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Ammonoïdea

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Ammonit
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): 28912
Ammonit
Heteromorpher Ammonit; Größe: 1,20 x 0,5 x 0,3 m; Fundort: Agadir, Region Souss-Massa-Draa, Marokko
Copyright: Paleodirect.com; Beitrag: slugslayer
Fundort: Marokko/Souss-Massa, Region/Agadir-Ida ou Tanane, Provinz/Agadir
Fossil: Ammonoïdea
Bild: 1389816597
Wertung: 10 (Stimmen: 1)
Lizenz: Nur zur Mineralienatlas-Projekt-Verwendung
Ammonit

Heteromorpher Ammonit; Größe: 1,20 x 0,5 x 0,3 m; Fundort: Agadir, Region Souss-Massa-Draa, Marokko

Copyright: Paleodirect.com
Beitrag: slugslayer 2014-01-15
Fundstelle: Agadir / Agadir-Ida ou Tanane, Provinz / Souss-Massa, Region / Marokko
Ammonite
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): 16725
Ammonite
Pyritized ammonite from Buttenheim, Bamberg, Germany; Size 67 х 55 х 30 mm; Brass varnish added.
Copyright: pegmatite; Beitrag: pegmatite
Sammlung: pegmatite
Fundort: Deutschland/Bayern/Oberfranken, Bezirk/Bamberg, Landkreis/Buttenheim/Tongrube Holzbachacker
Fossil: Ammonoïdea
Bild: 1469218124
Wertung: 10 (Stimmen: 1)
Lizenz: Nur zur Mineralienatlas-Projekt-Verwendung
Ammonite

Pyritized ammonite from Buttenheim, Bamberg, Germany; Size 67 х 55 х 30 mm; Brass varnish added.

Sammlung: pegmatite
Copyright: pegmatite
Beitrag: pegmatite 2016-07-22
Fundstelle: Tongrube Holzbachacker / Buttenheim / Bamberg, Landkreis / Oberfranken, Bezirk / Bayern / Deutschland
Pyrite
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): 38477, Wertung: 9.27
Pyrite
Pyritized ammonite from Buttenheim, Nuremberg, Germany; Size 50 х 43 х 20 mm
Copyright: pegmatite; Beitrag: pegmatite
Sammlung: pegmatite
Fundort: Deutschland/Bayern/Oberfranken, Bezirk/Bamberg, Landkreis/Buttenheim
Mineral: Pyrit
Fossil: Ammonoïdea
Bild: 1457845961
Wertung: 9.27 (Stimmen: 11)
Lizenz: Nur zur Mineralienatlas-Projekt-Verwendung
Pyrite

Pyritized ammonite from Buttenheim, Nuremberg, Germany; Size 50 х 43 х 20 mm

Sammlung: pegmatite
Copyright: pegmatite
Beitrag: pegmatite 2016-03-13
Fundstelle: Buttenheim / Bamberg, Landkreis / Oberfranken, Bezirk / Bayern / Deutschland
Ammonit - Pleuroceras spinatum?
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Ammonit - Pleuroceras spinatum?
Ammonit (Pleuroceras, evtl. spinatum?), Durchmesser rund 3 cm. Unterstürmig, Franken, Deutschland.
Copyright: Jan Hartmann; Beitrag: Alcest
Sammlung: Jan Hartmann
Fundort: Deutschland/Bayern/Oberfranken, Bezirk/Forchheim, Landkreis/Eggolsheim/Unterstürmig/Tongrube
Fossil: Ammonoïdea, Pleuroceras
Bild: 1450018513
Wertung: 9 (Stimmen: 2)
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung (CC-BY) V.3.0
Ammonit - Pleuroceras spinatum?  D

Ammonit (Pleuroceras, evtl. spinatum?), Durchmesser rund 3 cm. Unterstürmig, Franken, Deutschland.

