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Friedlaender, Immanuel

Gottfried Immanuel Friedlaender (* 9. 2. 1871 in Berlin; † 1948 in Zürich) war ein deutsch-schweizerischer Vulkanologe.

Er promovierte zwar in Physik, aber sein Interesse galt der Vulkanologie. Auf dem Internationalen Geologenkongress 1910 in Stockholm regte er die Gründung eines internationalen Vulkaninstituts in Neapel an (welches er aber schließlich privat realisieren musste - heute hat die „Stiftung Vulkaninstitut Immanuel Friedlaender“ ihren Sitz an der ETH Zürich). Mit der „Zeitschrift für Vulkanologie“ schuf er 1914 das erste auf Vulkanologie spezialisierte Periodikum.

Gemeinsam mit anderen Wissenschaftern begründete Friedlaender 1922 in Leipzig die Deutsche Seismologischen Gesellschaft – sie war die Vorläuferin der heutigen Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft. Als bedeutender Nachlass des Vulkangeologen liegt seine umfangreiche Fotosammlung mit über 8900 Bildern vulkanischer Erscheinungsformen in den wissenschaftshistorischen Sammlungen der ETH-Bibliothek in Zürich.


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