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Pioch Farrus

Steckbrief

Land

Frankreich

Re­gi­on

Okzitanien (Occitanie), Region / Hérault, Département / Cabrières / Pioch Farrus

Geo­lo­gie

Kupfer-Vererzung.

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=637
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

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Pioch Farrus
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Pioch Farrus

die älteste Kupfergrube in Frankreich; Eingang zum Schaubergwerk

Copyright: Collector
Beitrag: Collector 2006-01-03

Ausführliche Beschreibung

Lage

Ca. 35km NNW von Pézenas; rund um den Weinbauort Cabrières am Fuß des Pic de Vissou.

Cabrières war eines der frühesten europäischen Kupfer-Bergbaureviere, in welchem die Völker des Languedoc bereits im Neolithikum (vor ca. 5.000 Jahren) Kupfer gewannen, um daraus Dolche, Äxte, Nadeln und Perlen zu fertigen. In der näheren Umgebung des Ortes gibt es zahlreiche Schächte, verteilt auf vier Abbauzonen, welche jedoch nicht (oder nur unter abenteuerlichen Bedingungen) zugänglich sind.

Die einzige noch als Schaubergwerk erhaltene und begehbare Grube ist Pioch Farrus (ca. 2,5km vom Ort), in welcher man die Bergbautätigkeiten von der Prähistorie über die Zeit der römischen Besetzung bis hin zur Neuzeit des 19.Jh.s besichtigen kann.

An den Eingangsbereichen der aufgelassenen Schächte (Vorsicht!) sowie im Bereich von Pioch Farrus kann man noch recht gute Belegexemplare von kristallisiertem Chalkopyrit, Malachit, Azurit, Baryt und besonders schönen, tiefgelb gefärbten Fluorit finden.

Sammlerinformationen

  • Im Gebäude der Weinbau-Kooperative am Ortsausgang sind zeitweise schöne Mineralstufen aus dem Revier ausgestellt.
  • Von einem Begehen der Schächte wird aus Sicherheitsgründen abgeraten, wenngleich diese nicht umzäunt und ansonsten offen sind. Es ist angebracht, die Fundstellen mit einem ortsansässigen Führer aufzusuchen.
  • Es ist offiziell untersagt, in die alten Schächte einzudringen; neuere Mineralfunde, darunter gute und größere Stufen, lassen jedoch den Schluss zu, dass hier inoffiziell untertage gearbeitet wird.

Mineralien (Anzahl: 5)

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