Sammlung: Jan Hartmann
Copyright: Jan Hartmann
Beitrag: Alcest 2015-12-13
Fundstelle: Tongrube / Unterstürmig / Eggolsheim / Forchheim, Landkreis / Oberfranken, Bezirk / Bayern / Deutschland
Ammonit
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): 8359
Ammonit
Geseke, Soest, Arnsberg, Nordrh.-Westf.
Copyright: Doc Diether; Beitrag: Doc Diether
Sammlung: Hellwegmuseum Geseke
Fundort: Deutschland/Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Soest, Landkreis/Geseke
Fossil: Ammonoïdea
Bild: 1380793529
Wertung: 9 (Stimmen: 1)
Lizenz: Nur zur Mineralienatlas-Projekt-Verwendung
Ammonit

Geseke, Soest, Arnsberg, Nordrh.-Westf.

Sammlung: Hellwegmuseum Geseke
Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2013-10-03
Fundstelle: Geseke / Soest, Landkreis / Arnsberg, Bezirk / Nordrhein-Westfalen / Deutschland
pyritisierter Ammonit in Pyritknolle
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): 12290
pyritisierter Ammonit in Pyritknolle
Kubische messinfarbene Kristalle, BB = 22 mm, Fundort: Steinbruch Hamelspringe am Süntel/ Mattenberg, Bad Münder am Deister, Niedersachsen, Deutschland.
Copyright: Manfred Früchtl; Beitrag: Münchener Micromounter
Sammlung: Lithothek der Münchener Micromounter, Sammlungsnummer: A012310
Fundort: Deutschland/Niedersachsen/Hameln-Pyrmont, Landkreis/Bad Münder am Deister/Kalksteinbruch Hamelspringe
Mineral: Pyrit
Fossil: Ammonoïdea
Bild: 1391272590
Wertung: 9 (Stimmen: 1)
Lizenz: Nur zur Mineralienatlas-Projekt-Verwendung
pyritisierter Ammonit in Pyritknolle (SNr: A012310)

Kubische messinfarbene Kristalle, BB = 22 mm, Fundort: Steinbruch Hamelspringe am Süntel/ Mattenberg, Bad Münder am Deister, Niedersachsen, Deutschland.

Sammlung: Lithothek der Münchener Micromounter
Copyright: Manfred Früchtl
Beitrag: Münchener Micromounter 2014-02-01
Fundstelle: Kalksteinbruch Hamelspringe / Bad Münder am Deister / Hameln-Pyrmont, Landkreis / Niedersachsen / Deutschland

Zusatzangaben / Zusammenfassung

Ammonoïdea / Ammoniten

Gruppierung

Zugehö­rig zu

Gaeabionta  ⇒ Domäne: Eukaryota  ⇒ Reich: Animalia  ⇒ Mittelreich: Eumetazoa  ⇒ Klade: Triploblastica  ⇒ Klade: Eutriploblastica  ⇒ Klade: Neotriploblastica  ⇒ Klade: Eucoelomata  ⇒ Superstamm: Eutrochozoa  ⇒ Stamm: Mollusca  ⇒ Klasse: Cephalopoda

Taxo­no­mie Stufe

Unterklasse

Die gezeigte Taxonomie ist der Versuch aus Einstufungen verschiedenster Wissenschaftler eine schlüssige Zuordnung zu treffen. Da sich die Taxonomie durch verfeinerte Untersuchungsmethoden und weitere Funde verändern kann, versteht sich unsere Zuordnung nur als Anhaltspunkt.

Name nach

Ent­spre­chen­der Autor (Name, Jahr)

Zittel, 1884

Andere Sprachen

Deutsch

Ammoniten

wissenschaftlich

Ammonoïdea

Esperanto

Amoniti

Arabisch

أمونيت

Japanisch

アンモナイト

Koreanisch

암모나이트

alternativ genutzter Name

Deutsch

Ammonit

Ammonoidea

Ausführliche Beschreibung

Bei den Ammoniten handelt es sich um eine ausgestorbene Gruppe von Kopffüßern, die etwa 350 Millionen Jahre lang in den Meeren lebte. Ammoniten entwickelten sich im Devon mit den Goniatiten (Altammoniten), weiter über die Ceratiten-Formen des Trias zu den eigentlichen Ammoniten der Jura- und Kreidezeit, die in riesiger Formenfülle auftraten, bis sie vor ca. 65 Millionen Jahren ausstarben.

