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Pecopteris oreopteridia

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Scolecopteris (Pecopteris) oreopteridia, "naturmazeriertes" Fiederfragment
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Scolecopteris (Pecopteris) oreopteridia, "naturmazeriertes" Fiederfragment (SNr: NHMS-WP-9458)

Sperbersbach a.d. Schmücke, Th. Wald; Goldlauter-Formation, Rotliegend (Perm). Ein Exemplar wie aus dem Lehrbuch! Seitennervatur der Fiederchen einmal, unmittelbar basal, gegabelt, zunächst bogenfö...

Sammlung: Naturhistorisches Museum Schleusingen
Copyright: Fliegenklatsche
Beitrag: Fliegenklatsche 2018-09-28
Fundstelle: Sperbersbach / Schmücke / Gehlberg / Oberes Geratal / Ilm-Kreis / Thüringen / Deutschland
Scolecopteris oreopteridia
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Scolecopteris oreopteridia (SNr: NHMS-WP-7824 (leg. Brauner))

Hartsteinwerk Cabarz (OT von Bad Tabarz), Goldlauter-Fmt., Rotliegend (Perm). Schmale lineale Fiederchen (8x2,5mm), schäg ansitzend, leicht herablaufend. Trotz schwacher Erhaltung bestimmbar. Entsc...

Sammlung: Naturhistorisches Museum Schleusingen
Copyright: Fliegenklatsche
Beitrag: Fliegenklatsche 2018-09-29
Fundstelle: Hartsteinwerk Tabarz Fritz Neuland Natursteinvertrieb / Bad Tabarz / Gotha, Landkreis / Thüringen / Deutschland

Gruppierung

Zugehörig zu

Gaeabionta  ⇒ Domäne: Eukaryota  ⇒ Reich: Plantae  ⇒ Unterreich: Viridaeplantae  ⇒ Infrareich: Streptophyta  ⇒ Stamm: Tracheophyta  ⇒ Unterstamm: Pteridophyta  ⇒ Klasse: Marattiopsida  ⇒ Ordnung: Marattiales  ⇒ Familie: Psaroniaceae  ⇒ Gattung: Pecopteris

Taxonomie Stufe

Art

Nächst niedrigere Stufe

Die gezeigte Taxonomie ist der Versuch aus Einstufungen verschiedenster Wissenschaftler eine schlüssige Zuordnung zu treffen. Da sich die Taxonomie durch verfeinerte Untersuchungsmethoden und weitere Funde verändern kann, versteht sich unsere Zuordnung nur als Anhaltspunkt.

Name nach

Entsprechender Autor (Name, Jahr)

Andere Sprachen

wissenschaftlich

Pecopteris oreopteridia

Typlokalität

Typlokalität

Deutschland/Thüringen/Ilm-Kreis/Ilmenau/Manebach

Ausführliche Beschreibung

Beschreibung: Wedel sehr groß, dreifach gefiedert, Rhachis bis 40mm breit und dicht mit Borstenhaaren von ca. 10mm Länge besetzt. Fiederachsen I. Ordnung ebenfalls mit kräftigen Stachelhaaren besetzt. Fiederchen II. Ordnung gelegentlich dünn behaart. Fiederchen in Form und Größe sehr variabel, von rundlich dreieckig (ca. 4mm lang) über zungenförmig und breit-lineal (ca. 6mm lang und 3mm breit) bis zu schmal-lineal (bis 10mm lang) meist schräg ansitzend und schwach herablaufend, meist dicht stehend und sich seitlich berührend. Mittelader markant, deutlich eingesenkt. Seitennerven locker stehend, unmittelbar an der Basis einmal gegabelt, zunächst bogenförmig, dann gerade unter ca. 70° auf den Rand treffend, am Ende häufig mit einer Hydathode. Fiederchen-Oberfläche glatt - in sehr seltenen Fällen mit behaarter Blattunterseite. Blattsubstanz dick. Fertile Fiederchen dicht mit relativ langen (bis 1mm) Sporangien besetzt, die bei der Erhaltung als kohlige Compression keine Einzelheiten erkennen lassen. Im Erzgebirge-Becken (Chemnitz-Altendorf) sind die Fiederchen auch in Strukturerhaltung bekannt ("Madensteine").

Vergleich/Diffentialdiagnose: In Form und Größe der Fiederchen manchmal mit Scolecopteris (Pecopteris) densifolia verwechselt. Diese hat aber niemals eine solch tief liegende Gabelung der Seitennerven. Das gilt auch für den Vergleich mit Sc. cyathea. Bei länglichen Fiederchen besteht eine Verwechslungsgefahr mit Sc. candolleana die ebenfalls eine lockere, basal gegabelte Seitennervatur aufweist. Sc. candolleana-Fiederchen sind aber i.d.R. auffallend groß (bis 18mm lang) und meist gabelt der vordere Gabelast der Seitennerven ein zweites Mal. Gelegentlich zeigen sie aber nur eine einfache Gabelung. Kleinere Fragmente können daher manchmal unbestimmbar sein!

Forschungsgeschichte: Kein anderer Farn ist von Schlotheim (1804) so gut beschrieben und abgebildet worden, wie der 16 Jahre später Filicites oreopteridius genannte Wedel. Ausdrücklich wird die basale Gabelung der Seitennerven genannt: "..nervulisque ex eo prodeuntibus statim a basi furcatis..". Schlotheim's Typus aus Manebach ist verschollen, daher wählte Barthel (1980) einen Neotypus aus Material der Typuslokalität das Gimm 1948 sammelte. Eine zeitlang wurde die Art auch Pecopteris lepidorhachis Zeiller genannt - die aber ist ein illegitimes, jüngeres Homonym zu P. lepidorhachis Brongniart (welche aber eine andere Art ist, wohl identisch mit P. candolleana).

(nach Barthel (2005), mit kleinen Änderungen durch S. Brauner)

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur

  • Barthel, M. (1980): Pecopteris-Arten E.F. v. Schlotheims aus Typuslokalitäten der DDR.- Schriftenr. geol. Wiss., 16: S. 275-304, Berlin
  • Barthel, M. (2005): Die Rotliegendflora des Thüringer Waldes, Teil 3: Farne.- Veröff. Naturhist. Museum Schleusingen, 20: S. 27-56
  • Barthel M. & Brauner S. (2015): Die Rotliegendflora des Thüringer Waldes , Supplementum.- Semana, Bd. 30: S 3-37, Schleusingen
  • Schlotheim, E.F. von (1804): Beschreibung merkwürdiger Kräuterabdrücke und Pflanzenversteinerungen.- Beckersche Buchhandlung, Gotha

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Aktualität: 23. May 2020 - 02:33:24

Vorkommen (8)

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