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Fumarole

(lat.: fumus = Rauch, bzw. Dampf; spanisch: Fumar = rauchen)

Vulkanische Gasexhalationen (meist kontinuierliche kleinere bis mittlere Gasausbrüche) aus Spalten mit Temperaturen zwischen 900 und 200°C. Über 400°C spricht man von sauren Fumarolen (HCl, SO2, Wasser); unter 400°C von Salmiakfumarolen.

Der Wasserdampf prägt die Eigenschaften der Fumarolen. Bei niedrigem Dampfdruck entstehen Sublimate von NaCl, FeCl3 und Schwefel. Soffionen sind Fumarolen, aus welchen borsäurehaltige Wasserdämpfe entweichen.

Fumarolen sind wichtige Lagerstätten für natürlichen Schwefel.

Abbau u.a. am Vulkan Kawa Ijen (Java, Indonesien), an Seitenkratern des Vulkan Fuji (Japan) und am Vulkan San Pedro (Cerro San Pedro, Anden, Chile - siehe Foto).

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Starke fumarolische Aktivität im Krater des Owakudani-Vulkans, Teil des
Fuji-Vulkanmassivs, Honshu, Japan
Foto: Collector

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Aktiver Abbau von Schwefel an den Fumarolen des Ostabhanges des Vulkans
Cerro San Pedro, Anden, Chile
Foto: Collector

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Fumarolen mit starker Schwefel-Abscheidung
Yellowstone Nationalpark, USA
Foto:Copyrigth:Public Information:USGS-R.L.Christiansen 1973

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Ein 37 cm langes sublimiertes Schwefel-Aggregat
vom Vulkan Kawa Ijen, Java, Indonesien
Sammlung und Foto:Collector


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Quellenangaben


Einordnung