Versteinerte Ammoniten sind in Größen von wenigen Millimeter und 2 Meter gefunden worden. Man kann die verschiedenen Arten (unter anderem) an der Form und Skulpierung der (eher selten im Original, häufiger mineralisch umgewandelt) erhaltenen aragonitischen Schalen oder an der Ausprägung der Lobenlinien erkennen. Insgesamt wurden bis heute über 7000 Arten beschrieben.

Ammoniten werden als Leitfossilien bezeichnet. Das bedeutet, dass man über bestimmte Fossilien Gesteinsserien zeitlich einordnen kann. Mit Hilfe der radiometrische Altersdatierung (Messung der Zerfallsprodukte von radioaktiven Stoffen in den Gesteinen) und der Biostratigraphie (hier kommen die Ammoniten ins Spiel) können Gesteine auf wenige 10.000 Jahre genau datiert werden.

Auch heute leben noch unterschiedliche Formen der Kopffüßer. Einige Vertreter sind unter dem Namen Nautilus (Perlboot) oder Sepia bekannt. Im Museum in Eichstätt können Perlboote lebendig im Aquarium beobachtet werden.


Aufbau

  • Ammonitella - Ammonitengehäuse des Schlüpflings aus dem Ei, bestehend aus dem Protoconch und einem weiteren Gehäusegang ohne Anwachslinien.
  • Lobenlinie - sinusförmig geschwungene Verwachsungsnaht der nachträglich eingebauten Kammerscheidewände (Septen [Einz. Septum]).
  • Phragmokon - hinterer gekammerter Gehäuseabschnitt
  • Protoconch - noch im Ei gebildete erste Gehäusekammer des Ammoniten
  • Septen [Einz. Septum] - Kammerscheidewände, die das Gehäuse in einzelne Abschnitte teilen.
  • Sipho - verbindet die Kammern des Phragmokon durch einen Kanal und sorgt für einen kontrollierten Wasserhaushalt in den Kammern.
Ammonit Längsschnitt
Ammonit Längsschnitt
Schematischer Längsschnitt eines Ammoniten mit Erklärungen. Nachempfunden einer Illustration im Buch "Helmut Keupp - Ammoniten Paläobiologische Erfolgsspiralen"
Copyright: Stefan; Beitrag: Stefan
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Lizenz: Nur zur Mineralienatlas-Projekt-Verwendung
Ammonit Längsschnitt

Schematischer Längsschnitt eines Ammoniten mit Erklärungen. Nachempfunden einer Illustration im Buch "Helmut Keupp - Ammoniten Paläobiologische Erfolgsspiralen"

Stefan

Schematischer Querschnitt durch einen Ammoniten

Ammonit Querschnitt
Ammonit Querschnitt
Ammonit Querschnitt mit Beschreibung der Details
Copyright: Stefan; Beitrag: Stefan
Bild: 1207832340
Lizenz: Nur zur Mineralienatlas-Projekt-Verwendung
Ammonit Querschnitt

Ammonit Querschnitt mit Beschreibung der Details

Stefan

Systematik

Die ersten Ammoniten erschienen im Unterdevon. Man geht heute davon aus, dass sie von den stabförmigen Bactriten abstammen. Im Unterdevon fand man Übergangsformen von orthokonen (gestreckt), über cyrtokone (gekrümmt) Formen, bis schließlich hin zu der geschlossenen Ammonitenspirale. Im Oberdevon und Karbon lieferten die Clymenien und Goniatiten wichtige Leitfossilien

Die Ammoniten werden in 9 Ordnungen unterteilt:


Paläoammonoidea (Altammoniten)


Mesoammonoidea (Mittelammoniten)

Die im Devon und Karbon reich entfalteten Altammoniten erloschen bis auf einen kleinen Formenkreis. Aus diesem entwickeltenn sich in der Trias die Mesoammonoidea. Mit den Ceratiten erlebten die Ammoniten ihre zweite Blütezeit.


