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Psiloceras naumanni

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Psiloceras naumanni
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Psiloceras naumanni

Psiloceras naumanni; Unterer Jura, Unteres Hettangium; FO: Karwendelgebirge, Tirol, AT

Copyright: hettangium.de
Beitrag: oliverOliver 2019-10-29
Fundstelle: Tirol / Österreich
Psiloceras naumanni
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Psiloceras naumanni

Psiloceras naumanni; Unterer Jura, Unteres Hettangium; FO: Karwendelgebirge, Tirol, AT

Copyright: hettangium.de
Beitrag: oliverOliver 2019-10-29
Fundstelle: Tirol / Österreich

Gruppierung

Zugehörig zu

Gaeabionta  ⇒ Domäne: Eukaryota  ⇒ Reich: Animalia  ⇒ Mittelreich: Eumetazoa  ⇒ Klade: Triploblastica  ⇒ Klade: Eutriploblastica  ⇒ Klade: Neotriploblastica  ⇒ Klade: Eucoelomata  ⇒ Superstamm: Eutrochozoa  ⇒ Stamm: Mollusca  ⇒ Klasse: Cephalopoda  ⇒ Unterklasse: Ammonoïdea  ⇒ Ordnung: Ammonitida  ⇒ Überfamilie: Psiloceratoidea  ⇒ Familie: Psiloceratidae  ⇒ Gattung: Psiloceras

Taxonomie Stufe

Art

Nächst niedrigere Stufe

Die gezeigte Taxonomie ist der Versuch aus Einstufungen verschiedenster Wissenschaftler eine schlüssige Zuordnung zu treffen. Da sich die Taxonomie durch verfeinerte Untersuchungsmethoden und weitere Funde verändern kann, versteht sich unsere Zuordnung nur als Anhaltspunkt.

Name nach

Entsprechender Autor (Name, Jahr)

Neumayr, 1879

Andere Sprachen

wissenschaftlich

Psiloceras naumanni

ehemaliger Name

Aegoceras naumanni

alternativ genutzter Name

Psiloceras (Paraphylloceras) naumanni

Lange 1952

Ausführliche Beschreibung

Stufe: Unteres Hettangium

Beschreibung:

Auf den innersten sichtbaren 1-2 Windungen ist ein sehr kräftiges Knötchenstadium ausgebildet, worauf eine regelmäßige dichte Berippung folgt. Die Rippen beginnen an der Nabelkante, ziehen leicht rückwärts geneigt bis radial über die Flanken und biegen dann leicht nach vorne um, wo sie verlöschen. Sie sind zuerst noch recht hoch, verflachen aber sehr schnell. Typisch für Ps. naumanni ist die schwache, eng stehende Berippung. Bei großen, ausgewachsenen Exemplaren kann auf der Wohnkammer die Berippung verschwinden oder in unregelmäßige Wülste übergehen, die sich an den Anwachsstreifen orientieren und eher an Mundränder als wie Rippen erinnern.
Der Windungsquerschnitt ist jung oval, mit zunehmender Größe hochrechteckig mit abgeplatteten Flanken. Die Flanken stehen dabei nicht parallel, sonder fallen zur Externseite hin ab, so dass die größte Wb an der Nabelkante zu messen ist. Dieses Phänomen wird mit zunehmender Größe immer deutlicher.
Die Windungsverhältnisse verändern sich während der Ontogenie sehr stark (z.B. Nw von 32% bei einem Dm= 11mm bis zu Nw von 62% bei einem Dm= 178mm.). Die Windungsbreite nimmt im Alter nur noch sehr wenig zu, was den Gehäusen eine scheibenförmige Gestalt gibt. LANGE gibt eine umfassende Maßtabelle an.
Psiloceras naumanni kommt sehr häufig vor und kann sehr großwüchsig werden. Exemplare von 300mm Durchmesser wurden bereits gefunden! Die überwiegende Große liegt bei ca. 100mm. Es ist ein gutes Leitfossil und charakterisiert in vielen Profilen den nächsten markanten Ammoniten-Horizont über Ps. calliphyllum. Je nach Kondensation kann dieser naumanni-Horizont auch im sog. Calliphyllum-Bed enthalten sein.

Vergleiche:

LANGE trennt zwei Unterarten ab: Ps. naumanni elatior (keine abgeplatteten Flanken, WQ immer oval) und Ps. naumanni glabrum (nur berippt auf den Innenwindungen), merkt aber an, dass es Extreme einer großen Variationsbreite sein können. Ps. naumanni variiert relativ stark in Rippenzahl, Wh, Wb und Altersskulptur, ist aber durch die dichte Berippung und die abgeplatteten Flanken deutlich von anderen Formen zu unterscheiden.
Auf den ersten Blick ein wenig ähnlich ist Psiloceras trochoeides, das aber eine wesentlich größere Nabelweite und weniger dichte Rippen besitzt. Auf den zweiten Blick ähnelt Ps. trochoeides viel mehr Ps. costosum oder Ps. strongolum.


(Beschreibung übernommen mit freundlicher Genehmigung von hettangium.de)

Referenz- und Quellangaben, Literatur

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