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Ptychodus

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Zusatzangaben / Zusammenfassung

Synonyme: Aulodus (DIXON, 1850), Sporetodus (COPE, 1874), Hemiptychodus (JAEKEL, 1894), Heteroptychodus (YABE & OBATA, 1930)

Gruppierung

Zugehörig zu

Gaeabionta  ⇒ Domäne: Eukaryota  ⇒ Reich: Animalia  ⇒ Mittelreich: Eumetazoa  ⇒ Klade: Triploblastica  ⇒ Klade: Nephrozoa  ⇒ Abzweig: Deuterostomia  ⇒ Stamm: Chordata  ⇒ Unterstamm: Vertebrata  ⇒ Infrastamm: Gnathostomata  ⇒ Superklasse: Pisces  ⇒ Klasse: Chondrichthyes  ⇒ Unterklasse: Elasmobranchii  ⇒ Kohorte: Euselachii  ⇒ Subkohorte: Protoselachii  ⇒ Ordnung: Hybodontiformes  ⇒ Familie: Ptychodontidae

Taxonomie Stufe

Gattung

Nächst niedrigere Stufe

Art: Ptychodus anonymus WILLISTON, 1900

Art: Ptychodus concentricus AGASSIZ

Art: Ptychodus connellyi MACLEOD & SLAUGHTER, 1980

Art: Ptychodus deccurens

Art: Ptychodus elevatus Herman, 1975

Art: Ptychodus latissimus AGASSIZ, 1843

Art: Ptychodus mammillaris Agassiz, 1839

Art: Ptychodus marginalis AGASSIZ

Art: Ptychodus mortoni MANTELL, 1839

Art: Ptychodus occidentalis LEIDY, 1868

Art: Ptychodus oweni DIXON

Art: Ptychodus polygyrus AGASSIZ, 1839

Art: Ptychodus rugosus Dixon, 1850

Art: Ptychodus whipplei MARCOV, 1858

Die gezeigte Taxonomie ist der Versuch aus Einstufungen verschiedenster Wissenschaftler eine schlüssige Zuordnung zu treffen. Da sich die Taxonomie durch verfeinerte Untersuchungsmethoden und weitere Funde verändern kann, versteht sich unsere Zuordnung nur als Anhaltspunkt.

Name nach

Entsprechender Autor (Name, Jahr)

AGASSIZ, 1835

Andere Sprachen

wissenschaftlich

Ptychodus

Ausführliche Beschreibung

Allgemeines

Zähne der Gattung Ptychodus sind wohl die schönsten Funde von Haien, die ein Sammler in den Schichten der oberen Kreide finden kann. Sie sind die typischsten und nur auf die obere Kreide beschränkten Fischfossilien. Weltweit verbreitet, liegt der Schwerpunkt auf den Gebieten der heutigen USA und England. Aber auch in Deutschland werden, wenn auch nicht häufig, jedes Jahr sehr schöne Exemplare gefunden. Aufgrund des Wurzelaufbaus dieser hybodonten Haie besteht eine möglicherweise enge verwandschaftliche Beziehung zur heutigen Gattung Heterodontus, die zur Familie der heterodonten Haie gehört. Wahrscheinlich haben beide Familien gemeinsame Vorfahren in der Trias. Wegen des ausgeprägten Pflasterzahngebisses, geeignet zum Zerkleinern von Muscheln und Schnecken, kann man davon ausgehen, dass diese ausgestorbene Gattung die selbe Lebensweise wie die heutigen Rochen, u.a. der Gattungen Myliobatis und Rhinoptera, hatte.

Evolution

Obwohl in den USA von manchen Arten unzählige Zähne und in England sogar mehr oder weniger vollständige Gebisse gefunden wurden, ist so gut wie nichts aus der Entwicklungsgeschichte dieser Gattung bekannt. Sie trat plötzlich in der oberen Kreide mit einer Vielzahl von Arten in Erscheinung und starb an der Grenze Kreide/Tertiär aus. Sehr problematisch ist auch die Tatsache, dass viele Arten sich scheinbar artfremd paarten. Sicherlich ist dieses der Hauptgrund, der den Artenreichtum dieser Gattung erklärt. So manchen Sammler oder Wissenschaftler bringt es zur Verzweifelung, wenn er den einen oder anderen Ptychoduszahn bestimmen möchte. Viele Arten müssen noch beschrieben werden. Umso wichtiger ist es, dass jeder Zahn, der in Europa gefunden wurde, auch erhalten bleibt und der Wissenschaft auch zugänglich gemacht wird. Jeder Sammler, aber auch jede Institution, sollte sich dieser Verantwortung bewusst sein.

Zahnbeschreibung (nach Cappetta)

Die Zähne sind durch eine sehr hohe und dicke Krone charakterisiert, welche eine viereckige bis rechteckige Kontur hat. Sie können bis zu 7 cm breit sein. Die Krone besitzt eine zentrale, unterschiedlich ausgebildete Reibefläche. Sie hat einige scharfe, querlaufende Kämme, welche entweder einzeln oder vereint zum Rand der Krone auslaufen. Die Reibefläche ist von einem Randbereich umgeben, der lateral im Allgemeinem gut ausgebildet ist. Dieser Rand ist bedeckt mit zahllosen Schmelzfältchen. Der äußere Rand der Krone ist sehr häufig konvex, während der innere konkav ist. Von innen gesehen ist die innere Seite der Krone entlang ihrer ganzen Breite komprimiert. Der untere Rand der Krone ist breit und rundherum konvex. Die Wurzel ist massiv, im Allgemeinen nicht sehr hoch. Sie ist schmaler als die Krone. Die Basalseite ist konkav von außen gesehen. Die Wurzel trägt ein oder mehrere große Foramen-Löcher.

Lebenszeitraum in Million Jahren (Ma)

Startalter: 93.5 Ma - Endalter: 7.246 Ma
Phanerozoic
(Phanerozoikum)
Cenozoic
(Känozoikum)
Mesozoic
(Mesozoikum)
Neogene
(Neogen)
Paleogene
(Paläogen)
Cretaceous
(Kreide)
Miocene
(Miozän)
Oligocene
(Oligozän)
Eocene
(Eozän)
Paleocene
(Paläozän)
Upper/Late Cretaceous
(Obere Kreide)
Tortonian
(Tortonium)
Serravallian
(Serravallium)
Langhian
(Langhium)
Burdigalian
(Burdigalium)
Aquitanian
(Aquitanium)
Chattian
(Chattium)
Rupelian
(Rupelium)
Priabonian
(Priabonium)
Bartonian
(Bartonium)
Lutetian
(Lutetium)
Ypresian
(Ypresium)
Thanetian
(Thanetium)
Selandian
(Selandium)
Danian
(Danium)
Maastrichtian
(Maastricht)
Campanian
(Campan)
Santonian
(Santon)
Coniacian
(Coniac)
Turonian
(Turon)
7.246
11.6
11.6
13.65
13.65
15.97
15.97
20.43
20.43
23.03
23.03
28.4
28.4
33.9
33.9
37
37
40.4
40.4
48.6
48.6
55.8
55.8
58.7
58.7
61.7
61.7
65.5
65.5
70.6
70.6
83.5
83.5
85.8
85.8
89.3
89.3
93.5

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Links

  • Fossilienportrait Haie - Ptychodus

Quellenangaben

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Fossilzuordnungen (14)

Vorkommen (4)

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