Neoammonoidea (Neuammoniten)

Die Neoammonoidea sind die eigentlichen Ammoniten. Sie entwickelten sich formenreich vom Unteren Jura bis zur Oberkreide und mit ihnen erreichten die Ammonoidea im Mesozoikum ihre höchste Blüte. In dieser Zeit bildeten sie wichtige Leitfossilien. Am Ende der Kreide starben alle Ammoniten aus.


Aptychen

Aptychen sind paarige, spiegelbildlich symmetrisch ausgebildete Platten, die im Gegensatz zum Gehäuse der Ammoniten, welches aus Aragonit aufgebaut ist, aus Calzit bestehen, und daher bessere Überlieferungsbedingungen haben. Sie werden aber meist isoliert und nur selten im Zusammenhang mit dem Gehäuse gefunden. Auch darum haben sie eine wechselvolle Forschungsgeschichte hinter sich. Wurden sie Anfangs als Gehäusedeckel angesehen, betrachtete man sie später als Teile des Kieferapparates. Heute wird eine multifunktionale Interpretation bevorzugt.

Lebenszeitraum in Million Jahren (Ma)

Startalter: 411,2 Ma - Endalter: 66,5 Ma
65.5
85.8
99.6
130
144.5
161.2
171.6
189.6
203.6
237
251.1
265.8
275.6
299
311.7
345.3
385.3
411.2
Maastricht
Campan
Santon
Coniac
Turon
Cenoman
Alb
Apt
Barreme
Hauterive
Valangin
Berrias
Tithonium
Kimmeridgium
Oxfordium
Callovium
Bathonium
Bajocium
Aalenium
Toarcium
Pliensbachium
Sinemurium
Hettangium
Rhät
Nor
Karn
Ladin
Anis
Olenekium
Induum
Changhsingium
Wuchiapigium
Capitanium
Wordium
Roadium
Kungur
Artinsk
Sakmar
Assel
Gzhelium
Kasimovium
Moscovium
Bashkirium
Serpukhovium
Vise
Tournai
Famennium
Frasnium
Givet
Eifel
Ems
Prag
Obere Kreide
Untere Kreide
Malm
Dogger
Lias
Obere Trias
Mittlere Trias
Untere Trias
Loping
Guadalup
Cisural
Pennsylvanium
Mississippium
Oberes Devon
Mittleres Devon
Unteres Devon
Kreide
Jura
Trias
Perm
Karbon
Devon
Startalter: 416 Ma - Endalter: 411,2 Ma
Phanerozoic
(Phanerozoikum)
Paleozoic
(Paläozoikum)
Devonian
(Devon)
Lower Devonian
(Unteres Devon)
Lochkovian
(Lochkovium)
411.2
416

Externe Verweise (Links)

Rekonstruktion
Ammoniten.org

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur

pdf-downloads

Weblinks

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Suche nach Taxonomie bei PaleobioDB.org
Suche nach Taxonomie bei Fossilworks
Suche nach Taxonomie bei The Taxonomicon

Nächst niedrigere Taxonomie-Stufe

Ordnung: Agoniatitida Ruzhencev, 1957

Ordnung: Ammonitida Hyatt, 1889

Ordnung: Ancyloceratida Wiedmann, 1966

Ordnung: Ceratitida Hyatt, 1884

Ordnung: Clymeniida Sepkoski, 2002

Ordnung: Goniatitida Hyatt, 1884

Ordnung: Lytoceratida Hyatt, 1899

Ordnung: Phylloceratida Zittel, 1884

Gattung: Physeogrammoceras Sepkoski, 2002

Ordnung: Prolecanitida Miller & Furnish, 1954

Überfamilie: Protancyloceratoidea Breistroffer, 1947

Überfamilie: Ptychoceratoidea Gill, 1871

Gattung: Subnebrodites Sepkoski, 2002

Liste aktualisieren

Aktualität: 10. Aug 2022 - 23:42:58

Auf gleicher taxonomischer Ebene (Geschwister) (Anzahl: 191)

Lokationen mit GPS-Informationen