'._('einklappen').'
 

Pecopteris candolleana

Weitere Funktionen

Bilder (4 Bilder gesamt)

Pecopteris candolleana
Aufrufe (Bild: 1308472234): 637
Pecopteris candolleana

Schulter, Karnische Alpen, Bezirk Hermagor, Kärnten, Österreich; Bildbreite 15 cm

Sammlung: 2045
Copyright: 2045
Beitrag: 2045 2011-06-19
Fundstelle: Schulter / Kirchbach, KG / Kirchbach / Hermagor, Bezirk / Kärnten / Österreich
Scolecopteris candolleana
Aufrufe (Bild: 1540169500): 326
Scolecopteris candolleana (SNr: NHMS-AP-53-6 (leg. Arnhardt))

Langguthzeche, Manebach; Manebach-Formation, Unterrotliegend (Unterperm)

Sammlung: Naturhistorisches Museum Schleusingen
Copyright: Fliegenklatsche
Beitrag: Fliegenklatsche 2018-10-22
Fundstelle: Langguthzeche / Manebach / Ilmenau / Ilm-Kreis / Thüringen / Deutschland
Scolecopteris candolleana
Aufrufe (Bild: 1540218913): 312
Scolecopteris candolleana (SNr: NHMS-AP-53-6 (leg. Arnhardt))

Langguthzeche, Manebach, Th. Wald; Manebach-Fmt., Unterrotliegend (Unterperm). Details der Nervatur.

Sammlung: Naturhistorisches Museum Schleusingen
Copyright: Fliegenklatsche
Beitrag: Fliegenklatsche 2018-10-22
Fundstelle: Langguthzeche / Manebach / Ilmenau / Ilm-Kreis / Thüringen / Deutschland
Scolecopteris candolleana, Fieder letzter Ordnung
Aufrufe (Bild: 1544489649): 112
Scolecopteris candolleana, Fieder letzter Ordnung (SNr: NHMS-WP-3368)

Kammerberg, Manebach, Forschungsgrabung 2005, Schicht 22b, Manebach-Fmt., Unterrotliegend (Unterperm). Fieder mit hervorragender Nervaturerhaltung. Typisch sind die sehr großen, länglichen, alethop...

Sammlung: Naturhistorisches Museum Schleusingen
Copyright: Fliegenklatsche
Beitrag: Fliegenklatsche 2018-12-11
Fundstelle: Kammerberg / Manebach / Ilmenau / Ilm-Kreis / Thüringen / Deutschland

Gruppierung

Zugehörig zu

Gaeabionta  ⇒ Domäne: Eukaryota  ⇒ Reich: Plantae  ⇒ Unterreich: Viridaeplantae  ⇒ Infrareich: Streptophyta  ⇒ Stamm: Tracheophyta  ⇒ Unterstamm: Pteridophyta  ⇒ Klasse: Marattiopsida  ⇒ Ordnung: Marattiales  ⇒ Familie: Psaroniaceae  ⇒ Gattung: Pecopteris

Taxonomie Stufe

Art

Nächst niedrigere Stufe

Die gezeigte Taxonomie ist der Versuch aus Einstufungen verschiedenster Wissenschaftler eine schlüssige Zuordnung zu treffen. Da sich die Taxonomie durch verfeinerte Untersuchungsmethoden und weitere Funde verändern kann, versteht sich unsere Zuordnung nur als Anhaltspunkt.

Name nach

Entsprechender Autor (Name, Jahr)

Brongniart, 1828

Andere Sprachen

wissenschaftlich

Pecopteris candolleana

alternativ genutzter Name

Scolecopteris candolleana

Ausführliche Beschreibung

Forschungsgeschichte: Dieses Psaroniales-Laub wurde erstmals von A. Brongniart (1828) aus Frankreich beschrieben. Als Fundort nennt er Alès (alte Schreibweise: Alais) im Département du Gard. An die von Brongniart eingeführte Schreibweise candolliana hat sich praktisch kein Autor des 19. Jhdts. gehalten. Es gibt verschiedene (illegitime) Varianten des Artnamens. Vor über 130 Jahren setzte sich die heute bekannte Schreibweise candolleana durch (siehe Potonié, 1893 & 1903). Da seit mehr als 100 Jahren (vor 1900) keine andere Schreibweise mehr verwendet wurde - gilt diese heute als valid.

