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Paracaloceras haueri

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Alpinoceras haueri
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Alpinoceras haueri

Alpinoceras haueri; Oberes Hettangium; FO: Karwendelgebirge, Tirol, AT

Copyright: hettangium.de
Beitrag: oliverOliver 2019-01-27
Fundstelle: Tirol / Österreich
Alpinoceras haueri
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Alpinoceras haueri

Alpinoceras haueri; Oberes Hettangium; FO: Karwendelgebirge, Tirol, AT

Copyright: hettangium.de
Beitrag: oliverOliver 2019-01-27
Fundstelle: Tirol / Österreich

Gruppierung

Zugehörig zu

Gaeabionta  ⇒ Domäne: Eukaryota  ⇒ Reich: Animalia  ⇒ Mittelreich: Eumetazoa  ⇒ Klade: Triploblastica  ⇒ Klade: Eutriploblastica  ⇒ Klade: Neotriploblastica  ⇒ Klade: Eucoelomata  ⇒ Superstamm: Eutrochozoa  ⇒ Stamm: Mollusca  ⇒ Klasse: Cephalopoda  ⇒ Unterklasse: Ammonoïdea  ⇒ Ordnung: Ammonitida  ⇒ Überfamilie: Psiloceratoidea  ⇒ Familie: Arietitidae  ⇒ Unterfamilie: Arietitinae  ⇒ Gattung: Vermiceras  ⇒ Untergattung: Vermiceras (Paracaloceras)

Taxonomie Stufe

Art

Nächst niedrigere Stufe

Die gezeigte Taxonomie ist der Versuch aus Einstufungen verschiedenster Wissenschaftler eine schlüssige Zuordnung zu treffen. Da sich die Taxonomie durch verfeinerte Untersuchungsmethoden und weitere Funde verändern kann, versteht sich unsere Zuordnung nur als Anhaltspunkt.

Name nach

Entsprechender Autor (Name, Jahr)

Gümbel, 1861

Andere Sprachen

wissenschaftlich

Paracaloceras haueri

ehemaliger Name

Ammonites haueri

Arietites Haueri

alternativ genutzter Name

Alpinoceras haueri

Kment, 2000

Arietites (Alpinoceras) haueri

Blind, 1963

Ausführliche Beschreibung

Zeitstufe: Oberes Hettangium

Beschreibung:

Die Gehäuse sind sehr evolut. Der WQ ist oval, fast rund. Von der Naht an steigen die gewölbten Flanken an, erreichen in der Mitte ihre größte Höhe und fallen zur Externseite wieder ab. Die Externseite besitzt einen erhabenen, kräftigen Kiel mit deutlichen, tief eingesenkten Furchen. Der Kiel ist schon bei sehr kleinen Exemplaren deutlich ausgebildet. Durch die enge Rundung zwischen Flanke und Furchen sind bei manchen Exemplaren Nebenkiele zu beobachten. Das wird besonders deutlich bei sehr großen oder etwas zusammengedrückten Gehäusen.
Die Berippung beginnt auf den innersten Windungen als Knoten, die in ein Stadium kräftiger, wenig gebogener Rippen übergeht. Mit zunehmender Größe entwickelt sich die typische Skulptur: Die Rippen beginnen an der Naht stark zurückgeneigt und verlaufen in einem weiten Bogen über die Flanke, wo sie sehr stark nach vorne geneigt in die Nebenkiele übergehen. Der Rippenverlauf auf den Flanken ist verblüffend ähnlich zu dem von Alsatites proaries.
Alpinoceras haueri ist eine häufige und auch großwüchsige Form, die sehr variabel ist, was Rippenhöhe, -anzahl und die Ausprägung der Kielfurchen betrifft. Wähner beschreibt die Art sehr ausführlich und grenzt zusätzlich noch eine Varietät „altior“ ab, die höhere Windungen und einen engeren Nabel besitzt. Der Einfachheit halber übernehmen wir diese Abgrenzung momentan nicht.
Alpinoceras haueri kommt in der obersten megastoma-Zone vor, zusammen mit A. seebachi und anderen Alpinoceraten. Wie bereits Wähner aufgefallen ist, finden sich euch Exemplare zusammen mit A. marmoreum, die sicher nicht umgelagert wurden.

Vergleiche Der kräftige Kiel mit tiefen Furchen und die stark vorwärts gebogenen Rippen machen diese Art unverwechselbar.
Ein wenig ähnlich berippt ist A. salinarius, das aber sehr viel dickere Windungen besitzt.

(Beschreibung übernommen mit freundlicher Genehmigung von hettangium.de)

Lebenszeitraum in Million Jahren (Ma)

Startalter: 196.5 Ma - Endalter: 190.8 Ma
Phanerozoic
(Phanerozoikum)
Mesozoic
(Mesozoikum)
Jurassic
(Jura)
Lower/Early Jurassic
(Lias)
Sinemurian
(Sinemurium)
189.6
196.5

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur

Links

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