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Oscar Fraas

Oskar und Eberhard Fraas
Oskar und Eberhard Fraas

Relief im Naturkunde-Museum Stuttgart.

Doc Diether

Oscar Friedrich von Fraas (1824-1897) war ein deutscher Naturforscher, Geologe und Geistlicher.
Er wurde von Quenstedt zu kristallografischen Untersuchungen und zu Studien über die schwäbischen Sedimente und die darin vorkommenden Fossilien angeregt. Wie schnell sich Fraas in die Geowissenschaften einarbeitete, zeigt, dass er schon 1845 für eine geognostische Aufnahme der Umgebung von Tübingen einen Preis der philosophischen Fakultät erhielt.
1854 nahm er die Stelle eines wissenschaftlichen Hilfsarbeiters für die geologischen, paläontologischen und mineralogischen Abteilungen im Königlichen Naturalienkabinett in Stuttgart an. Bereits 1856 wurde er zum Konservator ernannt und durch den Professorentitel ausgezeichnet.

Er war in Sachen Geologie und Fossilien im Libanon tätig. Später benannte er sein Haus in der Stuttgarter Libanonstraße als "Haus Libanon", was quasi zu seinem Markenzeichen wurde. (Bem. Doc Diether)

Neben seiner umfangreichen Sammlungs- und Ausgrabungstätigkeit publizierte er zahlreiche geologische, paläontologische und archäologische Werke, darunter die Monografien „Die nutzbaren Mineralien Württembergs“ (1860), „Die geognostische Sammlung Württembergs“ (1869), „Die Fauna von Steinheim“ (1870), sowie den Festschriftartikel "Aetosaurus ferratus Fr. Die gepanzerte Vogel-Echse aus dem Stubensandstein bei Stuttgart" (1877) und eine „Geognostische Beschreibung von Württemberg, Baden und Hohenzollern“ (1882).



Literatur:

  • Oscar Fraas (1860). Die nutzbaren Minerale Württembergs. Verlag Ebner u. Seubert, Stuttgart.
  • Oscar Fraas (1867). Beiträge zur Culturgeschichte des Menschen während der Eiszeit. Nach den Funden an der Schussenquelle. – Archiv für Anthropologie 2, 29–50.
  • Fraas, O. et al. (1925). Hydrographische Übersichtskarte des Königreichs Württemberg Blatt Heidenheim. Karte 1: 50 000 Geognostische (Nr.27). Kgl. württemb. stat. LA.

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