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Lagerstätten

Kohleneisenstein - Blackband Ironstone
Kohleneisenstein - Blackband Ironstone

Rock specimen of blackband ironstone. The Moat Pit, Roslin, 5 miles south-west of Dalkeith, Edinburgh, Scotland. Description: The sample is a grey-brown to black fine-grained organic-rich shale whi...

British Geological Survey P521343


Torferze






Kohleneisenstein (Blackband iron stone)

Kohleneisenstein ist eine flözartige Ablagerung von Eisenerz in karbonischen Sedimenten, die häufig zusammen mit Steinkohle auftritt. Aufgrund seines Aussehens ist es sehr leicht mit Steinkohle zu verwechseln. Aus diesem Grund erkannte man auch früher nicht, dass es sich hierbei um Erz handelte, sondern man hielt das Kohleneisenstein für minderwertige Steinkohle und verbrachte es auf die Bergehalde. Nachdem man den Nutzen des Kohleneisensteins entdeckt hatte, wurde es für die Eisenherstellung abgebaut und verwendet.

Kohleneisenstein ist ein schwarzes, mattes bis schimmerndes dickschieferiges Gestein, welches sich aus einem Gemenge von Siderit mit einem Kohlenanteil von 12–35 % zusammensetzt.

Blackband Ironstone - Ironstone Works
Blackband Ironstone - Ironstone Works

Ruinen der Ironstone Works Dockra by Barrmill, North Ayrshire, Schottland

Roger Griffith Roger1954

Kohleneisenstein - Blackband Ironstone
Kohleneisenstein - Blackband Ironstone

Blackband ironstone from the Lumbo - Denhead field three miles south-west of St. Andrews, Fifeshire. Description: A specimen of blackband ironstone from the Lumbo - Denhead field three miles south-...

British Geological Survey P527591



Das Erz enthält einen Eisenanteil von durchschnittlich 24–30 %. Verunreinigt wird es meistens durch Mergel, Sand oder Ton. Seine schwarze Färbung erhält der Kohleneisenstein durch seinen, über 10-prozentigen Anteil an Steinkohle. Trotz der Verunreinigungen ist Kohleneisenstein ein Erz, das sich ausgezeichnet für die Eisengewinnung eignet.

In einigen Steinkohlenformationen bildet Kohleneisenstein bis zu 0,7 Meter mächtige Flöze. Diese treten in Deutschland im Rheinisch-Westfälischen Steinkohlenrevier verstärkt in den Bereichen Sprockhövel, Gelsenkirchen oder Dortmund-Aplerbeck auf. In englischen oder auch in den schottischen Steinkohlenrevieren erreichen die Kohleneisensteinflöze bedeutende Mächtigkeit. Zuerst gefunden wurde Kohleneisenstein im Jahr 1801 in Schottland. Seit Anfang der 1830er Jahre wurde Kohleneisenstein zur Eisenherstellung benutzt. Die ehemals bedeutende schottische Eisenindustrie basierte auf den großen Vorkommen von Kohleneisenstein. (Quelle: Wikipedia: Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar)

Hinweis: Karbonischer Kohleneisenstein ist nicht identisch mit dem paläozoischen > Bändererz



Auszug aus Meyers Konversationslexikon 1865 Im Thoneisenstein (Sphärosiderit) ist Spateisenstein (Siderit) innig mit Thon oder Mergel gemischt; dieses Gemenge bildet kugelige, knollige oder nierenförmige Massen oder auch konzentrisch schalige Kugeln von muscheligem, zuweilen auch faserigem Bruch. Der Eisengehalt des Thoneisensteins beträgt 28–40 Prozent. Er kommt hauptsächlich in der Steinkohlenformation vor und zwar namentlich in England (Yorkshire, Derbyshire, Südwales) und in Nordamerika (Appalachische Kohlenmulde), aber auch in Deutschland (Westfalen, Wesergebirge, Oberschlesien).

Der Kohleneisenstein (Schwarzstreif, engl. Blackband) ist ein Thoneisenstein, welcher durch Steinkohle (über 10 Proz.) schwarz gefärbt ist. Das Erz besitzt ein geschichtetes, gestreiftes Ansehen, bildet meist zusammenhängende Lager und enthält durchschnittlich 24–30 Proz. Eisen; es wurde zuerst 1801 von Mushet in Schottland aufgefunden und wird seit Anfang der 1830er Jahre zur Eisendarstellung benutzt. Die ausgedehnte Eisenindustrie Schottlands beruht auf dem Vorkommen dieses Erzes; auch in England (Südwales), Westfalen (Hörde), Schlesien (Waldenburg) wird Kohleneisenstein als Eisenerz benutzt"




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