Die für "Pecopteriden" ungewöhnlich großen, leicht herablaufenden Fiederchen gelten seit jeher als leicht bestimmbar. Anders als bei den meisten Pecopteriden kam es im Laufe ihrer Forschungsgeschichte nur sehr selten zu Verwechslungen und Fehlbestimmungen. Die Synonymliste dieser Art ist daher sehr kurz. Das alethopteridische Herablaufen führte gelegentlich zur Fehlbestimmung als Alethopteris grandini (so z.B. bei Potonié, 1893). Vor 1940 als Pecopteris potoniei Nemejc noch nicht publiziert war, wurden dessen schlanke Fiederchen oft als P. candolleana bestimmt - "nach heutigen Kenntnissen bei gut erhaltenem Material unverständlich." (Barthel, 2005, S.46)

Beschreibung: Wedel groß, dreifach gefiedert. Rhachis und Fiederachsen fein längsgestreift und locker mit feinen Trichopodien besetzt. Fiederachsen 1. Ord. sehr breit (bis 20mm). Fiedern 1. und 2. Ord. in eine lange Spitze auslaufend. Fiederchen auffallend groß (bis 18mm, im Durchschnitt 12mm lang und 3-4mm breit), lineal, meist etwas schräg ansitzend, herablaufend und apical leicht eingeschnürt (v.a. an den Fiederspitzen bis zu alethoptheridischer Form). Lamina auffällig dünn, Nervatur locker und sehr zart, selbst die Mittelader ist oft wenig markant. Seitennerven bogenförmig, stets basal gegabelt, danach oft der apicale Gabelast, in halber Höhe, ein zweites Mal gegabelt. Sehr selten gabeln beide Äste ein zweites Mal. Gelegentlich enden die Nerven in Hydathoden.

Die fertilen Fiederchen tragen auf der Unterseite Synangien die aus bis zu sechs spindelförmigen Sporangien bestehen. Sie wurden früher Asterotheca Grand’Eury zugeordnet (siehe Potonié 1903) - dies ist aber nichts anderes als Scolecopteris (Zenker) emend. Strassburger (siehe Stur, 1883). Der Zusammenhang steriler und fertiler Fiederchen ist leichter als bei anderen Scolecopteris-Arten schon durch die besondere Größe und Form der fertilen Fiederchen nachzuweisen.

Vergleiche: Die großen, zartspreitigen, alethopteridisch herablaufenden Fiederchen mit ihrer lockeren und zarten Nervatur sind unverwechselbar. Das gilt erst recht, wenn noch weitere Merkmale des Wedelbaus, wie die langen Spitzen der Fiedern zu beobachten sind. Unverständlich ist daher die Meinung von Zodrow (1990) der Sc. candolleana mit Scolecopteris cyathea vereinen möchte. Deren gelegentliche Gabelungen der Seitennerven liegen jedoch viel höher, außerdem sind ihre Fiederchen niemals so groß. Weitere Unterschiede sind die stets dichte Stellung der cyathea-Fiederchen, die bei candolleana deutlich lockerer stehen, die Form der Fiedern 1. und 2. Ord. (bei cyathea lineal mit kurzer Spitze) und die deutlich dickere Blattsubstanz (Lamina) der cyathea-Fiederchen.

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur

  • Potonié, H. (1903): Abbildungen und Beschreibungen fossiler Pflanzen-Reste der palaeozoischen und mesozoischen Formationen. Lfg. I

Automatische Verweise auf fremde Internet-Inhalte (Verantwortlichkeit liegt beim Betreiber)

Search for taxonomy at Fossilworks
Search for taxonomy at PaleobioDB.org
Search for taxonomy at The Taxonomicon

Fossilzuordnungen (0)

Vorkommen (5)