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Mont-Blanc-Massiv

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Frankreich / Auvergne-Rhône-Alpes, Region / Haute-Savoie, Département / Chamonix / Mont-Blanc-Massiv

GPS-Ko­or­di­na­ten

Mt.-Blanc-Massiv



Mt.-Blanc-Massiv

WGS 84: 
Lat.: 45,8325° N, 
Long: 6,86455° E
WGS 84: 
Lat.: 45° 49' 57" N,
   Long: 6° 51' 52,38" E
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=643
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Verkürzte Pfadangabe

Mont-Blanc-Massiv, Chamonix, Haute-Savoie, Auvergne-Rhône-Alpes, FR
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

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Ausführliche Beschreibung

BILD:1184319880

Mont Blanc Ost-Seite
Foto: Public Domain
Fotograf: Pegasus2

Der Mont Blanc, auf italienischer Seite als Monte Bianco (beides "Weißer Berg") bezeichnet, ist mit 4.792 m Höhe der höchste Berg der Alpen. Das gesamte Mont-Blanc-Massiv gehört zu den Savoyer Alpen. Vom Gipfel bis zu einer Höhe von 2.440 m herab sind seine Hänge mit einer Eiskappe bedeckt, die bis zu 28 m dick ist. Er besitzt mehrere Gletscher, darunter den Mer de Glace am Nordhang.

Der Mont Blanc besteht aus Granit und hat zwei völlig verschiedene Gesichter: Im Norden ist er rundlich und fast vollständig vergletschert, von Süden erscheint er als markanter Felsklotz mit steilen Wänden. Nach Nordwesten entsendet er den Bossesgrat in Richtung auf den Dome du Gouter und die Aiguille du Gouter, nach Nordosten den Verbindungsgrat zu seinen Trabanten Mont Maudit und Mont Blanc du Tacul. Nach Süden entsendet er zwei wilde Felsgrate, die über 3.500 Höhenmeter bis ins italienische Val Veni hinunterreichen, den Brouillardgrat (im Westen) und den Peutereygrat (im Osten), dazwischen den kleinen Innominatagrat und den Freney-Pfeiler.

Die vom Mont Blanc abfließenden Gletscher erreichen auf der italienischen Südseite den flachen Talboden, mit der Besonderheit, dass ihr Umfang in den vergangenen 150 Jahren kaum geschrumpft ist (Glacier/Ghiacciaio de Miage, Glacier/Ghiacciaio de/della Brenva). Auf der französischen Nordseite erreicht einer der Gletscher (Glacier des Bossons) ebenfalls beinahe den Talboden.

An Mineralien sind besonders die rosa Fluorite und die Quarz-Gwindel bekannt. Hervorragende, rosafarbene, transparente Fluorit-Oktaeder auf Quarz (Rauchquarz), tw. mit Albit und Calcit.Erste Funde 1791. Stufen vom Montblanc gehören zu den teuersten der Welt. Die schönsten rosafarbenen Fluoritoktaeder kamen von der Westseite der Aiguille de Pélerins, den Grands Montets, der Nordseite der Roites , Le Couvercle, Le Capucin und dem Voie Leixner-Messmer . 1997 wurden die weltbesten, hochglänzenden, tiefroten Fluoritoktaeder auf und mit Rauchquarz und weißem Dolomit gefunden und selbst kleinere Stufen zu Preisen bis über 10.000 US$ verkauft. Weniger bekannt sind die ebenfalls im Montblanc-Massiv am Col du Tricot auftretenden Baryt-Calcit-Flußspatgänge. (UKJMM 7:1)

Die bekanntesten Fluorit-Vorkommen sind

Argentière
NE-Teil des > Mont Blanc Massivs; ca. 4 km NE von Chamonix, Einzugsgebiet des Gletschers bzw. am Grat Charlet Straton ( zwischen Glacier du Chardonnet und Glacier du Milieu),mit Chardonnet, Les Rognons, Les Courtes, Les Droites, Col de la Verte (Aiguille Verte; Leixner-Messner-Weg), Glacier du Tour Noir , Aiguille de Leschaux, Pied du Chardonnet, Aiguille du Chardonnet und Aiguille du Requin am Mer de Glace. Sehr schöne rosa und blaue Fluorite (Oktaeder) mit Rauchquarz, Adular, Albit, Calcit, selten mit Hämatit und Epidot. Am Grat des Charlet Straton rote Fluoritoktaeder mit Albit und Rauchquarz. In den Jahren 1977 aus einer Kluft des Tour Noir und 1989 am Les Droites hervorragende Funde von tiefrosa Oktaedern auf Rauchquarz. Vom Pointe Kurz am Südostrand des Argentière-Gletschers scharfkantige, oft jedoch matte Rosafluorit-Oktaeder bis 1,6 cm auf weißem Aplitgneis. Rosafluorit vom Argentière findet sich in fast allen weltberühmten Mineraliensammlungen. Es werden weiterhin gute Funde gemacht.

Grandes Jorasses
Mont Blanc-Massiv; Felsgruppe am Boden des "Mer de Glace" (auch als Bois de Glace bezeichnet). Bekannt für hervorragende rubin- bis rosarote Fluorit-Oktaeder, welche schon im 18. Jhdt. als Sammlungsstücke gesucht wurden. Über gute Funde im Jahr 1792 berichtet Pictet im Journal de Physique .

Le Couvercle
Ein Fundort im Mont Blanc Massiv, welcher 1792 von Pictet erwähnt wird.

Tour Noir
Glacier de Tour Noir (Gletscher), > Argentière

Mineralien (Anzahl: 28)

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Rosafluorit (Var.: Fluorit)r
http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Mineralienportrait/Fluorit/Frankreich
(Auvergne-Rhône-Alpes, Region/Haute-Savoie, Département/Chamonix/Mont-Blanc-Massiv/Argentière-Gletscher)
3 BM
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Mineral (TL) -> Mineral-Typlokalität
Mineral -> micht anerkanntes Mineral
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 M -> Link zur allgemeinen Mineralseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

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Mineralbilder (29 Bilder gesamt)

Rauchquarz
Aufrufe (Bild: 1468869444): 4820, Wertung: 9
Rauchquarz

Mont-Blanc-Massiv, Chamonix, Region Rhône-Alpes, Frankreich; 10 x 5 x 13 cm.

Sammlung: Klehwa
Copyright: Rudolf H.
Beitrag: Rudolf Hasler 2016-07-18
Mehr   MF 
Rosa Fluorit auf Rauchquarz
Aufrufe (Bild: 1111779006): 1415
Rosa Fluorit auf Rauchquarz

Fundort: Mt.-Blanc-Massiv, Frankreich

Copyright: Stuart Wilensky
Beitrag: Mineralienatlas 2005-03-25
Mehr   MF 
Rosafluorit
Aufrufe (Bild: 1360911645): 1282
Rosafluorit

Rosafluorit mit Rauchquarz; Größe: 25x20x16 mm; Fundort: Mont-Blanc-Massiv, Chamonix, Frankreich

Copyright: Crystalclassics.co.uk
Beitrag: slugslayer 2013-02-15
Mehr   MF 

Gesteine (Anzahl: 7)

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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Links:


Literatur:

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  • Arlt, T. (2006). Der Fluorit 'Laurent'. Schw. Strahler, Nr.4, S.2-3.
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Quellenangaben

Einordnung