen. Wegen der Unsicherheiten in der Bestimmung war der Name attenuata lange nicht in Gebrauch. Seit Stockmanns (1933) wurde er aber wieder regelmäßig verwendet.

Heute halten die meisten Paläobotaniker die Beschreibung von Lindley & Hutton für unzureichend (quasi ein "nomen dubium") und sehen in der excellenten Beschreibung durch Bunbury (1847), unter dem treffend-schönen Namen Neuropteris rarinervis, die erste valide Beschreibung dieser Art.

Tatsächlich gibt es aber ein noch älteres Synonym: Neuropteris microphylla Brongniart, 1831. Dies wurde jedoch erst sehr spät erkannt bzw. wiederentdeckt (Laveine, 1967). Der Name microphylla war praktisch 150 Jahre nicht in Gebrauch. Ihm käme der Status eines "vergessenen" Namens (nomen oblitum) zu. (Brongniart hatte die charakteristische Nervatur auch nicht explizit beschrieben.) Laveine (2005) kündigte an einen diesbezüglichen Antrag auf Konservierung des Artnamens rarinervis Bunbury zu stellen.

Heute wird rarinervis - zusammen mit anderen "Neuropteriden" die eine ähnliche Wedelarchitektur zeigen - zur Gattung Laveinopteris Cleal et al., 1990 gestellt. Der Generotypus ist die Art Laveinopteris loshi.

Wuchsform: Der Farnsamer Laveinopteris rarinervis war kein Baum! Die Pflanze bildete vielmehr ein dichtes "Buschwerk" in dem sich benachbarte Achsen gegenseitig stützten (Krings & Kerp, 2006).

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur

  • Bunbury, C. J. F. (1847): On fossil plants from the Coal Formation on Cape Breton.- Quart. J. Geol. Soc., 3: 423-438; London.
  • Krings, M. & H. Kerp (2006): Neuropteris attenuata, a narrow-stemmed, leaning or lianescent seed fern from the Upper Pennsylvanian of Lower Saxony, Germany.- Flora - Morphology Distribution Functional Ecology of Plants, 201(3):233-239.
  • Laveine, J.-P., Legrand, L. & Duquesne, H. (1998): Morphological analysis of the "bifurcate semi-pinnate" frond architecture of the Carboniferous pteridosperm Laveinopteris rarinervis, with the support of some recently discovered specimens.- Revue Paléobiologie, 17: 381-443; Genève.

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